Physiotherapie

Mit dem Master-Abschluss in Physiotherapie erweitern Sie Ihre wissenschaftlichen und klinischen Kompetenzen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Physiotherapie.

Der Master-Studiengang

  • erschliesst Ihnen neue Tätigkeitsfelder, erweitert und vertieft Ihre Perspektiven in der Physiotherapie.
  • befähigt Sie, neue, evidenzbasierte physiotherapeutische Konzepte zu entwickeln und zu implementieren oder/und in der physiotherapeutischen Forschung zu arbeiten.
  • ermöglicht Ihnen, Ihre berufliche Laufbahn strukturiert weiterzuentwickeln und eröffnet Ihnen akademische Karrieremöglichkeiten bis zur Promotion (PhD).
  • befähigt Sie, die Physiotherapie in der Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen und in interprofessionellen Forschungsprojekten zu vertreten.

Master-Studiengang Physiotherapie - Schwerpunkt Muskuloskelettal

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Science (MSc)
  • Vertiefungen - Muskuloskelettal
    - Neurologie
    - Professionsentwicklung
    - Sport
  • Studienform Berufsbegleitend: 6 Semester
  • Studienbeginn Kalenderwoche 38
  • Anmeldefrist 30. April 2020
  • Anzahl ECTS 90 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch / Englisch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit

Broschüre

  • Studienführer
  • Physiotherapie

Master of Science in Physiotherapie

Inhalt + Aufbau

Mit dem Master-Studium Physiotherapie werden Sie zur Physiotherapie-Expertin bzw. zum Physiotherapie-Experten mit erhöhten Forschungskompetenzen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Fach- und Berufsentwicklung. Dies erreichen Sie durch eine angewandt-wissenschaftliche Grundausrichtung und eine ausgesprochen hohe Praxisorientierung während des gesamten Studiums. Der Master-Studiengang ist eine attraktive Möglichkeit, um Ihre Berufskarriere zielgerichtet fortzuführen.

Porträt

Im Master-Studiengang Physiotherapie vertiefen Sie Ihr Wissen in evidenzbasierter Physiotherapie und werden in der Anwendung von Forschungsmethoden geschult. In den drei klinischen Schwerpunkten Muskuloskelettal, Neurologie und Sport erweitern Sie Ihre klinische Expertise. Im Schwerpunkt Professionsentwicklung qualifizieren Sie sich für Tätigkeiten in Forschung und Lehre und für neue, erweiterte Tätigkeiten in der Klinik, die im Zusammenhang mit den neuen Herausforderungen im Gesundheitswesen stehen. Sie vernetzen sich während des Studiums mit Partnern aus der Praxis und aus der Forschung und lernen von renommierten Dozierenden aus dem In- und Ausland neue Denkansätze und Perspektiven kennen.

Ausbildungsziele

Als Physiotherapie-Expertin oder -Experte können Sie komplexe klinische Problemstellungen in einem breiten theoretischen Kontext autonom beurteilen und behandeln respektive bedürfnis- und bedarfsgerecht weiterbearbeiten. Sie machen der Praxis neues, klinisch relevantes Wissen zugänglich, etwa durch die Entwicklung und Implementierung evidenzbasierter klinischer Behandlungskonzepte. Sie können im Bachelor-Studiengang oder in der Weiterbildung unterrichten, oder/und Sie sind in der Forschung tätig und arbeiten bei der Planung, Akquise, Durchführung und Publikation von Forschungsprojekten mit.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Die Schwerpunkte werden im Zweijahresrhythmus angeboten. Für die Wahl eines Schwerpunkts wird keine Berufserfahrung im entsprechenden Gebiet vorausgesetzt. Aber Sie müssen während des Master-Studiums Zugang zu Patientinnen und Patienten aus dem Bereich des gewählten Schwerpunkts haben.

