Agronomie

Sie wollen die Land- und Ernährungswirtschaft der Zukunft mitgestalten? In diesem Studiengang erwerben Sie die Basiskenntnisse in den verschiedenen agronomischen Fachgebieten sowie das berufliche Rüstzeug.

Der Studiengang

  • ist schweizweit das einzige Vollstudium in Agronomie auf Fachhochschulstufe.
  • bietet Spezialisierungsmöglichkeiten – zum Beispiel mit den einzigartigen Vertiefungen «Internationale Landwirtschaft» und «Pferdewissenschaften».
  • ist modular aufgebaut und ermöglicht Ihnen ein Studium nach Mass - auch in Teilzeit.
  • ermöglicht Ihnen mit einem der vier Minors einen zusätzlichen Schwerpunkt zu setzen.
  • gibt Ihnen mit der Zusatzqualifikation «Biologische Landwirtschaft und Ressourcenschutz» die Chance, vertieftes Wissen im Biolandbau zu erwerben.
  • eröffnet Ihnen ausgezeichnete Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.
Bachelor Agronomie

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc)
  • Vertiefungen Agrarwirtschaft, Internationale Landwirtschaft, Nutztierwissenschaften, Pferdewissenschaften, Pflanzenwissenschaften und Agrarökologie
  • Studienform Vollzeit (6 Semester), Teilzeit (7-10 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist Studienjahr 19/20: 30.4.2019
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch / Französisch, Internationale Landwirtschaft Englisch
  • Studienort Zollikofen
  • Departement Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL
  • Nächste Infoveranstaltung 3. April 2019

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  • Studienführer

Bachelor in Agronomie

Inhalt + Aufbau

Die Landwirtschaft befindet sich im Spannungsfeld zwischen Umwelt, Natur, Gesellschaft und Ökonomie. Mit einem Bachelor-Studium in Agronomie erwerben Sie Rüstzeug, um in diesem spannenden, aber auch herausfordernden Umfeld eine verantwortungsvolle Tätigkeit zu übernehmen. Sie erarbeiten sich Ihr Wissen auch in unmittelbarem Bezug zur Praxis – beispielsweise in Versuchen, Exkursionen, Fallstudien und während Ihrer Arbeiten.

Ausbildungsziele

Nach Studienabschluss sind Sie in der Lage, verantwortungsvolle Funktionen in der Landwirtschaft, in vor- und nachgelagerten Unternehmungen, Organisationen oder in der öffentlichen Verwaltung zu übernehmen. Ihre Kompetenzen sind unter anderem

  • Landwirtinnen und Landwirte in Zukunftsfragen beraten;
  • mit dem Wissen über die Tiergenetik die Tierzucht verbessern;
  • Tierhaltungssysteme bezüglich Tierwohl zu optimieren;
  • neue Pflanzen züchten und effektiven Pflanzenschutz anzuwenden
  • nach optimalen Fütterungsmethoden forschen;
  • über neue Trends in der Landwirtschaft informieren;
  • Märkte für innovative Produkte öffnen;
  • Betriebe und Unternehmungen strategisch auszurichten;
  • junge Berufsleute ausbilden;
  • in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein;

und vieles mehr.

Der Bachelor in Agronomie öffnet Ihnen ausserdem die Tür zu einem Master-Studium.

Aufbau des Studiums

Alle Studierenden erwerben sich die Grundlagen der Agrarwirtschaft, Pflanzenwissenschaften, Nutztierwissenschaften und der internationalen Verflechtungen in der Landwirtschaft.

Im ersten Studienjahr eignen Sie sich daneben auch allgemeine Kompetenzen an: in Volks- und Betriebswirtschaftslehre, Privatrecht, Biologie, Chemie, allgemeine Ökologie, Mathematik und Statistik sowie Sprachen und Kommunikation.

Ab dem zweiten Studienjahr vertiefen Sie Ihre Kenntnisse gezielt und spezialisieren sich in einer der fünf Vertiefungen. Dazu kommen Wahlmodule sowie zwei Semesterarbeiten. Mit der Bachelor-Arbeit schliessen Sie Ihr Studium ab.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Während des Studiums spezialisieren Sie sich in einer von fünf Vertiefungen. Spezifisches Fachwissen können Sie sich überdies mit der Zusatzqualifikation in biologischer Landwirtschaft und Ressourcenschutz aneignen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, in einem von vier Minors Ihre Kompetenzen für den späteren Beruf gezielt zu erweitern.

