Pflege für FaGe und FaBe

Pflegefachleute fördern die Gesundheit, unterstützen die Gesundheitserhaltung und sind im Arbeitsmarkt gefragt. Wir bieten Ihnen ein Studium, das auf die Berufspraxis ausgerichtet, vielseitig und spannend ist.

Für die Praxis vorbereitet und gefragt

  • Wir bereiten Sie darauf vor, komplexe und anspruchsvolle Aufgaben in der Pflege zu übernehmen.

  • Wir vermitteln Ihnen fundiertes Wissen, das Sie in Skills-Trainings üben und in Praxiseinsätzen umsetzen.

  • Sie lernen, im Beruf kritisch zu denken und Ihr Handeln wissenschaftlich fundiert zu begründen.

  • Sie lernen, den modernen, interdisziplinären Kontext in der Pflege wahrzunehmen und sich als kompetente Fachperson einzubringen.

  • Nach dem Bachelor-Studium haben Sie die Möglichkeit, sich in der Pflege zu spezialisieren oder sich über den konsekutiven Master-Studiengang bis zur Promotion (PhD) weiterzubilden.

Berufsporträt Bachelor of Science in Pflege

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc)
  • Vertiefungen Keine
  • Studienform Teilzeitstudium (8 Semester)
  • Studienbeginn Kalenderwoche 38
  • Anmeldefrist Studienjahr 2019/2020: 26. Mai 2019
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Gesundheit
  • Studienführer

Bachelor of Science in Pflege für FaGe und FaBe

Inhalt + Aufbau

Mit dem Bachelor-Studium Pflege an der BFH bieten wir Ihnen eine Ausbildung, die wissenschaftlich fundierte Theorie mit berufs- und praxisbezogenen Tätigkeiten vereint. Alle Inhalte sind auf den Erwerb von wichtigen Handlungskompetenzen für den Beruf ausgerichtet.

Porträt

Dank der Kombination von Studium und Beruf ermöglicht Ihnen das abgeschlossene Bachelor-Studium Pflege den Einsatz in verschiedenen Berufsfeldern. Das fundierte, breit gefächerte Studium befähigt Sie, sich neben der praktischen Arbeit mit Patientinnen und Patienten auch in folgenden Bereichen zu betätigen: 

  • in der Qualitätsentwicklung
  • in der evidenzbasierten Entwicklung von neuen Pflegekonzepten
  • in anwendungsorientierten Forschungsprojekten
  • in der Beratung
  • in pflegefachlichen Leitungsfunktionen

Über die klassischen Pflegebereiche hinaus erweitert sich das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten nun auch auf Tätigkeitsfelder mit folgenden Schwerpunkten:

  • Versicherungswesen
  • Management
  • angewandte Forschung und Entwicklung

3 Fragen an ...

Ausbildungsziele

Das Studium führt zum Titel «Bachelor of Science BFH in Pflege». Das Bachelor-Diplom ist eidgenössisch anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss.

Nach Abschluss des Studiums können Sie auf ein breites Wissen zurückgreifen: 

