Qualitätsentwicklung

Wir verstehen uns als eine lernende Organisation mit einem hohen Qualitätsanspruch. Dieser Anspruch prägt die Dimensionen Strategie, Struktur und Kultur ebenso wie unsere Leistungsbereiche Lehre, Weiterbildung, Forschung, Dienstleistungen und den Betrieb.

Wir wurden 2024 vom Schweizerischen Akkreditierungsrat institutionell reakkreditiert.

Qualitätsmanagement

Das integrierte Qualitätsmanagement (QM) betrifft in einem whole insitution approach alle Angehörigen der BFH und bildet den übergeordneten Rahmen für die Sicherung und kontinuierliche Weiterentwicklung von Qualität an der BFH. Das QM orientiert sich an der BFH-Strategie und unterstützt die systematische Umsetzung ihrer Ziele sowie die nachhaltige Positionierung der Hochschule.

Für die Entwicklung und Überprüfung der Qualitätsstrategie auf gesamtinstitutioneller Ebene der BFH ist die Fachstelle Qualitätsentwicklung zuständig, in Zusammenarbeit mit der*dem Qualitätsbeauftragten BFH und der Kommission Qualitätsentwicklung. Für die operative Umsetzung der Qualitätsstrategie sind die Departementsleitenden, das Rektorat, bestehend aus den Vizerektoraten, dem Generalsekretariat und der Kommunikation sowie der*die Verwaltungsdirektor*in zuständig.

Modell des integrierten Qualitätsmanagements an der BFH
Qualitätsmanagement an der BFH

Wir richten das Qualitätsmanagement konsequent an der BFH-Strategie und an anerkannten Standards aus.

 

Das QM leistet einen messbaren Beitrag zur Umsetzung der BFH-Strategie und ist integraler Bestandteil der strategischen Steuerung. Dabei orientieren wir uns an gesetzlichen Vorgaben sowie nationalen und internationalen Standards.

Das QM der BFH schafft verbindliche Rahmenbedingungen, die Raum für die fachdifferenzierte Ausgestaltung durch Departemente und Organisationseinheiten lassen. Die Zusammenarbeit von zentralem und dezentralem QM stärkt unsere Qualitätskultur und treibt die institutionelle Weiterentwicklung voran.

Wir messen uns mit den Besten und stärken dadurch die Position der BFH als innovative, profilierte und impactorientierte Fachhochschule.
 

Wir machen Leistungen und Wirkungen sichtbar und entwickeln Qualität durch den Vergleich mit good practices und, wo verfügbar, relevanten Benchmarks. Das QM fördert Innovation, Distinktion und gesellschaftliche Wirkung. Dabei berücksichtigen wir die Bedürfnisse und Wahrnehmungen von Studierenden, Mitarbeitenden sowie externen Stakeholder.

Wir fördern eine gelebte Qualitätskultur und eine lernende Organisation.

 

Wir verankern die Qualitätsleitlinien verbindlich in Haltung und Verhalten und befähigen Hochschulangehörige, eine Qualitätskultur reflektiert und aktiv mitzugestalten. Der Dialog über Ergebnisse, Herausforderungen und Optimierungsmassnahmen stärkt das gemeinsame Verständnis von Qualität. So wird das QM zur Grundlage einer kontinuierlich lernenden Organisation.

Wir sichern Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Partizipation in allen Qualitätsprozessen.

 

Hochschulangehörige werden umfassend in Planung, Umsetzung und Erhebung einbezogen. Durch die systematische Nutzung von Feedback- und Evaluationsinstrumenten wird die Rückkoppelung zwischen Zielen und Ergebnissen sichergestellt. Evaluationserkenntnisse setzen wir konsequent in Verbesserungen um und fördern geschlossene PDCA-Zyklen.

Wir gestalten Qualitätsmanagement effizient, digital und zukunftsorientiert.

 

Wir nutzen digitale und KI-gestützte Instrumente, um Prozesse zu vereinfachen, Führungsinformationen zu gewinnen und faktenbasierte Entscheidungen zu unterstützen. Die Qualität von Daten und Informationen ist dabei zentrale Grundlage für verlässliches Handeln. Wo sinnvoll, standardisieren wir Abläufe, erhöhen Effizienz und schaffen Freiräume für Innovation und unternehmerisches Handeln.

