Career Services für Studierende

Unser Angebot und die zur Verfügung gestellten Informationen unterstützen Sie bei Ihrer Vorbereitung aufs Arbeitsleben nach dem Studium und bei Ihrer Laufbahnplanung.

Ratgeber

Wie beginne ich meine Stellensuche?

Standortbestimmung

Machen Sie eine Standortbestimmung: Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre aktuelle Situation und wohin Sie sich beruflich entwickeln wollen. Eruieren Sie Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen, und überlegen Sie sich, welche Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen für Sie in Frage kommen.

Weiterführende Informationen und Hilfestellungen zu persönlichen Karriere-Ressourcen finden Sie in den Download rechts oder unter cresogo.com.

Massnahmen & Planung

Aufgrund Ihrer Standortbestimmung entwickeln Sie Lösungsmöglichkeiten und Massnahmen, mit denen Sie die nächsten Schritte planen können. Wenn Sie Hilfe oder Rat beim Formulieren und Planen Ihrer Ziele und/oder Handlungsmöglichkeiten brauchen, können Sie sich durch Laufbahn-Coaches beraten lassen. Alle Studierenden und Mitarbeitenden der Berner Fachhochschule können kostenlos vom Beratungsangebot der Beratungsstelle der Berner Hochschulen profitieren.

Folgende Aktivitäten helfen Ihnen bei der Planung Ihrer nächsten Schritte:

  • Recherchieren Sie Stellenplattformen und Arbeitgeber, die für Ihre Ziele interessant sind. Eine Zusammenstellung aller relevanter Jobbörsen der Schweiz finden Sie bei Jobagent: www.jobagent.ch
  • Eruieren Sie, ob Sie Ihre Kompetenzen allenfalls erhöhen / erweitern müssen und wie Sie dies erreichen können.
  • Informieren Sie sich über Ihre Wunschbranche oder Wunscharbeitgeber.
  • Informieren Sie sich über das Lohnniveau.

Selbstmarketing

Überlegen Sie sich nun, wie Sie Ihre Stärken und Qualifikationen präsentieren möchten. Planen Sie Ihre Bewerbungsaktivitäten sinnvoll und zielgerichtet. 
Was Sie bei einer Bewerbung beachten sollten, erfahren Sie unter "Wer bin ich? - Meine Erfahrungen präsentieren".

Wie informiere ich mich?

Welche Branche interessiert mich?

Informieren Sie sich genau über die Branchen, die Sie interessieren oder die Sie besser kennenlernen wollen. Wenn Sie bereits ein paar Arbeitgeber kennen, für die Sie gerne arbeiten würden, recherchieren Sie auch zu ihnen. Sprechen Sie mit Bekannten, die dort arbeiten. Suchen Sie Berichte, Interessensorganisationen oder Zeitungsartikel und studieren Sie die Websites der entsprechenden Firmen / Organisationen. Am besten sammeln Sie die gewonnen Erkenntnisse und halten sie irgendwo fest.

Welchen Lohn kann ich erwarten?

Vor jedem Bewerbungsgespräch ist es wichtig, sich über die in der entsprechenden Funktion und Branche üblichen Löhne zu informieren. Dabei ist es wichtig, mehrere Quellen zu konsultieren und Ihre Erkenntnisse miteinander zu vergleichen. Gewerkschaften, Berufsverbände und Lohnrechner können bei Ihren Recherchen behilflich sein.

Wenn Sie über Kontakte in Ihrer Wunschbranche verfügen, fragen Sie unbedingt nach deren Einschätzung. Vorausgesetzt natürlich, die jeweiligen Personen sind bereit, über die Löhne zu sprechen.

Das Lohnniveau wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Stellenanforderungen
  • Schulische Qualifikationen
  • Berufliche Qualifikationen & Weiterbildung(en)
  • Berufs & Branchenerfahrung
  • Unter Umständen Auslanderfahrung und Sprachkenntnisse
  • Alter
  • Branche
  • Region
  • Wirtschaftslage & Arbeitsmarktsituation
  • Lohnsystem des Arbeitgebers

Neben dem Lohnniveau empfiehlt es sich aber auch weitere Faktoren zu berücksichtigen, wie beispielsweise Entwicklungsperspektiven, Sozialleistungen, Lohnnebenleistungen, Ferien und Arbeitsweg.