In der Vertiefung Agrarwirtschaft lernen Sie, die natürlichen, technischen und menschlichen Grundlagen der Landwirtschaft miteinander zu verbinden. Dies mit dem Ziel, dass sich bäuerliche Familienbetriebe in der Schweiz zu marktfähigen Kleinunternehmen entwickeln.
 
Sie erkennen die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und setzen sie unternehmerisch um. Zudem befassen Sie sich auf wissenschaftlicher Basis mit aktuellen Themen und Innovationen: in der Lebensmittelproduktion ebenso wie in paralandwirtschaftlichen Bereichen.

Martina Furrer über das Bachelor-Studium Agronomie

Vertiefungsinhalte
 

  • Betriebswirtschaftliche Analyse- und Planungsverfahren
  • Agrarpolitik und -märkte
  • Führungsmethoden für Landwirtschaftsbetriebe und Unternehmen im Agrarbereich
  • Trends im agrarpolitischen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und technischen Umfeld der Landwirtschaft
  • Paralandwirtschaft mit Direktvermarktung, Agrotourismus und Energieproduktion
  • Rolle der Landwirtschaft in unterschiedlichen regionalen Entwicklungsschwerpunkten

Ihre Karriere-Chancen

Sie sind qualifiziert für anspruchsvolle Funktionen in:

  • kleinen und mittleren Agrarunternehmen
  • der Agri-Food-Branche: vom Saatguthersteller über Mühlen bis zum Detailhandel
  • Lehre und Beratung
  • der Treuhandbranche
  • der Wirtschaft allgemein, auch ausserhalb der Agrarbranche

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Das Studium Agronomie mit Vertiefung Internationale Landwirtschaft ist in der Schweiz einmalig. Während Ihrer Studienzeit absolvieren Sie ein halbjähriges Berufspraktikum in einem Entwicklungs- oder Schwellenland. Dadurch lernen Sie die konkreten Probleme aus erster Hand kennen. Sie erweitern Ihre interkulturellen Kompetenzen und erwerben sich eine ausgezeichnete Visitenkarte für Ihre berufliche Laufbahn. Wegen des Auslandpraktikums dauert Ihr Studium sieben statt sechs Semester.

Robert Erhard über das Bachelor-Studium Agronomie

Vertiefungsinhalte
 

  • Pflanzenbau in den Tropen und Subtropen
  • Nutztierwissenschaften in Entwicklungsländern
  • Interaktionen zwischen Ackerbau und Tierhaltung
  • Natürliche Ressourcen und Klimawandel
  • Wirtschaftlichkeit im ländlichen Sektor, Wertschöpfungsketten
  • Makroökonomische und entwicklungspolitische Aspekte
  • Innovative, partizipative Forschung und Beratung
  • Projektmanagement und interkulturelle Kommunikation

Ihre Karriere-Chancen

Sie können Ihre internationalen Erfahrungen in attraktiven Berufsfeldern einbringen. Zum Beispiel in:

  • Unternehmen mit internationalem Portfolio (im In- und Ausland)
  • der landwirtschaftlichen Forschung und Beratung
  • Entwicklungsprojekten und -organisationen
  • der schweizerischen Agrarbranche

Studierende in der weiten Welt

Im 6. Semester absolvieren Sie ein sechsmonatiges Berufspraktikum in einem Entwicklungs- oder Transitionsland. Sie führen dabei Tätigkeiten aus, wie sie für Ihr zukünftiges Berufsleben typisch sind. Diese Arbeiten bilden die Grundlage für Ihre Bachelor-Arbeit.
 
Nach Ihrer Rückkehr in die Schweiz verarbeiten Sie Ihre Erfahrungen in drei Synthesewochen gemeinsam mit den Dozierenden. Sie tauschen länderspezifische Erkenntnisse aus, ordnen sie entsprechend ein und vertiefen einzelne Themen.

Rind, Schwein und Huhn, die wichtigsten Nutztiere der Schweiz, stehen im Zentrum Ihrer Ausbildung. Daneben können Sie auch weitere Nutztiere wie Schafe, Ziegen oder Lamas kennen lernen. Sie gehen die Herausforderungen der Schweizer Nutztierhaltung an, indem Sie wissenschaftliche Grundlagen mit praktischen Erkenntnissen verbinden.
 
