Low-Value Care in der ambulanten Versorgung
Sind alle medizinischen Leistungen nötig, die Patienten in der Schweiz erhalten?
Fiche signalétique
- Départements participants Santé
- Institut(s) Institut d’Economie et Politique de la Santé
- Champ thématique stratégique Champ thématique "Caring Society"
- Organisation d'encouragement FNS
- Durée (prévue) 01.03.2022 - 28.02.2027
- Direction du projet Prof. Dr. Tobias Benjamin Müller
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Équipe du projet
Prof. Dr. Tobias Benjamin Müller
Daniel Ammann
Aline Louise Obrist - Mots-clés Low-value care; Überversorgung; ambulanter Bereich
Situation
Internationale Schätzungen zeigen, dass rund 20 % aller Gesundheitsausgaben verschwenderisch oder gar schädlich sein dürften. Patient*innen erhalten häufig Leistungen mit fragwürdigem medizinischen Nutzen – sogenannte Low-Value-Care-Leistungen.
Approche
Auf der Grundlage der medizinischen Literatur und Smarter Medicine identifizieren wir medizinische Leistungen und Behandlungen mit geringem Nutzen für Patient*innen.
Résultat
Low-Value Care ist ein grosses und wachsendes Problem im Schweizer Gesundheitswesen. Unsere Analyse zeigt, dass alleine zwischen 2018 und 2023 mehr als 7 Millionen unnötige Leistungen erbracht wurden mit 600 Millionen Franken an Mehrkosten für die Grundversicherung.