Visuelle Kommunikation

Sie befassen sich mit Planung, Umsetzung und Vermittlung von visueller Information, entwickeln eine eigene Kommunikationssprache und eine gestalterische Haltung.

Der Studiengang:

  • zielt auf das Beherrschen der visuellen Sprache ab,

  • lehrt Sie, Argumente gestalterisch zu formulieren und zu visualisieren,

  • befähigt Sie, gestalterische und künstlerische Konzepte eigenständig zu entwickeln und umzusetzen,

  • vermittelt breite und fundierte Kenntnisse des Kommunikationskontextes, 

  • vermittelt Ihnen ein breites und fundiertes Repertoire an gestalterischen Techniken, Methoden und Problemlösungsstrategien, 

  • fördert Teamfähigkeit und Selbstmanagement,

  • vermittelt Praxiserfahrung.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Arts (BA)
  • Vertiefungen Keine
  • Studienform Vollzeit (6 Semester)
  • Studienbeginn 16.9.2019
    (Einführung für Erstsemester: 2.9.2019)
  • Anmeldefrist 15.3.2019
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch, Englisch
  • Studienort Bern
  • Departement Hochschule der Künste Bern
  • Studienführer

Studiengangsbroschüre Bachelor Visuelle Kommunikation

Inhalt + Aufbau

Das Bachelor-Studium umfasst 180 ECTS-Credits und wird in der Regel in sechs Semestern absolviert. Das Studium erfolgt in sechs thematischen und methodischen Modulgruppen.

Studium

Im Zentrum der Ausbildung im Studiengang Visuelle Kommunikation stehen die disziplinären Praxismodule. Die projekt- und prozessorientierte Lernsituation bezieht sich stark auf die künftige Berufsrealität. Praxiskontakte sind systematisch in die Lehre eingebaut und unterstützen die Studierenden darin, ein beruflich-fachliches Netzwerk aufzubauen.

Ausbildungsziele

Ziel des Bachelor-Studiengangs in Visueller Kommunikation ist die Ausbildung von Gestalterinnen und Gestaltern, die neben der konkreten Umsetzung von Informationen in einen bildhaften Ausdruck auch Prozesse rund um einen Auftrag überschauen und das fachliche Umfeld kennen. Die Studierenden lernen, Entscheide zu treffen, Ideen zu reflektieren, gestalterisch zu argumentieren und eine eigene visuelle Sprache zu entwickeln. Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit und Forschungsfragen bereiten die Studierenden darauf vor, sich neuen Medienumgebungen anzupassen. Die Entwicklung von gattungsübergreifenden Arbeiten mit anderen Disziplinen der HKB führt zu einem kritischen Blick auf die eigene Tätigkeit und zum Aufbau eines breiten Netzwerks.

Kompetenzen am Ende des Studiums
 

  • Beherrschen der visuellen Sprache
  • Fähigkeit, Argumente gestalterisch zu formulieren und zu visualisieren
  • Einsicht in den Entwurfs- und Gestaltungsprozess
  • Fähigkeit zum Entwickeln und Umsetzen eigenständiger gestalterischer und künstlerischer Konzepte (Analyse, Recherche, Entwurf, Umsetzung, Präsentation, Evaluation)
  • Breite und fundierte Kenntnisse des Kommunikationskontextes und die Fähigkeit, diese Kenntnisse in eigene Umsetzungen zu integrieren
  • Breites und fundiertes Repertoire an gestalterischen Techniken, Methoden und Problemlösungsstrategien und die Fähigkeit, dieses für eigene Projekte bewusst einzusetzen
  • Grundlagenwissen in den Bereichen Design, Kunst, Kultur, Medien, Kommunikation, Gesellschaft 
  • Grundlagenkenntnisse der Designentwicklung und Designforschung
  • Reflexionsfähigkeit im Spannungsfeld von theoretischem und visuellem Denken
  • Unterscheidungs- und Entscheidungskompetenz
  • Teamfähigkeit und Selbstmanagement
  • Praxiserfahrung
  • Fähigkeit, sich in ein transdisziplinäres gestalterisch-künstlerisches Umfeld einzubringen und in spartenübergreifenden Projekten adäquat mitzuarbeiten

Studienform + Dauer

Das Bachelor-Studium umfasst 180 ECTS-Credits und wird in der Regel in sechs Semestern absolviert. Das Studium erfolgt in sechs thematischen und methodischen Modulgruppen.

