Mediation mit Kindern und Jugendlichen

Dieser Fachkurs behandelt Mediationsverfahren, in denen Kinder und Jugendliche selbst Mediandinnen und Medianden sind oder von Mediationen Dritter unmittelbar betroffen sind.

Der Fachkurs:

  • vermittelt, wie in unterschiedlichen Kontexten (Schulkonflikte, Jugendstrafverfahren, Elternkonflikte, Eltern-Jugendlichen-Konflikte) Minderjährige in Mediationsverfahren miteinbezogen werden und werden können,
  • befähigt Sie, Mediationsverfahren bei Konflikten zwischen Kindern bzw. Jugendlichen sowie zwischen Eltern und ihren jugendlichen Kindern zu gestalten,
  • befähigt Sie, Kinder unter Berücksichtigung deren Alters und Entwicklung in Mediationsverfahren bei Elternstreitigkeiten miteinzubeziehen,
  • vermittelt Ihnen eine entwicklungspsychologische Perspektive auf die Bedürfnisse von Kindern unterschiedlichen Alters und fördert Ihr Verständnis von kindlichen Copingstrategien in Konflikten,
  • thematisiert die Bedeutung psychoedukativer Elemente in der Mediation.
  • verschafft einen Überblick über die Bedeutung jugendspezifischer Verhaltensweisen wie Abweichung und Delinquenz für die Mediation,
  • thematisiert die Bedeutung psychoedukativer Elemente in der Mediation.
Aufmerksame Kursteilnehmerinnen

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Fachkurs
  • Dauer 6 Kurstage
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist folgt
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 2’600
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Frühling 2021
  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation – Kursprogramm 2019

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement - Programm offene Kurse 2019

Inhalt + Aufbau

Portrait

Dieser Fachkurs legt den Schwerpunkt auf Situationen, in denen Kinder direkt oder indirekt an einer Mediation beteiligt sind. Behandelt werden Mediationen zwischen Kindern beziehungsweise Jugendlichen (beispielsweise im Schulkontext oder im Jugendstrafverfahren) und Mediationen zwischen Jugendlichen und ihren Eltern. Weiter wird vermittelt, wie Kinder bei elterlichen Konflikten in die Mediation einbezogen werden können. Die Kinder und ihre alters- und entwicklungsspezifischen Bedürfnisse stehen dabei im Zentrum, wie auch mögliche soziale Dynamiken.

Ausbildungsziel

  • befasst sich mit familiendynamischen und entwicklungspsychologischen Aspekten der Adoleszenz,
  • bietet hilfreiche Interventionen bei hochstrittigen Familien,
  • vertieft Kenntnisse über die Besonderheiten der Eltern-Jugendlichen/Kind-Mediation.
  • befasst sich mit den Bedürfnissen von Kindern in getrennt lebenden Familien oder in Patchworkfamilien aus entwicklungspsychologischer Sicht,
  • stellt Fragen zu Resilienz und trennungsspezifischen Reaktionsweisen aus Sicht der Familienmediation,
  • fördert Ihr Verständnis kindlicher Copingstrategien.

Titel + Abschluss

Kursbestätigung

Diese Weiterbildung wird anerkannt von:
Schweizerischer Dachverband Mediation (SDM), Schweizerischer Anwaltsverband (SAV)

Dozentinnen + Dozenten

Voraussetzungen + Zulassung

  • In Ausbildung stehende und ausgebildete Mediatoren und Mediatorinnen
  • Beraterinnen und Berater, Therapeutinnen und Therapeuten, Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Lehrpersonen, Mitarbeitende der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB), Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Richterinnen und Richter mit einer Grundausbildung in Mediation

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

Frühling 2021

Studienort + Infrastruktur

Bestandteil von