Profil BFH-Forschung

In der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung erzielt die Berner Fachhochschule BFH technologisch, künstlerisch, wirtschaftlich oder sozial wertvolle Forschungsresultate und setzt diese in marktfähige oder gesellschaftsrelevante Innovationen um. Dies sowohl für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Grossunternehmungen wie auch für öffentliche Einrichtungen, Verwaltungen, Kulturschaffende und Kulturbetriebe.

Portrait

Die Forschung der Berner Fachhochschule konzentriert sich inhaltlich auf ausgewählte Schwerpunkte und innerhalb der Schwerpunkte auf spezifische Forschungsfelder.

Marktorientierte Schwerpunkte

Die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungsaktivitäten verknüpfen ausgewählte Kompetenzschwerpunkte mit aktuellen Marktbedürfnissen. Sie dienen der Innovationsförderung und dem Technologietransfer und sind mit Ausbildungsgängen auf Masterstufe eng verknüpft.

Grundlagenforschung

Die BFH betreibt Grundlagenforschung in jenen Bereichen, bei denen universitäre Äquivalente zu ihren Studienangeboten fehlen. Die Rückkoppelung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie der Dienstleistungen für Dritte zur Lehre ist auf allen Stufen gewährleistet.

Existenzgründungen / Patente und Lizenzen

Die BFH fördert systematisch die Gründung und den Aufbau von Spin-Offs und Start-Ups. Im Umfeld der Hochschule soll ein Netz von innovativen Unternehmen entstehen, die Resultate der Forschung nutzen und auf den nationalen und internationalen Märkten anbieten. Die BFH bewirtschaftet Patente und Lizenzen professionell. Jährlich werden fünf bis zehn Erfindungen zum Patent angemeldet. Interessierte Dritte können diese Rechte an Immaterialgütern entweder mit einer kostenpflichtigen Lizenz nutzen oder durch Kauf erwerben.

Zahlen und Fakten

An der Berner Fachhochschule BFH wurden 2014 mehr als 480 grössere Forschungsprojekte (> CHF 50 000) verteilt über alle sechs Departemente realisiert. Viele dieser Projekte sind in der Praxis verankert und stiften dadurch einen kulturellen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Nutzen. Die Zahlen aus 2014 belegen den starken Praxisbezug der Forschung und Entwicklung: Über 850 Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und öffentlicher Hand sowie von anderen Hochschulen waren in Forschungsprojekte und Aufträge an der BFH involviert.

Kooperationen

Viele Probleme der modernen Gesellschaft sind komplex und entziehen sich in der Regel der einfachen Zuordnung zu einzelnen Fachbereichen oder akademischen Disziplinen. Voraussetzung ganzheitlicher Problemlösungen ist ein umfassendes Problemverständnis, das die vielfältigen Ansätze der verschiedenen Fachgebiete zusammenführt.

Eine Partnerschaft, die sich lohnt

Die zahlreichen unter einem Dach vereinten Disziplinen und ihre traditionell praxisorientierte Ausrichtung machen die BFH zu einer starken Partnerin für interdisziplinäre und transdisziplinäre Forschungsaktivitäten.

 

Die BFH vereint das Know-how aus den verschiedenen Fachbereichen an einem Ort und sorgt so für einen regen Wissens- und Technologietransfer zwischen der Hochschule und ihren Partnern. Auf diese Weise können innovative Ideen umgesetzt und wichtige Innovationsprozesse angeregt werden – unter anderem durch Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und über den Austausch in nationalen Netzwerken.

Zugang zu Förderprogrammen

Eine Zusammenarbeit mit der BFH zahlt sich für ihre Partner aus. Bei öffentlich geförderten Kooperationsprojekten wird oft ein grosser Teil des Aufwands durch eines der nationalen oder internationalen Forschungsförderungsprogramme getragen. Die BFH bietet Ihnen Zugang zu Programmen und Initiativen wie zur KTI (Förderagentur für Innovation des Bundes) oder zum EU-Rahmenprogramm.

Charter + Code

Die BFH orientiert sich bei der Anstellung von Forschenden an der «Charter & Code» - der «European Charter for Researchers» (Europäische Charta für Forscher) und dem darin enthaltenen «Code of Conduct for the Recruitment of Researchers» (Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern).

Der Kodex umreisst Rechte und Pflichten der Forschenden und ihrer Arbeitgeber und formuliert Prinzipien für die Vergabe von Stellen und Förderungen. Es handelt sich dabei um eine Initiative der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Forschende und zur Weiterentwicklung des europäischen Forschungsraums.

European Charter for Researchers
Die Europäische Charta für Forscher hält allgemeine Grundsätze und Anforderungen, die die Rollen, Zuständigkeiten und Ansprüche von Forschenden wie auch die von Arbeitgebern festlegt. Sie soll dazu beitragen, die Voraussetzungen für die erfolgreiche Forschungstätigkeit, die Aus- und Weiterbildung und den beruflichen Werdegang der Forschenden zu verbessern. Die Charta würdigt ausserdem alle Formen von Mobilität als Mittel zur beruflichen Weiterentwicklung von Forschenden.

Code of Conduct for the Recruitment of Researchers
Der Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern steht für faire Rahmenbedingungen bei der Anstellung von Forschenden. Er enthält Grundsätze und Anforderungen, die die Achtung von Werten wie Transparenz und Gleichbehandlung gewährleisten. Einstellungsverfahren sollen offen, transparent, effektiv und international vergleichbar sein.

Das International Relations Office der BFH engagiert sich gemeinsam mit Forschungs- und HR-Verantwortlichen für die Umsetzung der «Charter & Code» an der BFH.

Wissens- und Technologietransfer

Die Berner Fachhochschule BFH sorgt für Innovation durch Wissens- und Technologietransfer.

 

Sei es durch

  • Umsetzung gemeinsamer Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Dienstleistungen für Dritte (Studien, Expertisen, Beratungen, usw.)
  • Systematische Förderung von Spin-Offs und Start-Ups
  • Kommunikation nichtvertraulicher Forschungsergebnisse
  • Förderung qualifizierter Nachwuchskräfte

 

 oder durch das breite Aus- und Weiterbildungsangebot.

 

Das Angebot der BFH orientiert sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und der öffentlichen Hand. Im Zentrum stehen innovative und marktfähige Produkte und Technologien.

 

Nutzen Sie die Berner Fachhochschule als Ihre Wissens- und Technologieplattform!

 

Weitere Informationen:

Standortförderung Kanton Bern

tcbe - ICT Cluster Bern, Switzerland

innoBE

Medical Cluster

Cluster Precision

Energie Cluster

 

 

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