Übersicht Schwerpunkte Master-Studium in Physiotherapie Bild vergrössern

Im Schwerpunkt Muskuloskelettal (OMT*) setzen Sie sich fundiert mit den häufigsten Beschwerdebildern der Wirbelsäule und der peripheren Gelenke auseinander. Dank Ihrer klinischen Fertigkeiten können Sie Gefahrensituationen richtig einschätzen, neuromuskuloskelettale (NMS) Probleme effizient diagnostizieren und managen, und Ihren Patientinnen und Patienten jederzeit eine bedürfnisorientierte und präventiv ausgerichtete Behandlung anbieten. In Ihrer Spezialisierung sind Sie Expertin, Experte und Ansprechperson für andere Gesundheitsberufe. Sie überzeugen mit Ihrem Fachwissen und Ihren Kommunikationsfertigkeiten. Sie sind Ihrer Spezialisierung auch nach der Ausbildung verpflichtet und entwickeln sie aktiv weiter.

*Orthopädische Manuelle Therapie – Curriculum/Titelvergabe im Akkreditierungsprozess der International Federation of Orthopaedic Manipulative Physical Therapists (IFOMPT) und des Schweizerischen Verbands Orthopädischer Manipulativer Physiotherapie (svomp)

Nächste Durchführung: 2020


 

Master-Studiengang Physiotherapie - Schwerpunkt Muskuloskelettal

Modulübersicht Schwerpunkt Muskuloskelettal Bild vergrössern

Ziel des Schwerpunkts Neurologie ist, sowohl klinische Spezialistinnen und Spezialisten als auch kompetente Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation auszubilden. Die Modulinhalte basieren auf den aktuellsten neurowissenschaftlichen Kenntnissen und der evidenzbasierten Praxis. Sie fördern sowohl das theoretische Wissen als auch die praktischen Fertigkeiten. Nationale und internationale Expertinnen und Experten aus Neurophysiotherapie und Rehabilitation bilden das Team unserer Dozierenden. Mit einem aktiven, studierenden-zentrierten Lehransatz unterstützen die Dozierenden ein intrinsisch motiviertes und lebenslanges Lernen. Das Curriculum beinhaltet sowohl multiprofessionelle und transprofessionelle Modelle der Rehabilitation als auch die Integration der neuesten technologischen Entwicklungen in der Neurorehabilitation.

Nächste Durchführung: 2019

Modulübersicht Schwerpunkt Neurologie Bild vergrössern

Im Schwerpunkt Sport* erwerben Sie die fachliche Expertise im Bereich Rehabilitation und Betreuung von verletzten Sportlerinnen und Sportlern. Wir vermitteln Ihnen auch vertieftes Wissen über Präventionsprogramme und Effektivität von sportphysiotherapeutischen Interventionen. Im Studium entwickeln Sie klinische Fertigkeiten in Bezug auf die spezifischen beruflichen Rollen und Spezialisierungen in der Sportphysiotherapie. Durch die Symbiose von erweiterten Kompetenzen, effektiven Verhaltensweisen und integriertem Wissen qualifizieren Sie sich zu Expertinnen und Experten in der Sportphysiotherapie.

* Das Curriculum wurde nach den Richtlinien der International Federation of Sports Physical Therapy (IFSPT) aufgebaut; eine Titelanerkennung wird angestrebt.

Nächste Durchführung: 2019

Modulübersicht Schwerpunkt Sport

Im Schwerpunkt Professionsentwicklung vermitteln wir Kenntnisse und Fertigkeiten, die Sie sowohl für Tätigkeiten in Forschung und Lehre als auch für neue und erweiterte Aufgaben in der Klinik qualifizieren. Diese stehen im Zusammenhang mit neuen Herausforderungen im Gesundheitswesen. Im Fokus stehen folgende Themen:

  • Implementierung von Forschungsresultaten in die Praxis
  • Chronic Care Management
  • Patient Education
  • E-Health
  • Businessplan und Geschäftsmodelle
  • Marketing und Kommunikation
  • Qualitätsmanagement
  • Bedeutung und Einsatz neuer Technologien in der Physiotherapie

Zudem beleuchten und diskutieren wir ausgewählte physiotherapeutische Behandlungsansätze in den Bereichen

  • Muskuloskelettal
  • Innere Organe und Gefässe
  • Neurologie und Geriatrie

hinsichtlich ihrer aktuellen Evidenz und Bedeutung für die Praxis.