In der Qualitätsstrategie sind Ziele und Handlungsfelder des QM an der BFH festgelegt. Sie schafft damit den Rahmen, um QM operationalisierbar, sicht- und überprüfbar zu machen, kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Position der BFH als attraktive, zukunftsorientierte Fachhochschule zu stärken.

Die Verantwortung für das QM an der BFH hat die Fachhochschulleitung. Für die operative Umsetzung des Qualitätsmanagements werden in der Fachstelle zentrale Ziele und Massnahmen abgeleitet, operationalisiert und in eine rollende Meilensteinplanung integriert. Dies geschieht in Abstimmung mit der*dem Qualitätsbeauftragten BFH. Die Kommission für Qualitätsentwicklung  – zusammengesetzt aus den Qualitätsbeauftragten der einzelnen Departemente und Einheiten – begleitet diesen Prozess. 

Zur operativen Umsetzung werden alle Instrumente zur Planung, Sicherung und Entwicklung von Qualität entlang der Prozesslogik des Plan-Do-Check-Act-Zyklus weiterentwickelt: 

Plan Die BFH plant ihr QM auf Basis relevanter Grundlagen unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen und der getroffenen Massnahmen.
Do Qualitätsziele und -massnahmen werden konkretisiert, in Konzepten ausgearbeitet, umgesetzt und integriert. Klare Zuständigkeiten, Ressourcensteuerung und prozessorientiertes Handeln sorgen für eine zielgerichtete Umsetzung in allen Leistungs- und Unterstützungsbereichen.
Check Die Zielerreichung wird regelmässig und systematisch überprüft, um Transparenz zu gewährleisten und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.
Act Die Erkenntnisse aus der Überprüfung werden in Massnahmen konkretisiert, um die Weiterentwicklung der BFH systematisch und wirkungsorientiert voranzutreiben.

 

Prozessmanagement

Im Prozessmanagement wird sichergestellt, dass qualitätsrelevante Abläufe transparent beschrieben, regelmässig überprüft und kontinuierlich verbessert werden. Die Management-, Kern- und Supportprozesse sind in einer Prozesslandkarte erfasst und geben der BFH eine klare, hochschulweite Struktur. Die Verantwortung liegt bei der Fachstelle Qualitätsentwicklung, die eine koordinierte und strategisch ausgerichtete Weiterentwicklung sicherstellt. Zweck und Standards sind im Prozessverständnis der BFH definiert und verknüpfen die Ablauforganisation mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Für diese Aktivitäten nutz die BFH u.a. das Tool Signavio.

Mithilfe verschiedener Instrumente und Erhebungen (z.B. Befragungen, Kennzahlen, Datenbanken, Strategiegespräche) wird eine breite Datengrundlage für das Qualitätsmanagement geschaffen.  

Die wichtigsten Datenquellen sind entlang der Leistungsbereiche Lehre (Aus- und Weiterbildung), Forschung und Dienstleistung sowie Betrieb (Services) aufgeführt. Viele QM-Instrumente werden zentral gesteuert und BFH-weit umgesetzt. Weiterführende Konzepte und Leitlinien sind im Intranet der BFH zu finden.

Aktivitäten des integrierten Qualitätmanagements
Überblick über die wichtigsten QM-Instrumente der BFH

Ein wichtiger Orientierungsrahmen für das Qualitätsmanagement ist das EFQM-Modell, welches die BFH auf hochschulspezifische Belange adaptiert hat und zielorientiert einsetzt. Das Modell bildet die Grundlage für eine ganzheitliche Analyse der BFH als Organisation. Im Mittelpunkt des Modells stehen der Kundennutzen, eine Ecosystem-Perspektive, die Organisationskultur und flache Organisationsstrukturen. Auf Basis von Ergebnissen der Self Assessments in den einzelnen Organisationseinheiten werden Handlungsmassnahmen abgeleitet. Der Fachhochschulleitung steht damit ein dynamischer, zukunftsorientierter Denkrahmen zur Verfügung. 

Die institutionelle Akkreditierung wurde mit dem Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) für alle Hochschultypen obligatorisch eingeführt und ersetzt die bisherige Programmakkreditierung. 

Die BFH hat als erste staatliche Fachhochschule die Akkreditierung auf Ebene Gesamtinstitution erreicht. Dies basierend auf dem von der Schweizerischen Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ) durchgeführten Akkreditierungsprozess. Die BFH wurde im Jahr 2024 erfolgreich reakkreditiert.