Der Praxisbezug wird durch viele Übungen, Exkursionen und im regen Austausch mit der Branche gefördert. So erarbeiten Sie sich auch ein Netzwerk, das es Ihnen erlaubt, nach dem Studium in der Berufswelt rasch Fuss zu fassen.

Andrea Koller-Bähler über das Bachelor-Studium Agronomie

Vertiefungsinhalte
 

  • Nutztierfütterung, Futterformulierung und -herstellung
  • Futterbau und Futterkonservierung
  • Haltungssysteme, Tierschutz und Stallbau
  • Konventionelle und molekulare Zuchtmethoden, angewandte Zuchtprogramme
  • Herdenmanagement
  • Gesamtheitliche Beurteilung und Optimierung von Tierhaltungssystemen
  • Verarbeitung tierischer Produkte, Produktqualität und -sicherheit

Ihre Karriere-Chancen

Nach Ihrem Studienabschluss arbeiten Sie in:

  • Zulieferbetrieben von Tierhalter/innen
  • Verarbeitungsbetrieben von tierischen Produkten
  • Verbänden, NGO, Verwaltung
  • der Ausbildung oder Beratung von Landwirtinnen und Landwirten
  • Agrarunternehmen ausserhalb der Nutztierbranche

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Das Studium Agronomie mit der Vertiefung Pferdewissenschaften ist in der Schweiz einmalig. Es verbindet agronomisches Grund- mit pferdespezifischem Fachwissen. In Exkursionen und Fallbeispielen verknüpfen Sie die Theorie mit der Praxis. So lernen Sie, wissenschaftlich fundiert und kritisch mit Herausforderungen der Land- und Pferdewirtschaft umzugehen.
 
Die enge Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Nationalgestüt in Avenches und dem Schweizerischen Institut für Pferdemedizin (ISME) bietet Ihnen die Chance, ein wertvolles Netzwerk für die Zukunft aufzubauen.

Anja Zollinger über das Bachelor-Studium Agronomie

Vertiefungsinhalte
 

  • Pferdefütterung und Grünlandbewirtschaftung
  • Wirtschaft und Recht rund ums Pferd
  • Ethologie (Verhaltensbiologie)
  • Pferdehaltung, Stallbau und Ausbildung
  • Pferdezucht und Genetik
  • Sport- und Trainingslehre
  • Pferdebeurteilung, Pferdehandel, Krisenmanagement etc.
  • Gesundheit und angewandte Krankheitslehre des Pferdes

Ihre Karriere-Chancen

Sie übernehmen leitende Positionen und anspruchsvolle Aufgaben in:

  • Reitschulen, Pferdehaltungsbetrieben, grösseren Pferdezuchtbetrieben
  • Pferdesport- und Pferdezuchtverbänden
  • Stall- und Anlagenbau für den Reitsport
  • Lehre und Beratung rund ums Pferd, Forschungsassistenz
  • Eventmanagement, Marketingtätigkeiten, Journalismus in Fachzeitschriften für Reiter/innen und Pferdezucht
  • der Agrarbranche ausserhalb der Pferdewirtschaft

Bereits während des Bachelor-Studiums ist es möglich, sich zur amtlichen Fachexpertin bzw. zum amtlichen Fachexperten Tierschutz oder Tiergesundheit auszubilden. Verbunden mit einem Master können Sie so direkt in kantonale Veterinärdienste einsteigen.

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In der Vertiefung Pflanzenwissenschaften und Agrarökologie lernen Sie, die unterschiedlichen Anbausysteme zu untersuchen und zu verstehen. Sie befassen sich mit der Ressource Boden und erarbeiten sich das Wissen, um geeignete Techniken – beispielsweise bei der Saat und Ernte – zu wählen.
 
Sie erwerben sich die theoretischen Grundlagen zu Nährstoffbedarf, Krankheiten, Schädlingen, Nützlingen etc. von Pflanzen. Sie lernen diese in der Praxis kennen und setzen sie in Feldversuchen um. Und Sie erfahren, wie Sie die natürlichen Ressourcen effizient nutzen und die Biodiversität erhalten und fördern.