Ergänzt werden diese Kompetenzen mit fachlich übergeordneten Inhalten aus

  • Struktur- und Bewegungsbiomechanik
  • Bewegungskontrolle und Diagnostik
  • Pharmakologie
Modulübersicht Professionsentwicklung

Studienform + Dauer

Der Master-Studiengang Physiotherapie ist berufsbegleitend konzipiert. Wir empfehlen Ihnen, während des Studiums im Umfang von 30 bis 60 Prozent im Bereich des von Ihnen gewählten Schwerpunkts zu arbeiten.

Studienplan + Module

Der Master-Studiengang Physiotherapie ist modular aufgebaut und gliedert sich in fünf Modulgruppen:

Im individuell gewählten Schwerpunkt erweitern Sie Ihre Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten in Diagnostik, Therapie und Prävention der physiotherapeutisch relevanten und krankheitsbezogenen Problemstellungen. Sie berücksichtigen dabei die aktuelle Evidenz, die Patientenedukation und die interprofessionelle Zusammenarbeit.

Sie erlernen vertiefte Forschungsmethoden im physiotherapeutischen, medizinischen sowie interdisziplinären und interprofessionellen Kontext.

  • Angewandte Statistik

  • Forschungsmethoden
  • Forschungsplanung

Die Module in dieser Gruppe haben wir mit einem interprofessionellen Fokus entwickelt. Sie sind sowohl für die Physiotherapie als auch für Fachpersonen aus Ernährung und Diätetik, Geburtshilfe und Pflege relevant. Daher unterrichten wir diese Module interprofessionell:

  • Angewandte Ethik
  • Gesundheitspolitik und -ökonomie (nur Schwerpunkt Professionsentwicklung)

In den beiden Transfermodulen übertragen Sie das im Studium erworbene Wissen in die Praxis. Sie lernen unterschiedliche Betätigungsfelder kennen und erwerben praktische Kompetenzen für Klinik, Forschung und Fachentwicklung.

  • Transfer 1: Sie arbeiten in einem Forschungsteam in einem bestehenden Projekt mit und wenden erlernte Forschungsmethoden praktisch an. Gleichzeitig setzen Sie sich mit möglichen Themen für Ihre Master-Thesis auseinander.

  • Transfer 2: Absolvieren Sie den Schwerpunkt Professionsentwicklung, wählen Sie zwischen einem Praktikum in Forschung, Praxis oder Fachentwicklung. In Letzterem erarbeiten Sie ein Konzept zur Physiotherapie-Entwicklung, z. B. ein evidenzbasiertes Behandlungskonzept bei einer spezifischen chronischen Erkrankung. Sie entwickeln Projektideen und im Auftrag eines Praxispartners eine für den klinischen Alltag relevante Fragestellung.
  • Transfer 2: Absolvieren Sie einen der klinischen Schwerpunkte, steht Ihnen zusätzlich ein klinisches Praktikum offen. Sie reflektieren Ihre klinisch-praktischen Tätigkeiten. Dies unter Fachsupervision in Ihrer gewählten Fachrichtung. 

 

Mit Ihrer Master-Thesis erbringen Sie eine wissenschaftliche Arbeit, in der Sie die erworbenen Forschungsmethoden anwenden und eine physiotherapeutisch relevante Fragestellung bearbeiten.

  • Vorbereitung und Entwicklung Ihrer Master-Thesis

  • Umsetzung und Präsentation Ihrer Master-Thesis

Im dritten Studienjahr nimmt die Anzahl der Module ab. Das macht Ihr persönliches Zeitmanagement während der Transfermodule und der Master-Thesis umso wichtiger.

Mobilität + Austausch

Wir legen grossen Wert auf den internationalen Studierendenaustausch. Verschiedene Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen erleichtern einen Auslandaufenthalt.

Alle Studienleistungen werden konsequent nach dem europäischen Anrechnungs- und Anerkennungssystem ECTS erfasst, ausgewiesen und anerkannt.

Projekte + Abschlussarbeiten

Aebischer B, Hill JC, Hilfiker R, Karstens S. (2015). German Translation and Cross-Cultural Adaptation of the STarT Back Screening Tool. PLoS One. 2015 Jul 10;10(7):e0132068. doi:10.1371/journal.pone.0132068.