Studienplan + Module

Im Zentrum der Ausbildung im Studiengang Visuelle Kommunikation stehen die disziplinären Praxismodule. Eng verbunden sind diese mit den Vorlesungen zu theoretischen Grundlagen wie der Geschichte der visuellen Kommunikation und der Vorlesungsreihe Bildtheorie. Das Angebot im Bereich Sprache ist ebenso mit den anderen Angeboten kontextualisiert. Die Entwicklung im Studiengang basiert auf eigener Erfahrung in der praktischen gestalterischen Tätigkeit, wo sich Eigenes und Unverwechselbares in Bild und Text herauskristallisiert. Die projekt- und prozessorientierte Lernsituation bezieht sich stark auf die künftige Berufsrealität. Praxiskontakte sind systematisch in die Lehre eingebaut und unterstützen die Studierenden darin, ein beruflich-fachliches Netzwerk aufzubauen.

Das erste Semester startet mit einem Projekt mit zwei unterschiedlichen Inhalten. Einerseits werden die Grundlagen zur Informations- und Lesetypografie vermittelt. Im Umgang mit Schrift und Form werden inhalts-, medien- und publikumsgerechte Anwendungen gesucht. Anwendungen von Infodesign werden exemplarisch durchgespielt. In einem weiteren Schritt fliessen diese Inhalte schlussendlich in ein anwendungsorientiertes Projekt.

In diesem Schwerpunkt wird mittels einer angewandten Projektstellung mit externen Partnern auf ein grafisches Produkt, ein Plakat hingearbeitet. Die Themen kommen aus der Kultur, von Institutionen und Organisationen oder aus der Industrie und Wirtschaft. Gestaltungsprinzipien wie Hintergrund – Vordergrund, Gross – Klein, Hell – Dunkel sind Inhalt dieses Schwerpunkts. Aber auch die Möglichkeiten der Narration, der Überraschung, der Irritation mittels Bild und Typographie werden bewusstgemacht.

In diesen beiden Projekten sind das Bild und die Bildfindung Thema. Die Bildfindung wird mittels der naheliegenden medialen Techniken wie Fotografie, Zeichnung oder Illustration eingeübt. Es wird in diesen Projekten die Möglichkeit geboten, die medialen Techniken analytisch vergleichend einzusetzen.

Bewegtes Bild meint in diesem Fall nicht Film oder Animationsfilm im klassischen Sinn, sondern bewegte Grafik: Also interaktive Schriftsysteme, aber auch ein Videoclip mit mehreren Bild- und Informationsebenen. Auf jeden Fall werden Form, Inhalt und Bewegung zwingend Teil des Produkts sein.

Im Editorial Design werden die bis dahin vermittelten Inhalte und Medien zusammengeführt. Es entstehen Produkte mit einer hohen Anwendungsqualität: Zeitung, Magazin oder Buch. In jedem Fall wird konkret und nach aussen gearbeitet. Gestaltungs- und Produktionsprozess werden reflektiert.

Im Corporate Design wird die Gestaltung von Markenwelten für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft vermittelt. Die Entwicklung von visuellen Identitäten, vertieftes Wissen über Markenstrategie, Visual Branding und Corporate Design und deren Implementierung stehen im Zentrum des jeweiligen Projekts. Eingeübt wird das Wissen auch hier an einem konkreten Projekt.

Im Schwerpunktprojekt Grafik im Raum werden Ansätze der bisherigen Schwerpunkte wiederaufgenommen und in einen räumlichen Kontext gestellt. Grafik als Körper, Grafik und Architektur, Inszenierungen, Ausstellungsdesign, all diese Formate sind in diesem Schwerpunkt möglich. Es gilt Form, Inhalt und Raum zusammenzuführen.

Die einzelnen Studiengänge des Fachbereichs Gestaltung und Kunst überschneiden sich je nach persönlicher Gestaltung des Studiums in technischen, kulturhistorischen und theoretischen Bereichen. Der Fachbereich bietet jeweils gemeinsame Veranstaltungen in den Kompetenzfeldern Kontext, Methoden, Vermittlung und Fertigkeiten/Medien an.

Geschichte der Visuellen Kommunikation, Bildtheorie und Designtheorie.

Das Gros der Kurse, die handwerkliche und mediale Kompetenzen zum Ziel haben, wie Fotografie, Zeichnen, audiovisuelle Gestaltung, Coading, Siebdruck, Hochdruck, Schreiben, Berufskunde und die Einführung in die Werkstätten werden durch den Fachbereich Gestaltung und Kunst angeboten. (8 Angebote Wahlpflicht, 6 Angebote Pflicht für Studierende des BA Visuelle Kommunikation).