Wer bin ich? - Meine Erfahrung präsentieren

Bewerbungsschreiben

Bevor Sie Ihre Bewerbung zu schreiben beginnen, recherchieren Sie so lange über die Stelle oder den Arbeitgeber, bis Sie wissen, was Ihnen am Unternehmen oder an der Organisation gefällt und warum Sie sich bewerben möchten. Dann überlegen Sie sich, welche Ihrer Qualifikationen und Erfahrungen für den Arbeitgeber interessant sind. Hinweise dazu finden Sie in der Stellenausschreibung. Verbinden Sie dann Ihre Motivation und Kompetenzen mit dem Arbeitgeber / dem Tätigkeitsfeld.

Bewerbungsunterlagen

Es lohnt sich, genügend Zeit in Ihre Bewerbung zu investieren. Das Internet bietet viele attraktive Vorlagen und Gestaltungsideen. Es liegt an Ihnen zu entscheiden, wie Ihre Bewerbung aussehen soll und welche Gestaltung zur gewünschten Branche passt. Natürlich sollte die Bewerbung unbedingt vollständig sein. Dazu gehören:

  • Motivationsschreiben
  • CV
  • Zeugnisse & Diplome
  • Arbeitsproben (falls gewünscht)

Vorstellungsgespräch

Ein erster Erfolg, Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Jetzt gilt es, sich gut auf das bevorstehende Gespräch vorzubereiten. Es ist ganz normal, etwas nervös zu sein. Aber kein Grund zur Panik: man ist an Ihnen interessiert und will Sie kennenlernen!

Zur Vorbereitung:

  • Es kann gut sein, dass Ihre schriftliche Bewerbung auf die Stelle schon eine Weile zurückliegt. Besuchen Sie also nochmals die Firmen-Website und informieren Sie sich gründlich über das Unternehmen / die Organisation, das Tätigkeitsgebiet, die Mitarbeitenden und das Wirkungsfeld.
  • Informieren Sie sich im Internet über die Personen, die am Gespräch teilnehmen werden (Firmenwebsite, LinkedIn, Xing etc.).
  • Vergegenwärtigen Sie sich, welche «Botschaft» Sie rüberbringen wollen: Wer sind Sie? Was können Sie? Wohin möchten Sie? Und wie unterscheiden Sie sich von Ihren Mitbewerbern? Dabei können Ihnen Ihre Notizen aus der Standortbestimmung nützlich sein.
  • Bereiten Sie Antworten auf Standardfragen und -Aufforderungen vor: Erzählen Sie uns etwas über sich! Welches sind Ihre Stärken / Schwächen? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Was reizt Sie besonders an dieser Stelle? Warum sollen wir uns für Sie entscheiden? Wie gehen Sie mit Herausforderungen / Problemen / Kritik um?
  • Bereiten Sie Ihre Referenzen vor (falls Sie diese nicht bereits im CV angegeben haben). Notieren Sie die Kontaktdaten der entsprechenden Person(en), so dass Sie diese auf Nachfrage abgeben können.
  • Was sind Ihre Lohnvorstellungen? Diese Frage sollten Sie ohne zu zögern beantworten können. Recherchieren Sie zur Vorbereitung die branchenüblichen Löhne. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Punkt zwei «Wie informiere ich mich?».
  • Notieren Sie sich Fragen, die Sie stellen möchten
  • Kleiden Sie sich dem Unternehmen / der Organisation / Branche entsprechend angemessen
  • Erscheinen Sie pünktlich zum Gespräch und schalten Sie das Handy auf lautlos

Am Vorstellungsgespräch:

  • Zeigen Sie Ihre Begeisterung für das Unternehmen und die Stelle.
  • Halten Sie Blickkontakt zu allen anwesenden Personen, sowohl bei der Begrüssung als auch im Gespräch.
  • Fragen Sie nach und bitten Sie um Konkretisierung, wenn Ihnen etwas unklar ist
  • Stellen Sie Fragen (nur solche, die sich nicht schon während des Gesprächs beantwortet haben). Es geht nicht nur darum, ob Sie dem Arbeitgeber gefallen, sondern auch, ob Sie bei dieser Firma/Organisation arbeiten wollen! Versuchen Sie, so viel wie möglich zu erfahren, um den Arbeitsbereich und das Arbeitsklima realistisch einschätzen zu können.
  • Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden
  • Bleiben Sie authentisch und versuchen Sie, Ihre normale Stimme beizubehalten (tief atmen hilft, wenn Sie nervös sind!)
  • Vergewissern Sie sich am Ende des Gesprächs, dass Ihnen das weitere Vorgehen klar ist. Bis wann erhalten Sie eine Rückmeldung? Wann werden Referenzen kontaktiert? Wie viele Gespräche gibt es?
  • Bedanken Sie sich für das Gespräch. Das Vorstellungsgespräch ist erst zu Ende, wenn Sie ausser Sichtweite des Gebäudes sind.