Amacher A, Nast I, Zindel B, Schmid L, Krafft V, Niedermann K. (2016). Experiences of general practitioners, home care nurses, physiotherapists and seniors involved in a multidisciplinary home-based fall prevention programme: a mixed method study. BMC Health Serv Res. 2016 Sep 5;16:469. doi: 10.1186/s12913-016-1719-5.

Angelico F, Freslier M, Romkes J, Brunner R, Schmid S. Upper Extremity Motion during Gait in Adolescents with Structural Leg Length Discrepancy – an Exploratory Study. Gait Posture. 2017 Mar;53:115-120. doi: 10.1016/j.gaitpost.2017.01.003.

Bechter, S; Watzek, Dörte; Radlinger, Lorenz (2016).Nordic Walking in der stationären psychosomatischen Rehabilitation: Adhärenz, Selbstwirksamkeit und Veränderungsbereitschaft als mögliche Prädiktoren für ein langfristig erhöhtes Aktivitätsniveau. physioscience, 12/4 135-141.

Bruderer-Hofstetter M, Fenner V, Payne E, Zdenek K, Klima H, Wegener R. (2015). Gait deviations and compensations in pediatric patients with increased femoral torsion. J Orthop Res. 2015 Feb;33(2):155-62. doi: 10.1002/jor.22746.

Brunner R, Maffiuletti NA, Casartelli NC, Bizzini M, Sutter R, Pfirrmann CW, Leunig M. (2016). Prevalence and Functional Consequences of Femoroacetabular Impingement in Young Male Ice Hockey Players. Am J Sports Med. 2016 Jan;44(1):46-53. doi: 10.1177/0363546515607000.

Cerrito A, Bichsel L, Radlinger L, Schmid S. Reliability and validity of a smartphone-based application for the quantification of the sit-to-stand movement in healthy seniors. Gait Posture. 2015 Feb;41(2):409-13. doi: 10.1016/j.gaitpost.2014.11.001.

Elsig S, Luomajoki H, Sattelmayer M, Taeymans J, Tal-Akabi A, Hilfiker R. Sensorimotor tests, such as movement control and laterality judgment accuracy, in persons with recurrent neck pain and controls. A case-control study. Man Ther. 2014 Dec;19(6):555-61. doi: 10.1016/j.math.2014.05.014.

König N, Ferraro MG, Baur H, Taylor WR, Singh NB. What Is the Contribution of Ia-Afference for Regulating Motor Output Variability during Standing? Front Hum Neurosci. 2017 Mar 2;11:87. doi: 10.3389/fnhum.2017.00087.

Flury N, Koenig I, Radlinger L. Crosstalk considerations in studies evaluating pelvic floor muscles using surface electromyography in women: a scoping review. Arch Gynecol Obstet. 2017 Apr;295(4):799-809. doi: 10.1007/s00404-017-4300-5.

Fröhlich-Zwahlen AK, Casartelli NC, Item-Glatthorn JF, Maffiuletti NA. (2014). Validity of resting myotonometric assessment of lower extremity muscles in chronic stroke patients with limited hypertonia: a preliminary study. J Electromyogr Kinesiol. 2014 Oct;24(5):762-9. doi: 10.1016/j.jelekin.2014.06.007.

Frouzakis R, Herren DB, Marks M. (2015). Evaluation of expectations and expectation fulfillment in patients treated for trapeziometacarpal osteoarthritis. J Hand Surg Am. 2015 Mar;40(3):483-90. doi: 10.1016/j.jhsa.2014.10.066.

Furrer M, Bichsel L, Niederer M, Baur H, Schmid S. Validation of a smartphone-based measurement tool for the quantification of level walking. Gait Posture. 2015 Sep;42(3):289-94. doi: 10.1016/j.gaitpost.2015.06.003.

Rast F; Graser JV, Meichtry A, Ernst M, Bauer C (2017). Reproducibility of a new signal processing technique to assess joint sway during standing. J Biomech. 2017 Jan 25;51:133-136. doi: 10.1016/j.jbiomech.2016.11.054.