Andreas Rüsch über das Bachelor-Studium Agronomie

Vertiefungsinhalte
 

  • Produktion und Konservierung von Futtermitteln
  • Produktionstechnik und Verbesserung von Anbausystemen
  • Pflanzenzüchtung
  • Pflanzenschutz (Biologie, Ökologie, vorbeugende Massnahmen und direkte Bekämpfung von Schaderregern)
  • Bodenbeschreibung und -beurteilung im Feld
  • Verfahrenstechnik im Acker- und Futterbau
  • Förderung der Biodiversität und extensive Grünlandnutzung

Ihre Karriere-Chancen

Vielfältige Aufgaben auf allen Stufen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette warten auf Sie wie:

  • Führung von Landwirtschaftsbetrieben
  • Unterricht und Beratung
  • leitende Stellungen bei Agrarhandels-Firmen
  • verantwortungsvolle Positionen in Forschungsanstalten, Verbänden und Branchenorganisationen

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Mit der Zusatzqualifikation «biologische Landwirtschaft und Ressourcenschutz» erwerben Sie sich während Ihres Studiums vertieftes Knowhow im Biolandbau und im schonenden Umgang mit Ressourcen. In Grundlagenmodulen und in der von Ihnen gewählten Vertiefung besuchen Sie Unterrichtseinheiten, die Sie sich für die Zusatzqualifikation anrechnen lassen können. Sie verfassen Ihre Projektstudie zu Biothemen, machen zum Beispiel eine Arbeit zu Düngungsplanung und Pflanzenschutz über einen Biobetrieb.

Vom Feldversuch bis zum Praktikum

Darüber hinaus erarbeiten Sie sich gezielt weiteres Fachwissen. Unter anderem

  • besuchen Sie Feldversuche zu Themen des Biolandbaus
  • führen Sie eine Nachhaltigkeitsanalyse eines Betriebs durch
  • absolvieren Sie ein Praktikum bei einer Organisation oder einem Unternehmen der Bio-Branche mit anschliessendem Kompetenznachweis an der HAFL.

Die Inhalte der Zusatzqualifikation sind mit Organisationen der Schweizerischen Biobranche (Bio Suisse, FiBL) abgestimmt.

Abschluss

Die absolvierten Module in der Zusatzqualifikation werden in einem «Lernpass» bestätigt. Die Zusatzqualifikation wird in Ihrem Bachelor-Titel ausgewiesen. Zum Beispiel: «Bachelor of Science in Agronomie, Vertiefung Pflanzenwissenschaften, mit Zusatzqualifikation in Biologischer Landwirtschaft und Ressourcenschutz».

Ein Plus auf dem Arbeitsmarkt

Dieser Abschluss eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen steht Ihnen der normale Arbeitsmarkt der Agronomie-Absolvent/innen offen: vor allem Branchenunternehmen und -verbände, Bundes- und Kantonsverwaltung sowie Landwirtschaftsbetriebe. Mit Ihrem erweiterten Fachwissen sind Sie zum anderen bestens vorbereitet, um in nationalen und internationalen Organisationen, Unternehmen und Betrieben im Biobereich interessante und herausfordernde Aufgaben zu übernehmen.

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Steigende Temperaturen infolge des Klimawandels führen dazu, dass die Wetterextreme auch in der Schweiz zunehmen. Um den weiteren Anstieg zu bremsen und die Folgen der Erwärmung abzufedern, ist eine nachhaltige Landnutzung unabdingbar. Der interdisziplinäre Minor «Klimawandel und nachhaltige Landnutzung» verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit der konkreten Anwendung in der Praxis und der Politik.

Das können Sie erwarten

Der Minor «Klimawandel und nachhaltige Landnutzung» befähigt Sie:

  • Ursachen und Ausmass des Klimawandels und die komplizierten Wechselwirkungen mit der Landnutzung zu verstehen
  • Herausforderungen und Chancen, die der Klimawandel für die Land- und Forstwirtschaft mit sich bringt, zu erkennen und einzuschätzen.
  • Schlüsselfragen und Probleme des Klimawandels und der Landnutzung im interdisziplinären Kontext zu erkennen und entsprechende Handlungsoptionen zu erarbeiten.
  • Zusammenhänge zwischen lokalen Ansätzen und weltweiten Entwicklungen einzuordnen sowie die Wechselwirkung Klimawandel und Nachhaltigkeit zu verstehen.
  • Angepasste Lösungen und Handlungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen.
  • In multi-disziplinären Teams produktiv zusammenzuarbeiten.
Aufbau des Minors «Klimawandel und nachhaltige Landnutzung»

Kompetenzen im Bereich Management und Leadership gewinnen an Bedeutung. Ausserdem übernehmen viele Absolvierende der BFH-HAFL nach Ihrem Studium eine Funktion mit betriebswirtschaftlicher und/oder personeller Verantwortung. Weiterbildungen im betriebswirtschaftlichen Bereich sind aber oft mit hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand verbunden. Der Minor «Management und Leadership» bietet Ihnen die Möglichkeit, sich die nötigen Kompetenzen bereits während des Studiums anzueignen.