Nach dem Vorstellungsgespräch:

  • Melden Sie sich per E-Mail und bedanken Sie sich für das Gespräch. Heben Sie allenfalls hervor, was Ihnen besonders gefallen hat. Bekräftigen Sie Ihr Interesse, falls Sie nach wie vor an der Stelle interessiert sind.
  • Der Job ist nichts für Sie? Sollten Sie das nach dem Gespräch wissen, informieren Sie die Organisation / das Unternehmen umgehend (bleiben Sie dabei freundlich und ehrlich).

Was machen bei Arbeitslosigkeit?

Es kann sein, dass die Stellensuche nach dem Studium etwas länger dauert. Hier finden Sie das Wichtigste, um Ihre Ansprüche bei der Arbeitslosenkasse geltend zu machen.

Befürchten Sie, nach dem Studium arbeitslos zu werden, melden Sie sich am besten so früh wie möglich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) an. Die Arbeitslosigkeit muss persönlich gemeldet werden und je nach Kanton entweder beim zuständigen RAV oder bei der Wohngemeinde erfolgen. Melden Sie sich bis spätestens am ersten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit an. Sie gelten erst dann als arbeitslos, wenn Sie sich persönlich beim RAV / Ihrer Wohngemeinde gemeldet haben.

Das RAV für Hochschulabsolvent*innen

Das RAV ist eine Dienststelle, die in den Bereichen Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt und Stellenvermittlung spezialisiert ist. Sie können zwei Dinge erwarten: Unterstützung bei Arbeitslosigkeit und eine grosse Stellenbörse, die allerdings  nicht primär Jobs für arbeitslose Hochschulabgänger/-innen bietet. Zwar gibt es zum Teil spezielle Programme für stellensuchende Akademiker/-innen, jedoch bilden Hochschulabgänger/-innen nicht die Hauptzielgruppe des RAVs. 

Da es beim RAV darum geht, Stellensuchende so schnell wie möglich (wieder) in den Arbeitsmarkt zu integrieren, besteht keinen Anspruch auf die Vermittlung eines Traumjobs. 

Anspruchsvoraussetzungen für Arbeitslosenentschädigung

Ihre Staatsangehörigkeit spielt für den Anspruch auf Entschädigung keine Rolle. Sie müssen lediglich in der Schweiz wohnhaft sein. Ausländer/-innen müssen demnach im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung sein.

Sie sind anspruchsberechtigt, wenn Sie in den 2 Jahren vor der Erstanmeldung beim RAV während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausübten (mind. CHF 2'300.- Einkommen pro Jahr). Fehlt Ihnen diese Beitragszeit, so sind Sie trotzdem versichert, wenn Sie während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen konnten wegen einer Vollzeitausbildung oder aufgrund von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft. 

Hochschulabsolvent/-innen, die in den letzten 2 Jahren keine ausreichenden ALV-Beiträge (Arbeitslosenversicherung) geleistet haben, müssen mit einer Wartefrist von 120 Tagen rechnen, bis sie Anspruch auf 90 Taggelder haben. Die Höhe der Taggelder richtet sich dabei nach dem Alter der Absolvent/-innen: sind Sie älter als 25, erhalten Sie in der Regel monatlich CHF 3'220.-. Sind Sie jünger, dann beträgt der versicherte Betrag die Hälfte.

Wenn Sie aber bereits während des Studiums mind. 12 Monate gearbeitet haben, dürfen Sie mit einer wesentlich kürzeren Wartezeit rechnen. Zusätzlich sind Sie mit Ihrem durchschnittlichen Monatsverdienst versichert. Es werden Ihnen 70 Prozent der Summe dieser beiden Beträge ausbezahlt. Hinzu kommen allfällige Abzüge wie monatliche Zwischenverdienste, wenn Sie beispielsweise über eine 20 Prozent Stelle verfügen, aber eine Vollzeitstelle suchen. Sämtliche Verdienste während der Arbeitslosigkeit müssen gemeldet werden, damit diese abgezogen werden können.