Bauer CM, Heimgartner M, Rast FM, Ernst MJ, Oetiker S, Kool J. (2016).  Reliability of lumbar movement dysfunction tests for chronic low back pain patients. Man Ther. 2016 Aug;24:81-4. doi: 10.1016/j.math.2016.02.013.

Hellweg S, Schuster-Amft C. (2016). German version, inter- and intrarater reliability and internal consistency of the "Agitated Behavior Scale" (ABS-G) in patients with moderate to severe traumatic brain injury. Health Qual Life Outcomes. 2016 Jul 19;14(1):106. doi: 10.1186/s12955-016-0511-x.

Kaech Moll VM, Escorpizo R, Portmann Bergamaschi R, Finger ME. (2016). Validation of the Comprehensive ICF Core Set for Vocational Rehabilitation From the Perspective of Physical Therapists: An International Delphi Survey. Phys Ther. 2016 Aug;96(8):1262-75. doi: 10.2522/ptj.20150365.

Kessler J, Radlinger L, Baur H, Rogan S. Effect of stochastic resonance whole body vibration on functional performance in the frail elderly: A pilot study. Arch Gerontol Geriatr. 2014 Sep-Oct;59(2):305-11. doi: 10.1016/j.archger.2014.06.005.

Knutti IA, Suter MR, Opsommer E. (2014). Test-retest reliability of thermal quantitative sensory testing on two sites within the L5 dermatome of the lumbar spine and lower extremity. Neurosci Lett. 2014 Sep 5;579:157-62. doi: 10.1016/j.neulet.2014.07.023. 

Marsico P, Tal-Akabi A, Van Hedel HJA. (2016). Reliability and practicability of the straight leg raise test in children with cerebral palsy. Dev Med Child Neurol. 2016 Feb;58(2):173-9. doi: 10.1111/dmcn.12797.

Marti C, Hensler S, Herren DB, Niedermann K, Marks M. (2016).  Measurement properties of the EuroQoL EQ-5D-5L to assess quality of life in patients undergoing carpal tunnel release. J Hand Surg Eur Vol. 2016 Nov;41(9):957-962. doi: 10.1177/1753193416659404.

Mitteregger E, Marsico P, Balzer J, van Hedel HJ. (2015). Translation and construct validity of the Trunk Control Measurement Scale in children and youths with brain lesions. Res Dev Disabil. 2015 Aug 19;45-46:343-352. doi: 10.1016/j.ridd.2015.08.007. [Epub ahead of print]

Portmann Bergamaschi R, Escorpizo R, Staubli S, Finger ME. (2014).  Content validity of the Work Rehabilitation Questionnaire-Self-Report Version WORQ-SELF in a subgroup of spinal cord injury patients. Spinal Cord. 2014 Mar;52(3):225-30. doi: 10.1038/sc.2013.129.

Raab AM, Harvey LA, Baumberger M, Frotzler A. (2014). The effect of arm position and bed adjustment on comfort and pressure under the shoulders in people with tetraplegia: a randomized cross-over study. Spinal Cord. 2014 Feb;52(2):152-6. doi: 10.1038/sc.2013.150.

Rausch-Osthoff AK, Kohler M, Sievi NA, Clarenbach CF, van Gestel AJ. (2014). Association between peripheral muscle strength, exercise performance, and physical activity in daily life in patients with Chronic Obstructive Pulmonary Disease. Multidiscip Respir Med. 2014 Jul 3;9(1):37.

Saxer S, Speich R, Toigo M, Mueller SM, Ulrich Somaini S. (2015). Reliability of parameters during stair ascent measured with Leonardo Mechanograph((R)) Stair A in healthy subjects. J Musculoskelet Neuronal Interact, 15(3), 257-263.

Schitter AM, Nedeljkovic M, Baur H, Fleckenstein J, Raio L. Effects of Passive Hydrotherapy WATSU (WaterShiatsu) in the Third Trimester of Pregnancy: Results of a Controlled Pilot Study. Evid Based Complement Alternat Med. 2015;2015:437650. doi: 10.1155/2015/437650.

