BFH Mitgründerin der weltweiten Allianz naturfreundlicher Universitäten

22.12.2022 Die BFH ist Gründungsmitglied der weltweiten Allianz «Nature Positive Universities». Sie verpflichtet sich damit, einen aktiven Beitrag zum Erhalt von Natur und Biodiversität zu leisten. Diese Teilnahme fügt sich ein in die neue Strategie der BFH, mit welcher sie unter anderem einer «Nachhaltigen Entwicklung» besonderes Gewicht beimessen wird.

Im Dezember 2022 haben sich auf Initiative des Umweltprogramms der UNO und der Universität Oxford knapp 120 Universitäten rund um den Globus zur weltweiten Allianz «Nature Positive Universities» zusammengeschlossen. Diese Universitäten verpflichten sich, Massnahmen zu ergreifen, um den eigenen ökologischen Fussabdruck zu verringern und einen Beitrag gegen den fortschreitenden Verlust von natürlichen Lebensräumen zu leisten. Die Allianz ist Teil des von der UNO 2021 ausgerufenen Jahrzehnts zur Wiederherstellung von Ökosystemen.

Mit ihrem Bekenntnis zur Gründung der Allianz setzt die BFH ein klares Zeichen und verpflichtet sich, Nachhaltigkeit nicht nur in Lehre und Forschung aufzugreifen, sondern selber nachhaltig zu agieren. So hat sich die BFH etwa zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein.

Mit ihrer Mitgliedschaft haben die in der Allianz zusammengeschlossenen Hochschulen folgende Zusagen gemacht:

  • Durchführung einer Bestandesaufnahme und Bewertung der eigenen Auswirkungen auf die Natur
  • Festlegung von spezifischen, zeitlich begrenzten und messbaren Zielen zugunsten der Natur
  • Ergreifung wirksamer Massnahmen zur Verringerung der Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, zum Schutz und zur Wiederherstellung von Arten und Ökosystemen und Sensibilisierung anderer, das Gleiche zu tun
  • Transparente jährliche Berichterstattung

Verantwortung übernehmen

Die BFH gehört zusammen mit der Universität Genf zu den Schweizer Gründungsmitgliedern der Allianz. Für Rektor Sebastian Wörwag ist die Mitgliedschaft ein klares Bekenntnis: «Wir nehmen als BFH die Verantwortung ernst, Perspektiven für eine nachhaltigere Gesellschaft zu entwickeln. Das reicht aber nicht. Wir müssen und wollen auch das eigene Verhalten kritisch hinterfragen und Lösungen suchen, um die Auswirkungen unseres Tuns auf Natur und Klima zu verringern.» Durch die Mitgliedschaft in der Allianz naturfreundlicher Universitäten stärke die BFH zudem ihre Rolle als Förderin der Transformation von Institutionen und Systemen hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise.

Ob Mitarbeiter*innen, Student*innen, Dozent*innen oder Forscher*innen – alle Beteiligten sind eingeladen, im Rahmen der Allianz-Mitgliedschaft einen Beitrag zu leisten. Die BFH wird entsprechende Möglichkeiten zur Teilnahme und zum Erfahrungsaustausch prüfen. Erste Projekte laufen bereits, beispielsweise zur Permakultur an der HAFL oder das Projekt Campus4Biodiversität an der AHB.