Das Y Institut ist ein Zentrum für spartenübergreifende Lehre. Es ist dem Grundgedanken verpflichtet, dass weder die Kunst noch das Denken an disziplinären Grenzen Halt machen, und versteht sich als Ort der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Erkenntnis- und Darstellungsformen. In seinem Lehrcurriculum orchestriert das Y ein Zusammenspiel der Künste, arbeitet an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft und führt so unterschiedliche Disziplinen und Wissenskulturen zusammen.

Den Abschluss des Studiums bildet die Bachelor-Thesis. Sie umfasst eine Theoriearbeit und eine Praxisarbeit mit Dokumentation, öffentlicher Ausstellung und Werkpräsentation. Die theoretische Arbeit versteht sich als reflexive Grundlegung der praktischen Arbeit. Sie ist eine eigenständige und reflektierte Auseinandersetzung mit gestaltungsrelevanten Fragestellungen in zwingender Übereinstimmung mit dem Thema der praktischen Bachelor-Thesis, klärt Voraussetzungen und Bedingungen einer gestalterischen Auseinandersetzung und erfasst das gewählte Thema in seinem Kontext. Die Praxisarbeit soll eigenständig, kommunikativ und visuell wirksam sein. Das Konzept ist der Fragestellung entsprechend auf einen Adressaten, eine Adressatin oder eine Zielgruppe bezogen. Die Realisation ist der Fragestellung und dem Gestaltungskonzept entsprechend, handwerklich überzeugend und ökonomisch umgesetzt.

Mobilität + Austausch

Möchten Sie als Studentin, als Student aus der Schweiz gerne in einem anderen Land wohnen, dort studieren oder arbeiten? Oder möchten Sie ein Gastsemester an einer anderen Schweizer Hochschule verbringen? Oder kommen Sie aus dem Ausland und wollen ein Semester an der Berner Fachhochschule verbringen? Mobilitätserfahrungen sind immer einmalig und wertvoll. Wir ermöglichen Ihnen, während des Studiums Austauschsemester und Praktika im In- oder Ausland zu absolvieren.

Abschlussarbeiten '18

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Dozierende + Gäste

Voraussetzungen + Zulassung

Als Bewerberin oder Bewerber verfügen Sie über handwerklich-technische Fähigkeiten und Gewandtheit im Umgang mit digitalen Medien, ausserdem über reflexive und kommunikative Kompetenzen. Sie sind offen gegenüber anderen Sparten und daran interessiert, den transdisziplinären Dialog an der HKB aufzunehmen.

Zulassungsbedingungen

Das Bachelor-Studium in Visueller Kommunikation setzt gestalterische und konzeptionelle Kompetenz, eine hohe Selbständigkeit und Eigeninitiative voraus. Sie müssen eine Mappe mit eigenen Arbeiten (Mappe/Portfolio) einreichen, die Ihre gestalterischen Fähigkeiten zum Ausdruck bringt.

Schulische Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Aufnahmeprüfung ist in der Regel eine gymnasiale Matur oder ein gleichwertiger Abschluss (Berufsmaturität, Fachmaturität, Abitur). Bei besonderer künstlerischer Begabung kann vom Abschluss der Sekundarstufe II abgesehen werden.

Kenntnisse + Fähigkeiten

  • handwerklich-technische Fähigkeiten
  • gewandt im Umgang mit digitalen Medien
  • reflexiv und kommunikativ

Ausländische Bewerbende

Ausländische Staatsangehörige benötigen ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisepapier, oft ist auch ein Visum erforderlich. Ausserdem müssen internationale Studierende gleich nach der Annahme des Studienplatzes eine Aufenthaltsbewilligung beantragen und eine Finanzgarantie vorweisen können. Zudem müssen sie vor Studienbeginn eine Krankenversicherung abschliessen. Bitte informieren Sie sich genau über Ihre spezifischen Einreisebestimmungen.

Eignungsgespräch 

Anhand der Mappe beurteilt die Jury aus Studiengangsleitung und Dozierenden das für ein Studium nötige Potenzial und wählt die Bewerberinnen und Bewerber aus, die zum Lösen einer Hausaufgabe und einem Eignungsgespräch eingeladen werden. Im Eignungsgespräch bespricht die Jury mit den Bewerbenden sowohl die Mappe wie auch die Hausaufgabe. Das Gespräch dauert in der Regel 30-40 Minuten. 

