BFH am Innosuisse NTN Innovation Booster für zirkuläre Nachhaltigkeit beteiligt

15.04.2021 Mit dem Instrument «NTN Innovation Booster» will die Innosuisse Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft zusammenbringen, um gemeinsam Innovationsideen zu entwickeln und testen. Als Teil des NTN Applied Circular Sustainability Boosters wird die Berner Fachhochschule BFH Unternehmen bei der Umsetzung von 100 Prozent zirkulären Produkten unterstützen.

Zwölf NTN Innovation Booster von ursprünglich 64 Gesuchen hat die Innosuisse im Herbst 2020 bewilligt. Einer davon ist der Applied Circular Sustainability NTN Innovation Booster, an welchem das Institut für Werkstoffe und Holztechnologie IWH der Berner Fachhochschule BFH beteiligt ist. Er bildet ein Netzwerk aller relevanten Expert*innen der Schweiz, welche bei der Herstellung von 100 Prozent zirkulären Produkten unterstützen können.

«Unser Ziel ist es Grobkonzepte und Prototypen für kreislauffähige Produkte zu entwickeln», sagt Prof. Dr. Frédéric Pichelin, Leiter des IWHs und Experte beim NTN Applied Circular Sustainability. Das Netzwerk bietet den Teilnehmenden unterstützende Partner*innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an, angefangen bei den Materialen, über Geschäftsmodelle bis hin zu Designprinzipien. Der Applied Circular Sustainability NTN hat Anfang 2021 seine Arbeit unter der Leitung der ZHAW School of Engineering aufgenommen.

Kreislauffähige Projektideen gesucht!

Das neue Instrument der Innosuisse bietet nachhaltige Wettbewerbsvorteile für KMU und steht allen interessierten Schweizer Akteuren offen. Seit dem 30. März 2021 steht die Projekteingabe für die ersten Ideen-Boosts offen. Die Ideen werden mit je bis zu 25`000.- Schweizer Franken gefördert.

Innosuisse rechnet damit, dass durch die Booster in den nächsten vier Jahren rund 1000 radikale Innovationsideen entstehen, wovon rund ein Drittel zu konkreten Lösungen weiterentwickelt werden. Die zwölf bewilligten NTN werden für vier Jahre, von 2021 bis 2024, mit einem Budget von 21.3 Millionen Schweizer Franken gefördert.

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