  • Sie verfügen über vertieftes Pflegewissen und evidenzbasiertes Fachwissen zum fundierten Verständnis von pflegeforschungsrelevanten Themen. Dazu zählen zum Beispiel: 
  • Pflegediagnostik
  • Gesundheits- und Krankheitstheorien
  • Aggression
  • Schmerz
  • Pädiatrie
  • Transkulturalität
  • Psychiatrie
  • Mangelernährung 
  • Sie kennen und überblicken die Organisation und die Aufgaben des schweizerischen Gesundheitswesens. Sie können sich vertieft mit folgenden Themen auseinandersetzen:
  • Gesundheitspolitik 
  • Gesundheitsförderung
  • Public Health
  • Sozialversicherungen 
  • Gesundheitsökonomie 
  • Sie verfügen über Kompetenzen im Schulen und Beraten von unterschiedlichen Patientinnen- und Patientengruppen sowie deren sozialem Umfeld in einem systemischen Kontext.
  • Anhand von Kenntnissen und Orientierungshilfen können Sie sich in systemtheoretische und ethische Diskussionen, Entscheidungen und Handlungen rund um die Pflegepraxis einbringen. 
  • Mit dem Clinical Assessment schätzen Sie die klinische Situation von Patientinnen und Patienten systematisch ein. Damit beurteilen Sie die Dringlichkeit von Interventionen. Das Clinical Assessment stellt eine Kernkompetenz von Pflegefachpersonen mit Bachelor-Abschluss dar.
  • Sie wissen um den Stellenwert der Pflegewissenschaft und um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem quantitativen und dem qualitativen Forschungsansatz. Sie wenden den Pflegeforschungsprozess, die verschiedenen Forschungsdesigns sowie deren Methoden der Datenerhebung und der Analyse an.
  • Sie analysieren und vertiefen theoretisches Wissen und übertragen dies in den Pflegealltag. Sie planen Strategien zur Förderung der Pflegequalität basierend auf Ergebnissen der Pflegeforschung und evidenzbasiertem Vorgehen. Diese setzen Sie in dem von Ihnen gewählten Praxisfeld/Arbeitsumfeld angemessen um. Dies betrifft zum Beispiel Themen der angewandten Pflegediagnostik, der Weiterentwicklung von Pflegekonzepten sowie der Beratung und der Edukation von Patientinnen und Patienten. 
  • Sie betrachten Pflege aus interprofessioneller und bereichsübergreifender Sicht. Sie wissen um die gesellschaftlichen Veränderungen, die gesetzlichen Forderungen und die vorhandenen Ressourcen und stellen so ein umfassendes Qualitätsmanagement in Ihrem Praxisfeld/Arbeitsumfeld sicher.
  • Sie können Veränderungsprozesse in der Pflege leiten oder begleiten und evaluieren. 
  • Sie können Führungsaufgaben in der Pflege übernehmen.
  • Sie agieren in Rollen, in denen Sie unterschiedlichen Erwartungen und Anforderungen gerecht werden. Dazu gehört zum Beispiel die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten in gesundheitlich kritischen Situationen sowie mit Angehörigen anderer Kulturen. Diese Herausforderungen meistern Sie, indem Sie Gespräche professionell führen und daraus die nötigen Massnahmen in die Wege leiten.
  • Anhand von Forschungsliteratur können Sie forschungsgestützte Antworten zu praxisrelevanten Fragestellungen recherchieren, analysieren, beurteilen und evaluieren. Daraus resultierende Ergebnisse, die für Ihr Praxisfeld/Arbeitsumfeld relevant sind, setzen Sie im Sinne von «Best Practice» in den Pflegealltag um. Sie können aus den Ergebnissen abgeleitete und erarbeitete Instrumente aus der Pflegepraxis systematisch auf ihre Evidenz hin überprüfen. Auf diesem Weg können Sie realisierbare Vorschläge zur Aktualisierung von Richtlinien, Standards oder Handlungsanleitungen aus- und erarbeiten.

Bachelor-Studium Pflege an der BFH

CS Award for Best Teaching 2018

Tactile, Auditory and Visual Test for Clinical Examination

Durch die Stimulierung verschiedener Sinne mit unterschiedlichen Darstellungen wird das breite Wissen, die Fertigkeiten und die Kompetenzen von klinischen Untersuchungen in einem Prüfungs-Parcours so geprüft, wie es gelehrt und gelernt wurde: taktil, auditiv und visuell.

Pflege ist mehr als Man(n) denkt

Männer im Pflegeberuf sind nach wie vor eine Seltenheit. In Zeiten des gravierenden Fachkräftemangels muss dieses Potenzial ausgeschöpft werden!

Vertiefungen + Schwerpunkte

Parallel zur Berufstätigkeit planen Sie während des Studiums Ihre künftige Berufsrolle als Pflegefachperson BSc. Sie erarbeiten Strategien für Ihre ausbildungsadäquate Positionierung in Ihrem künftigen Kompetenzbereich. Daraus leiten Sie Umsetzungsmöglichkeiten ab und benennen den Zuwachs an Methoden- und Transferkompetenz. 

Studienform + Dauer

Teilzeitstudium (8 Semester)

Studienplan + Module

Das Bachelor-Studium für FaGe und FaBe mit Maturität dauert vier Jahre und umfasst acht Semester.