Suica Z, Romkes J, Tal A, Maguire C. (2016). Walking with a four wheeled walker (rollator) significantly reduces EMG lower-limb muscle activity in healthy subjects. J Bodyw Mov Ther. 2016 Jan;20(1):65-73. doi: 10.1016/j.jbmt.2015.06.002

Vogler A, Janssens J, Nyffeler T, Bohlhalter S, Vanbellingen T. (2015). German Translation and Validation of the “Freezing of Gait Questionnaire” in Patients with Parkinson’s Disease. Parkinsons Dis. 2015;2015:982058. doi: 10.1155/2015/982058.

Wälti P, Kool J, Luomajoki H. (2015). Short-term effect on pain and function of neurophysiological education and sensorimotor retraining compared to usual physiotherapy in patients with chronic or recurrent non-specific low back pain, a pilot randomized controlled trial. BMC Musculoskelet Disord. 2015 Apr 10;16:83. doi: 10.1186/s12891-015-0533-2.

Wondrusch C, Schuster-Amft C. (2013). A standardized motor imagery introduction program (MIIP) for neuro-rehabilitation: development and evaluation. Front Hum Neurosci. 2013 Aug 22;7:477. doi: 10.3389/fnhum.2013.00477. eCollection 2013.

  • World Confederation for Physical Therapy Congress 2017, Cape Town, South Africa
  • 40th European Cystic Fibrosis Society Conference 2017, Seville, Spain
  • 1. Kooperationskongress Reha Schweiz/physioswiss 2017, Davos
  • 25th Annual Meeting of the European Society for Movement Analysis in Adults and Children in Seville, Spain
  • Swiss Congress for Health Professions 2014, Bern
  • Physioswiss Congress 2014, Bern
  • Symposium Health Professionals in Rheumatology 2014, Interlaken
  • 22nd Annual Meeting of the European Society for Movement Analysis in Adults and Children in Glasgow, Scotland
  • 48. Jahreskongress Schweizerische Gesellschaft für Handchirurgie 2014, Thun
  • 1st Clinical Movement Analysis World Conference (ESMAC-SIAMOC) 2014, Rome, Italy
  • Fortbildungstag Rehabilitative Ergonomie 2014, Winterthur
  • Rehabilitations-Symposium 2014, Affoltern am Albis
  • International Pelviperineology Congress 2014, Lyon, France
  • German Continence Association Congress 2013. Hannover, Germany
  • International Society of Ultrasound in Obstetrics and Gynecology World Congress 2013, Sydney, Australia
  • Tag der Klinischen Forschung 2014, Bern
  • 23. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft für Neurorehabiliation, 2013, Berlin, Deutschland

Partner

Links zu Institutionen und Organisationen
 

Voraussetzungen + Zulassung

Sie haben gerade Ihren Bachelor of Science gemacht? Oder arbeiten schon einige Jahre als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut? Dann ist der konsekutive Master-Studiengang Physiotherapie Ihr nächster Schritt in eine erfolgreiche und spannende Berufskarriere.

Zulassungsbedingungen
 

  • Sie sind zum Master-Studium Physiotherapie zugelassen, wenn Sie zum Zeitpunkt der Aufnahme des Studiums den Bachelor of Science in Physiotherapie erfolgreich abgeschlossen haben.
  • Auch als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut mit altrechtlichem Diplom können Sie das Master-Studium unter Berücksichtigung zu erbringender Nachweise absolvieren.

Vorbildung
 

  • Bachelor of Science in Physiotherapie
  • Diplomierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit abgeschlossener, dem Bachelor of Science in Physiotherapie äquivalenter Fortbildung

Berufliche Voraussetzungen

Wir empfehlen, während des Master-Studiums im Umfang von 30 bis 60 Prozent im Bereich des von Ihnen gewählten Schwerpunkts zu arbeiten.

Kenntnisse + Fähigkeiten

Wenn Sie keinen Bachelor-Abschluss besitzen und den nachträglichen Titelerwerb über eine nichtakademische Weiterbildung gemäss Positivliste erworben haben, müssen Sie zuvor einen Kurs im wissenschaftlichen Arbeiten an einer Hochschule absolvieren, etwa den Fachkurs «Wissenschaftliches Arbeiten – Reflektierte Praxis» an der BFH.