Kriterien für die Eignung sind die gestalterische und konzeptionelle Kompetenz, die handwerklich-technischen Fähigkeiten, die Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien sowie die kommunikative Kompetenz.

Rechtliches 

Über die Eignungsabklärung können wir keine Korrespondenz führen oder telefonische Auskünfte geben. Für eingereichte Mappen kann die HKB keine Haftung übernehmen. Sämtliche Prüfungsarbeiten/Hausaufgaben bleiben Eigentum der HKB.

Der Besuch des einjährigen Vorkurses an einer Schule für Gestaltung oder eines Propädeutikums ist empfohlen, jedoch nicht zwingend.

Abschluss + Perspektiven

Das Studium bereitet Sie auf ein Berufsfeld vor, das Designerinnen und Designer mit einer eigenständigen gestalterischen Position, mit einer interdisziplinären Arbeitsweise und mit vernetztem Wissen verlangt. Sie lernen, zu entscheiden, Ideen zu reflektieren, gestalterisch zu argumentieren und eine eigene visuelle Sprache zu entwickeln.
Der Bachelor-Abschluss ist berufsbefähigend; Absolventinnen und Absolventen arbeiten selbstständig oder als Angestellte in Agenturen und Ateliers. Der BA qualifiziert Sie für ein weiterführendes Master-Studium in Design.

Titel + Abschluss

Bachelor of Arts (BA) in «Visuelle Kommunikation»

Am Ende des Studiums erhalten Sie den BA in «Visueller Kommunikation». Er ist Grundlage und Voraussetzung für ein anschliessendes Master-Studium.

Berufsbild + Perspektiven

Ziel des Bachelor-Studiengangs in Visueller Kommunikation ist die Ausbildung von Gestalterinnen und Gestaltern, die Informationen bildhaft ausdrücken können, die Abläufe rund um einen Auftrag überschauen und das fachliche Umfeld kennen. 
 
Die generalistisch-gestalterische Ausbildung eröffnet breite Berufsfelder als qualifizierte «Visual Workers». Selbstständige gestalterische Tätigkeiten sind in der jungen Disziplin genauso möglich wie eine Anstellung in Grafikateliers, Gestaltungsagenturen, Verlagen oder öffentlichen Institutionen.

Organisation + Anmeldung

Bitte beachten Sie die Termine und Fristen sowie die Angaben zu den benötigten Unterlagen und Informationen.

Studienbeginn: 16.9.2019
Anmeldefrist: 15.3.2019
Eignungsprüfungen: 15.–18.4.2019

Für Studium und Prüfungen an der HKB werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung) und Eignungsabklärung*

CHF 250.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bewerber*innen mit ausländischer Staatsangehörigkeit*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)    

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

Beurlaubungsgebühr pro Semester

CHF 100.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet, d. h. es fallen keine zusätzlichen Immatrikulationskosten an.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr kann während der Online-Anmeldung per Kreditkarte bezahlt werden. Auf Wunsch können die Bewerbenden die Gebühr via Einzahlungsschein / Papierrechnung innert 10 Tagen begleichen. In diesem Fall wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Fachhörer/innen

CHF 150.– pro Kurs und Semesterwochenstunde
Es ist nur die passive Teilnahme an Klassenunterricht möglich (einzelne, ausgewählte Vorlesungen, Seminare, kein Einzelunterricht).

Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Allgemeine Informationen zu Rekrutierung und Zivildienst

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie bei der HKB-Studierendenadministration (+41 31 848 49 49).

Online-Anmeldung

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form bereit
(Passfoto: JPG / restliche Unterlagen: PDF). Die maximale Grösse pro Dokument beträgt 1 MB.

  • Identitätskarte oder Pass
  • Passfoto
  • Studienberechtigungsausweis (z.B. gymnasiales Maturitätszeugnis, Berufsmaturitätszeugnis, Fachmaturitätszeugnis, Abiturzeugnis)
  • Ausführlicher Lebenslauf
  • Schriftliche Begründung über persönliche Motivation zur Ausbildung und zum Berufswunsch.

Ausländerinnen und Ausländer zusätzlich:

  • Aufenthaltsbewilligung (wenn vorhanden)

Falls Sie bereits an einer anderen Hochschule immatrikuliert waren:

  • Exmatrikulationsbestätigung
  • Diplom und/oder Abschrift der bisherigen Studienleistungen (Transcript of

Falls Sie über aufgeführte Dokumente noch nicht verfügen, tragen Sie dies bitte im Bemerkungsfeld ein.