  • Während den ersten vier Semestern arbeiten Sie zu mindestens 40 Prozent wie bisher als FaGe oder FaBe und widmen sich in der restlichen Zeit dem Bachelor-Studium. Die Studienschwerpunkte liegen in der Vertiefung Ihres bereits vorhandenen Wissens.
  • Ab dem fünften Semester nehmen Sie in der Praxis die Rolle als Studierende/Studierender Bachelor of Science in Pflege ein.
  • Das fünfte Semester absolvieren Sie zu 100 Prozent in einem neuen Fachgebiet in der Pflegepraxis.
  • Das sechste Semester findet je zu 50 Prozent in der Pflegepraxis und an der BFH statt.
  • Im siebten Semester sind Sie sechs Wochen zu 100 Prozent an der BFH, die restliche Zeit des Semesters zu 100 Prozent in der Pflegepraxis.
  • Das achte Semester findet je zu 50 Prozent in der Pflegepraxis und an der BFH statt.

Ab dem fünften Semester fördern und unterstützen wir Sie in der Pflegepraxis entsprechend dem Begleitkonzept und gemäss den Vorgaben der BFH. Ziel ist, Sie beim Erwerb professioneller Kompetenzen zu fördern. Unterstützend stehen Ihnen eine Praxisausbildnerin, ein Praxisausbildner und eine Praxismentorin, ein Praxismentor zur Seite, damit Sie Ihre Ziele erreichen können.

Das Bachelor-Studium Pflege ist modular aufgebaut. Jedes Semester ist in verschiedene Module gegliedert, die jeweils einer bestimmten Thematik gewidmet sind.

Das Studienprogramm sieht wie folgt aus:

  • Pflege studieren
  • Pflegerische Grundlagen vertiefen
  • Notfallsituationen handhaben
  • Chronisch Kranke pflegen
  • In der perioperativen Phase pflegen
  • Pflegerische Techniken anwenden
  • Im Pflegealltag kommunizieren
  • Herausfordernde Gespräche führen
  • Forschung verstehen
  • Grundlagenwissen interprofessionell
  • Patientinnen und Patienten mit Schmerzen pflegen
  • Belastende Situationen bewältigen
  • Clinical Assessment
  • Statistisches Basiswissen erwerben
  • Technical English
  • Qualität der Pflege sichern
  • Pflegerische Herausforderungen bewältigen
  • Unabhängigkeit fördern
  • Herausfordernde Gespräche führen
  • Forschungsergebnisse anwenden
  • Interprofessionelles Projekt Gesundheit
  • Praxismodul Wahl-Pflicht
  • Praxismodul Einsatz 1
  • Schulen und Beraten
  • Systemische Pflege und Ethik
  • Clinical Assessment
  • Pflegerische Beratungen durchführen
  • Praxismodul Einsatz 2
  • Projekte durchführen
  • Zielgerichtet kommunizieren
  • Best Practice umsetzen
  • Gesundheitsberufe im Dialog
  • Praxismodul Einsatz 3
  • Pflege und Gesundheitspolitik
  • Wissenschaftliches Schreiben
  • Bachelor-Thesis
  • Praxismodul Einsatz 4

Mobilität + Austausch

Wir legen grossen Wert auf den internationalen Studierendenaustausch. Verschiedene Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen erleichtern einen Auslandsaufenthalt.

Der Aufbau des Bachelor-Studiums folgt dem Bologna-Modell, damit sind Transparenz und Mobilität unter den Fachhochschulen europaweit gewährleistet. Alle Studienleistungen werden konsequent nach dem europäischen Anrechnungs- und Anerkennungssystem ECTS erfasst, ausgewiesen und anerkannt.

Projekte + Abschlussarbeiten

Partner

Voraussetzungen + Zulassung

Die Anzahl der Studienplätze im Bachelor-Studium Pflege für FaGe und FaBe ist an der BFH durch den Numerus clausus geregelt. Deshalb durchlaufen Sie eine schriftliche Eignungsabklärung, sofern Sie die formalen Zulassungsbedingungen erfüllen.

Formale Zulassungsbedingungen

Abschluss als Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ (FaGe) oder als Fachmann/Fachfrau Betreuung EFZ (FaBe) mit Maturität.

Ausländische Bewerbende

Wenn Sie Ihre Ausbildung nicht in deutscher Sprache absolviert haben (während mindestens drei Jahren), müssen Sie genügend Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen. Wir verlangen das Deutschniveau C1 gemäss dem Profil des europäischen Referenzrahmens.