Arbeitssuche beim RAV

Zum ersten Termin beim RAV müssen Sie verschiedene Dokumente und Formulare mitbringen.

  • Personalausweis (ID, Pass)
  • AHV-Ausweis
  • Bei Ausländern*innen: Niederlassungsbewilligung oder Ausländerausweis
  • Wohnsitzbescheinigung oder Schriftenempfangsschein der Wohnsitzgemeinde
  • Aktuelle und vollständige Bewerbungsunterlagen
  • Evtl. ausgefülltes Formular «Antrag auf Arbeitslosenentschädigung» 
  • Evtl. ausgefülltes Formular «Nachweis persönlicher Arbeitsbemühungen»

Die genannten Formulare finden Sie unter diesem Link in der rechten Spalte.

Mit dem/der Ihnen zugewiesenen RAV-Personalberatenden vereinbaren Sie die Anzahl Bewerbungen, die Sie monatlich schreiben, und definieren, welche Stellen im Hinblick auf Pensum, Pendeln und Anforderungen zumutbar sind. Dabei definiert sich zumutbare Arbeit folgendermassen:

  • Der Lohn beträgt mindestens 70 Prozent Ihres versicherten Verdienstes
  • Der Lohn ist orts- und branchenüblich
  • Die Stelle entspricht den üblichen Arbeitsbedingungen gemäss OR
  • Die Arbeit entspricht Ihren Fähigkeiten und bisherigen Tätigkeiten
  • Der Arbeitsweg dauert nicht länger als 4 Stunden pro Tag

Während Ihrer Arbeitssuche werden Sie sich ein Mal pro Monat mit Ihrem/r RAV-Berater/in treffen müssen, um Ihre Stellensuche und weitere Massnahmen zu besprechen. Dabei müssen Sie nachweisen, dass Sie sich um eine Stelle bemühen und die vereinbarte Anzahl Bewerbungen tätigen. 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Arbeitslosigkeit nach Studienabschluss finden Sie bei der Beratungsstelle der Berner Hochschulen, beim Portal arbeit.swiss und beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Ihrer Wohngemeinde.

Weiterbildung nach dem Studium

Nach ein paar Jahren Berufserfahrung stellt sich meist die Frage, ob und wie Sie sich weiterbilden wollen. Das Weiterbildungsangebot ist fast unerschöpflich und die passende Weiterbildung zu finden, oft schwer. Neben (Hoch-)Schulen bieten verschiedene Unternehmen und Organisationen Weiterbildungen an. Dabei können unterschiedliche Abschlüsse erworben werden. Hier finden Sie mehr Informationen zum (Weiter-)Bildungssystem der Schweiz.

Die Berner Fachhochschule bietet praxisorientierte Weiterbildungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse.

Welches Ziel wollen Sie erreichen?

Überlegen Sie sich, welches Ziel Sie verfolgen und in welche Richtung Sie sich weiterentwickeln wollen. Machen Sie eine gründliche Selbsteinschätzung und werden Sie sich über Ihre eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Wünsche klar. Streben Sie einen bestimmten Abschluss an oder reichen Ihnen einige wenige Weiterbildungstage zu einer bestimmten Thematik? Welche beruflichen Chancen erhoffen Sie sich mit einer Weiterbildung und wie realistisch sind diese?

Wie können Sie Ihr Ziel erreichen?

Recherchieren Sie, welche Art von Weiterbildung Ihnen liegt und Sie interessiert. Wie lange und intensiv soll Ihre Weiterbildung sein? Wie lernen Sie am besten und welche Institution (oder allenfalls auch Onlineplattform) bietet für Sie passende Kurse an? Entscheiden Sie auch, ob Sie sich lieber Spezialistenwissen (um Experte auf einem Gebiet zu werden) oder Generalistenwissen (um ein fundiertes Verständnis von Zusammenhängen zu erhalten) aneignen wollen. Vergleichen Sie Weiterbildungsangebote von diversen Anbietern und hinterfragen Sie kritisch, ob die Angebote Ihren Bedürfnissen und Zielen entsprechen. Unabhängige Informationen und Beratungen finden Sie auf berufsberatung.ch. Sprechen Sie ausserdem direkt mit den Weiterbildungsanbietern, Ihren Arbeitskollegen, Vorgesetzten, Bekannten oder Absolventen über Ihre Vorstellungen und hohlen Sie sich Einschätzungen und Ratschläge ein.

Was liegt für Sie im Bereich des Möglichen?