Einreichefrist Mappe

15.3.2019

Adresse

Hochschule der Künste Bern
Sekretariat Fachbereich Gestaltung und Kunst
Fellerstrasse 11
CH-3027 Bern

Vorgaben

Nach der Anmeldung zum Studium reichen die Bewerberinnen und Bewerber eine Dokumentation mit eigenen Arbeiten (Mappe/Portfolio) ein, die die gestalterischen Fähigkeiten zum Ausdruck bringt. Neben Ihren schulischen Arbeiten interessiert uns vor allem Ihre private gestalterische Tätigkeit (Zeichnung, Malerei, Skizzenbücher, Tagebücher, Fotografie, Video, Texte, Typografie/Schriftgestaltung, Konzept- und Auftragsarbeiten etc.). Grosses Gewicht legen wir auf Arbeiten, die Ihre Gestalterpersönlichkeit erkennen lassen. Sie sollen eine Vielfalt von gestalterischen Ansätzen dokumentieren und Ihre persönliche Auseinandersetzung mit selbst gewählten Themenkomplexen zeigen. Die Gestaltung ist freigestellt. Wir bitten Sie, dreidimensionale und übergrosse Arbeiten fotografisch zu dokumentieren und das Gewicht der Mappe in einem zumutbaren Rahmen zu halten.

Beschriftung

Oben rechts mit Name, Vorname, Aufnahmeverfahren 201x und Studiengang BA Visuelle Kommunikation

Beratung + Infoveranstaltungen

An der Hochschule der Künste Bern HKB erwarten Sie ein offener Geist und eine familiäre Atmosphäre. Besuchen Sie uns.

Infoveranstaltungen

Derzeit sind keine Infoveranstaltungen geplant.

Infrastruktur + Studienort

Werkstatt

Die Werkstatt fördert die Sensibilisierung der Wahrnehmung von Materialien und deren Verarbeitung nach gestalterisch-künstlerischen Gesichtspunkten. Das Team führt Lehrveranstaltungen durch und begleitet Projekte von Studierenden und Dozierenden. Angeboten werden Mithilfe und Unterstützung bei der Realisierung von Arbeiten und Ideen sowie die Beratung bei Materialkäufen. Eine professionelle und grosszügige Infrastruktur in den Bereichen Holz, Metall, Kunststoff, Keramik und Textilien steht zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch den Materialpool, eine umfangreiche Mustersammlung verschiedenster Werkstoffe und Bearbeitungsverfahren, die Teil des Netzwerkes Material-Archiv ist.

MediaLab

Das MediaLab ist das Kompetenzzentrum der HKB für audiovisuelle Gestaltung und Fotografie. Seine Mitarbeitenden führen Lehrveranstaltungen durch, bieten Fotografie- und AV-Trainings an und beraten Studierende und Dozierende der HKB bei inhaltlichen und technischen Fragen. Die Arbeitsplätze und Studios sind mit einer umfangreichen Produktionsinfrastruktur ausgerüstet und stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Über die Ausleihe haben Studierende der HKB die Möglichkeit, Geräte auch ausserhalb des MediaLab für die Umsetzung und Präsentation audiovisueller und fotografischer Projekte zu nutzen.

Druckatelier

Im Druckatelier findet man das HKB-Fachwissen für manuelle Drucktechniken. Seine Mitarbeitenden bieten nicht nur diverse Lehrveranstaltungen im Siebdruck, Tiefdruck und Hochdruck an, sondern unterstützen Studierende bei Bedarf auch bei deren Projekten. Nach dem Besuch eines Einführungskurses und nach Absprache mit den zuständigen Dozierenden können Studierende im Druckatelier auch ausserhalb der Öffnungszeiten selbständig arbeiten – und zwar, wenn gewünscht, rund um die Uhr!

Mediothek

Die Mediothek ist die Bibliothek der Fachbereiche Gestaltung und Kunst, Konservierung und Restaurierung, des Y Instituts (Institut für Transdisziplinarität) und der Forschung. Sie steht HKB-Angehörigen sowie externen Benutzerinnen und Benutzern offen. 35’000 Medien stehen in der Freihandbibliothek direkt zur Verfügung, darunter etwa 300 Periodika. Als Mitglied des NEBIS-Verbunds (Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen in der Schweiz) ermöglicht sie den Zugang zu einem Bestand von mehr als sieben Millionen Titeln in mehr als 300 Bibliotheken. Diese Titel können online recherchiert werden.