Sprachkenntnisse

Wir empfehlen Englischkenntnisse auf Niveau B2. Bewerberinnen und Bewerber mit Deutsch als Fremdsprache empfehlen wir Deutschkenntnisse auf Niveau C1. Einen formalen Nachweis verlangen wir nicht. Die Sprachkenntnisse werden im Zuge der Eignungsabklärung überprüft. 

Ausländische Bewerbende

Ihr Dossier wird in einem Äquivalenzverfahren individuell geprüft. Sie müssen zwingend im Besitz eines anerkannten Abschlusses als diplomierte Physiotherapeutin resp. diplomierter Physiotherapeut sein.

Vom MAS zum MSc

Sie haben die Möglichkeit, erbrachte Leistungen aus der Weiterbildung Physiotherapie an den Master of Science (MSc) in Physiotherapie anrechnen zu lassen. Für den MSc in Physiotherapie werden Ihnen bis zu 30 ECTS-Credits aus Weiterbildungen der klinischen Vertiefungsrichtung anerkannt.

Falls die MAS-Arbeit eine Publikation als Erstautorin, Erstautor in einem peer-reviewed Journal ist und thematisch den Kriterien der Master-Thesis entspricht, können weitere ECTS-Credits angerechnet werden.

Folgende Studienleistungen sind für den MSc-Abschluss noch zu absolvieren:

  • Forschungsmodule (30 ECTS)
  • Master-Thesis (20 ECTS), falls MAS-Arbeit nicht den definierten Kriterien entspricht
  • Transfermodule (10 ECTS)

Die MSc-Module finden berufsbegleitend, während 6 Semestern in der Regel am Donnerstag und Freitag an der Berner Fachhochschule Gesundheit statt.

Gerne beraten Sie die Studienleitenden der Weiterbildung bezüglich der Anrechenbarkeit der jeweiligen Weiterbildungsangebote.

Wenn Sie die Zulassungsbedingungen erfüllen, werden Sie nach Ihrer Anmeldung zu einer kostenpflichtigen und verbindlichen Eignungsabklärung in Form eines Interviews aufgeboten. Die Eignungsabklärung entscheidet über die definitive Zulassung zum konsekutiven Master-Studium.

Abschluss + Perspektiven

Mit dem Abschluss zum Master of Science in Physiotherapie sind Sie in der Praxis gefragt. Denn sowohl in grösseren wie mittelgrossen Institutionen und Praxen übernehmen Sie als Expertin oder Experte vermehrt Aufgaben, die über Ihre klinische Tätigkeit hinausgehen. Sie übernehmen Fachverantwortung, entwickeln Konzepte und arbeiten an Forschungsprojekten mit.

Titel + Abschluss

Master of Science (MSc) in «Physiotherapie» 

Das Master-Diplom ist eidgenössisch anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss. Es erleichtert Ihnen die internationale Mobilität auf dem Arbeitsmarkt und ermöglicht Ihnen die weiterführende akademische Ausbildung zu einem naturwissenschaftlichen Doktorat.

Berufsbild + Perspektiven

Nach Abschluss des Master-Studiums arbeiten Sie primär im klinischen Bereich als Physiotherapie-Expertin und -Experte. Neben der physiotherapeutischen, klinischen Praxis steht Ihnen zudem ein breites Tätigkeitsfeld in Forschung, Lehre oder Management offen. In Kombination mit dem von Ihnen gewählten Schwerpunkt können Sie die künftige Rolle als sogenannte oder sogenannter «Advanced Practice Physiotherapist» APP übernehmen.

Organisation + Anmeldung

Besuchen Sie unsere Infoveranstaltungen. Gerne beraten wir Sie auch individuell. Wenn Sie die formalen Zulassungsbedingungen erfüllen, freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Machen Sie den nächsten Schritt in Ihrer Berufslaufbahn mit dem konsekutiven Studium Master-Studium Physiotherapie.