Von ausländischen Bewerbenden benötigen wir zusätzlich folgende Unterlagen in einer der drei Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch oder in Englisch:

  • Beglaubigte Übersetzung des Maturitätszeugnisses mit allen dazugehörenden Unterlagen
  • Anerkennung der ausländischen Pflegediplome durch das Schweizerische Rote Kreuz SRK

Kenntnisse + Fähigkeiten

Folgende Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten sollten Sie mitbringen:

  • Sie verfügen über hohe Sozial- und Selbstkompetenzen mit guten Reflexions- und analytischen Fähigkeiten sowie hoher Belastbarkeit.

  • Sie interessieren sich für eine Berufskarriere mit akademischem Hintergrund.
  • Sie verfügen über eine sehr gute Beobachtungsgabe.
  • Sie gehen gerne auf andere Menschen zu und sind kontaktfreudig.
  • Sie haben gute kommunikative Fähigkeiten.
  • Sie verfügen über ein hohes Mass an Verantwortungsgefühl.
  • Sie sind fähig, mit unterschiedlichen Menschen sowie mit Angehörigen anderer Berufe und Kulturen zusammenzuarbeiten.
  • Sie verfügen über solides Vorwissen in naturwissenschaftlichen und biologischen Fächern.
  • Sie sind bereit, in einem institutionellen Rahmen zu arbeiten und administrative Tätigkeiten mit Sorgfalt zuverlässig auszuführen.
  • Sie handeln selbstverantwortlich und sind belastbar.
  • Für das Studium benötigen Sie gute Englischkenntnisse: Level B2-C1 oder ein abgeschlossenes First-Certificate (Bewertung A).
  • Sie verfügen über gute Mathematik-Kenntnisse. Hierzu bieten wir Ihnen, wenn Sie zum Bachelor-Studium Pflege für FaGe und FaBe zugelassen sind, die Möglichkeit, vor Studienbeginn einen Vorkurs Statistik* zu absolvieren. Sie werden nach Zusage des Studienplatzes informiert.

    * Der diesjährige Vorkurs Statistik findet an folgenden vier Daten jeweils ab 17:15 Uhr (à 2 Lektionen) an der BFH Gesundheit statt: 5., 12., 19. und 26. Juni. Die Kurskosten betragen CHF 200. Anmeldeschluss ist am 29. Mai per Mail an pflege@bfh.ch.

Berufliche Voraussetzungen

Für die ersten zwei Studienjahre müssen Sie eine 50-prozentige Anstellung als FaGe oder FaBe nachweisen.

Sie durchlaufen eine kostenpflichtige und verbindliche Eignungsabklärung. Diese entscheidet über die definitive Zulassung zum Bachelor-Studium Pflege an der BFH.

Durchführungsdatum Eignungsabklärung: 
Freitag, 7. Juni 2019

Nützliche Downloads
 

Abschluss + Perspektiven

Mit dem abgeschlossenen Bachelor-Studium verfügen Sie über eine theoretische und praktische Pflegeausbildung auf Hochschulniveau. Der akademische Abschluss und die erweiterten beruflichen Kompetenzen eröffnen Ihnen neue Aufstiegschancen und attraktive Karriereaussichten. Die Tätigkeitsfelder können in der Praxis sowie in übergeordneten Institutionen des Gesundheitswesens liegen.

Titel + Abschluss

Wenn Sie das Bachelor-Studium erfolgreich absolviert haben, sind Sie berechtigt, den Titel «Bachelor of Science BFH in Pflege» zu tragen. Das Bachelor-Diplom ist eidgenössisch anerkannt, europakompatibel und gilt international als Hochschulabschluss.

Berufsbild + Perspektiven

Mit dem Bachelor in Pflege können Sie sowohl in Institutionen des Gesundheitswesens als auch ausserhalb, im privaten und im öffentlichen Raum sowie in Übergangssituationen arbeiten.

Mögliche Arbeitsfelder
 

  • Akutspital
  • Psychiatrie
  • Pflegeheim
  • Ambulante Pflege, Ambulatorien
  • Prävention
  • Langzeitpflege
  • Rehabilitation
  • Palliation/Hospiz
  • Schulgesundheitsdienst
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Beratung
  • Bildung
  • Forschung und Lehre
  • Politik
  • Spitex

Öffentliche Organisationen
 

  • Spitäler
  • Kliniken
  • Heime
  • Berufsschulen im Gesundheitswesen
  • Schulen und Fachhochschulen
  • Verbände
  • Gemeinden/Ämter

Private Organisationen
 

  • Gesundheitszentren, HMO
  • Krankenversicherungen
  • Hersteller von Medizinalprodukten
  • Betriebe (z. B. als Mitarbeitende für betriebliche Gesundheitsförderung)
  • Selbstständige spitalexterne Pflege oder Beratung

Organisation + Anmeldung

Wenn Sie die formalen Zulassungsbedingungen erfüllen, freuen wir uns, Sie kennenzulernen. Machen Sie den Schritt in Ihre akademische Pflegekarriere.