Eine Weiterbildung bedeutet je nach Umfang, Anbieter und Format eine grosse Investition an Geld und Zeit. Klären Sie ab, wie lang und intensiv die Weiterbildung sein kann und soll. Bereits einige wenige Weiterbildungstage können kostbare Anregungen für Ihren Berufsalltag geben, die Sie idealerweise direkt in die Praxis umsetzen können. 
Falls Sie eine umfangreichere Weiterbildung anstreben, klären Sie am besten frühzeitig ab, wie sich diese mit Familien- und Freizeitverpflichtungen sowie Ihrer Arbeit vereinbaren lässt. Auch den finanziellen Aspekt sollten Sie nicht vernachlässigen. Beteiligt sich Ihr Arbeitgeber allenfalls an Ihrer Weiterbildung (in Form von Geld oder Arbeitszeit)? Wie viel können und wollen Sie für eine Weiterbildung ausgeben, ohne andere finanzielle Verpflichtungen vernachlässigen zu müssen? Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungsstellen der Kantone können Ihnen in der Regel auch weiterhelfen, wenn Sie Lösungen zur Finanzierung Ihrer Weiterbildung suchen. Vergleichen Sie ausserdem, bei welchem Anbieter was im Preis inbegriffen ist und wie Preisunterschiede zwischen ähnlichen Angeboten zustande kommen. 
Unterschätzen Sie nicht, dass in der Regel neben der Unterrichtszeit auch viel Zeit zum Lernen investiert werden muss.

Kontakt im Departement

In Ihrem Departement erhalten Sie branchen- und fachspezifische Auskunft zum Berufseinstieg. Bei Fragen wenden Sie sich an die Kontaktperson in Ihrem Departement.

Kontakt Mentoring

Mentoring Programm

Um Sie beim Übergang vom Studium in den Beruf zu unterstützen, bietet das Departement Soziale Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Verein Alumni BFH Soziale Arbeit ein Mentoring-Programm an. Sie profitieren dabei von den Berufserfahrungen und den Netzwerken von unseren Absolventinnen und Absolventen.

Das Mentoring-Programm dauert ein Jahr. Vorgesehen sind mindestens sechs persönliche Treffen mit Ihrem Mentor oder Ihrer Mentorin. Gerahmt wird das Mentoring-Programm von einer Kick-Off-Veranstaltung, einem Halbzeittreffen und einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung. Die Themen (z.B. Erfahrungsaustausch, Laufbahnplanung, Kennenlernen eines Berufsfeldes) können Sie selbst festlegen. Ihre Mentorin oder Ihr Mentor wird entsprechend ausgewählt. 

Beratungsstelle der Berner Hochschulen



Die Beratungsstelle bietet Studierenden und Mitarbeitenden der Berner Hochschulen professionelle, unabhängige und klientenorientierte Studien- und Laufbahnberatungen an.

Die Dienstleistungen sind unentgeltlich und vertraulich und umfassen folgende Themenbereiche:

  • Berufseinstieg, CV-Check, Vorstellungsgespräch
  • Standortbestimmung und Kompetenzprofil
  • Studien- und Laufbahnplanung
  • Studienfachwechsel und Fächerkombination
  • Koordination von Studium und Erwerbsarbeit
  • Studium und Familie und Studienfinanzierung.

Workshops

In jedem Semester bietet die Beratungsstelle zudem Workshops zur Laufbahn, zu den Schlüsselkompetenzen des Studierens und zur persönlichen Entwicklung an, darunter zu Themen wie «Berufseinstieg – Standortbestimmung» oder «Berufseinstieg – Bewerbungsdossier und Vorstellungsgespräch».

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum übrigen Beratungs- und Coaching-Angebot der Beratungsstelle und zahlreiche Tipps und Hilfestellungen, wie Sie sich selber effizient helfen können, finden Sie auf der Website der Beratungsstelle.

Alumni

Der Dachverband Alumni BFH vereint die ehemaligen Studierenden (Alumni) und neun Alumni-Organisationen der BFH unter einem Dach. Er bietet den Alumni attraktive Leistungen und eine Plattform zur Vernetzung.

Ins fachübergreifende Alumni-Netzwerk des Dachverbandes Alumni BFH werden alle Absolvierenden eines Bachelor- oder Masterstudiums oder mit einem Weiterbildungsabschluss MAS (Master of Advanced Studies) und EMBA (Executive Master of Business Administration) aufgenommen.