Studienjahr 2020/2021

  • Anmeldefrist: 30. April 2020
  • Nach erfolgter Anmeldung und Prüfung Ihrer Unterlagen kontaktieren wir Sie zur Vereinbarung eines Termins für die Eignungsabklärung.
  • Studienbeginn: Kalenderwoche 38

Gebühren + Kosten

Die Kosten für einen Studienplatz werden hauptsächlich durch die öffentliche Hand getragen. Der von Ihnen zu erbringende Kostenanteil (Semestergebühren usw.) orientiert sich an den finanziellen Vorgaben für das Master-Studium Physiotherapie und ist kantonal unterschiedlich. An der BFH setzen sich die Gebühren folgendermassen zusammen:

Kosten pro Semester
 

  • Studiengebühr: CHF 750
  • Prüfungsgebühr: CHF 80
  • Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport: CHF 24
  • Freiwilliger Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH): CHF 15
  • Pauschalbetrag für Material: CHF 20

Einmalige Kosten
 

  • Anmeldegebühr: CHF 100
  • Gebühr für Eignungsabklärung: CHF 200
  • Registrierung NAREG*: CHF 130

* NAREG ist das Nationale Register für mehr Sicherheit im Schweizer Gesundheitswesen; es wird durch das Schweizerische Rote Kreuz SRK geführt.

Fachliteratur / Software / Verbrauchsmaterial

Rechnen Sie für die Beschaffung von Fachliteratur und Software während der Studienzeit mit zusätzlich ca. CHF 600 bis 800. Dieser Betrag variiert, je nachdem wie viel Literatur, Medien usw. Sie anschaffen. Sämtliche Pflichtliteratur ist zudem in der Bibliothek des Departements Gesundheit erhältlich.

Notebook

Ein eigenes W-LAN-taugliches Notebook mit einem leistungsfähigen Internetzugang wird vorausgesetzt. Die BFH unterstützt Sie bei der Beschaffung der für das Studium nötigen Hard- und Software.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet Studierenden und Mitarbeitenden eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet.

Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet.

Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie können sich über das Online-Anmeldeformular für das Master-Studium Physiotherapie anmelden. Nach dem Anmeldeschluss sind keine Anmeldungen mehr möglich. Tipp: Halten Sie die für die Anmeldung nötigen Unterlagen in elektronischer Form bereit.

Die Gebühr für die Anmeldung und Eignungsabklärung von CHF 300 gliedert sich wie folgt auf:

  • Anmeldegebühr für die Bearbeitung des elektronischen Dossiers CHF 100 (Kreditkarte) oder CHF 110 (Papierrechnung*); die Gebühr ist in jedem Fall zu entrichten.
  • Die Gebühr für die Eignungsabklärung beträgt CHF 200 (wird pauschal erhoben).

* Die Rechnung ist innert 10 Tagen zu begleichen. Das Anmeldedossier wird erst nach Eingang der Zahlung bearbeitet.

Studienort + Infrastruktur

Zentral und gut vernetzt - Das Departement Gesundheit erreichen Sie in zehn Minuten zu Fuss oder in fünf Minuten mit dem öffentlichen Verkehr vom Hauptbahnhof Bern her.

Kommunikationstraining

Das Kommunikationstraining stellt eine innovative Lernmethode dar. Mit professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern üben Sie kommunikative Kompetenzen ein, indem herausfordernde Situationen aus der Berufspraxis simuliert werden. Mobile Video-Aufnahmesysteme ermöglichen das Aufzeichnen und unmittelbare Anschauen der Kommunikationssituation. So lernen Sie im Kommunikationstraining, anspruchsvollen Aufgaben im Gesundheitswesen professionell zu begegnen.

Bewegungslabor

Das Bewegungslabor des Departements Gesundheit der BFH bietet Ihnen die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Forschungsarbeit. Zur Quantifizierung der körperlichen Leistungsfähigkeit oder zur Evaluation von körperlichen Defiziten setzt das Bewegungslabor verschiedene biomechanische und leistungsphysiologische Methoden ein. Dabei passt sich die Auswahl immer der Fragestellung des jeweiligen Projekts an. Häufig entwickeln und validieren die Forschenden spezifische Fragestellungen und Messmethoden selber.