Studienjahr 2019/2020

  • Anmeldetermin: 26. Mai 2019
  • Eignungsabklärung: 7. Juni 2019
  • Studienbeginn: 16. September 2019

Gebühren + Kosten

Die Studiengebühren für ein Semester betragen an der Berner Fachhochschule zurzeit einheitlich CHF 750. Hinzu kommen pro Semester Kosten für Lernmaterial (Fotokopien, Literatur, Internetzugang zu Hause etc.) und Prüfungsgebühren in etwa gleicher Höhe.

Eigenes Notebook nötig

Ein eigener Computer (idealerweise ein Notebook) mit einem leistungsfähigen Internetzugang wird vorausgesetzt. Die Berner Fachhochschule unterstützt Sie bei der Beschaffung.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie können sich über das Online-Anmeldeformular für unsere Bachelor-Studiengänge anmelden. Die Anmeldung kann speditiver abgewickelt werden, wenn Sie alle Ihre Anmeldeunterlagen in elektronischer Form bereithalten (bitte beachten Sie die Checkliste). Anmeldungen für das Bachelor-Studium sind ausschliesslich über das Online-Anmeldeformular möglich. Nach Anmeldeschluss sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Die Gebühr von CHF 300 für Anmeldung und Eignungsabklärung enthält:

  • Anmeldegebühr für die Bearbeitung des elektronischen Dossiers CHF 100 (Kreditkarte) oder CHF 110 (Papierrechnung*). Diese Gebühr ist in jedem Fall zu entrichten.
  • Gebühr für die Eignungsabklärung CHF 200 (wird pauschal erhoben).

* Bitte begleichen Sie die Rechnung innert 10 Tagen. Wir bearbeiten Ihr Anmeldedossier erst nach dem Eingang der Zahlung.

Führt die Eignungsabklärung zur Zulassung zum Studium, bestätigen Sie schriftlich mit dem entsprechenden Formular die Annahme des Studienplatzes (20-tägige Bedenkfrist). Mit der Bestätigung der Annahme des Studienplatzes wird ebenfalls die erste Semestergebühr fällig.

Studienort + Lern-Center

Zentral und gut vernetzt - Das Departement Gesundheit erreichen Sie in zehn Minuten zu Fuss oder in fünf Minuten mit dem öffentlichen Verkehr vom Hauptbahnhof Bern her.

Das Lern-Center unterstützt mit den Bereichen E-Learning, Kommunikationstraining und Skills-Center eine moderne und realitätsnahe Lehr- und Lernumgebung am Departement Gesundheit.


E-Learning

Die digitalen Medien spielen in allen Studiengängen eine wichtige Rolle. Über die webbasierte Lernplattform Moodle stehen den Studierenden sämtliche relevante Lehr- und Lerninhalte zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung. Weitere Webapplikationen unterstützen die Studierenden im täglichen Studium.

Skills-Center

Das Skills-Center des Departements Gesundheit ist eine Lernumgebung, die ähnlich wie die Berufspraxis eingerichtet ist. Sie trainieren in einer geschützten Lernlandschaft jene Grundfähigkeiten und -fertigkeiten (Skills), die Sie für Ihre Berufsausbildung brauchen. Ausserdem üben Sie in Begleitung von Fachpersonen, diese Fähigkeiten und Fertigkeiten auf ähnliche Praxissituationen zu transferieren.

Kommunikationstraining

Das Kommunikationstraining ist eine neuartige Lernmethode: Professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler simulieren herausfordernde Situationen aus der Berufspraxis – und Sie üben Ihre kommunikativen Fähigkeiten. Mobile Video-Aufnahmesysteme zeichnen das Geschehen auf und können es sofort wiedergeben. So lernen Sie im Kommunikationstraining, anspruchsvollen Aufgaben im Gesundheitswesen professionell zu begegnen.