Das können Sie erwarten

Der Lehrgang befähigt Sie, Kernbereiche der Führung zu analysieren, kritisch zu hinterfragen und mitzugestalten. Sei es in Unternehmen, Verwaltungen oder Non-Profit-Organisationen.
 
Mit dem Minor «Management und Leadership» sind Sie in der Lage,

  • unternehmerische Handlungen und Entscheide als Teil eines grösseren Ganzen zu verstehen und zu verantworten,
  • ethisch bewusst und fachkompetent unternehmerische Strategien zu entwickeln, bei deren Umsetzung mitzuwirken, den Erfolg zu beurteilen und entsprechende Korrekturmassnahmen zu ergreifen,
  • Managementtheorien und Instrumente in Kernbereichen der Führung von Unternehmen, Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen erfolgreich umzusetzen,
  • Mitarbeitende und Teams zielorientiert und wirkungsvoll zu führen.
Aufbau des Minors «Management und Leadership»

Der technische Fortschritt – angetrieben von der digitalen Revolution – ist nicht aufzuhalten. Längst hat er Freizeit und Beruf erfasst und macht insbesondere Unternehmen abhängig vom entsprechenden Know-how auf den Gebieten Informatik, Technik und Energiefragen. Der Minor «Neue Technologien» vermittelt interessierten Anwenderinnen und Anwendern ein vertieftes Wissen und die nötigen Fähigkeiten, um in einem zukunftsträchtigen Bereich eine tragende Rolle spielen zu können.

Das können Sie erwarten

Der Minor «Neue Technologien» qualifiziert Sie:

  • Dank ausgewählten Grundlagen in Automatisierung und Robotik, Simulationsprozessen und IT, Energietechnik sowie Technologiemanagement zu einer Tätigkeit in den verschiedenen Fachbereichen selbständig technologische Problemstellungen anzugehen und Lösungsansätze zu entwickeln,
  • auf Augenhöhe mit Spezialistinnen und Spezialisten zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten,
  • die Möglichkeiten einer Technologie einzuschätzen, Vor- und Nachteile sowie Nutzen, Risiken und Aufwände abzuwägen,
  • ein technologisches Projekt in Ihrem künftigen Unternehmen zu begleiten,
  • die eingesetzten Technologien eines Forschungsprojekts zu planen und zu managen.
Aufbau des Minors «Neue Technologien»

Möchten Sie an Berufsfachschulen unterrichten, in der Erwachsenenbildung oder der Beratung im Waldsektor tätig sein? Mit dem Minor «Unterricht und Beratung» und dem dazugehörigen Lehrdiplom «Berufsfachschullehrperson im Nebenamt» holen Sie sich das Rüstzeug dafür.

Der Lehrgang ist eidgenössisch anerkannt und schliesst mit einem Lehrdiplom ab. Er berechtigt zum Führen des Titels «Berufsfachschullehrperson im Nebenamt» und damit zur Tätigkeit in der Fachausbildung bis zu einem Pensum von 50 Prozent.

Der Minor ist vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) anerkannt. Mit dem Abschluss erhalten Sie eine Bestätigung, die es Ihnen mit dem Nachweis von 150 Praxisstunden ermöglicht, das SVEB-Zertifikat zu erlangen. Dieses berechtigt für jede qualifizierte Tätigkeit in der Erwachsenenbildung.

Das können Sie erwarten

Der Minor «Unterricht und Beratung» befähigt Sie:

  • Eine Ausbildungs- oder Unterrichtseinheit inhaltlich, methodisch und organisatorisch zu planen und umzusetzen,
  • geeignete Arbeitsaufträge zu formulieren und den Lernfortschritt mit passenden Instrumenten zu evaluieren,
  • gewünschte Kompetenzen zu messen und zuverlässig zu prüfen,
  • relevante Grundsätze der Lernpsychologie und Kommunikationstheorien gewinnbringend anzuwenden,
  • Einzelberatungen, Gruppenberatungen oder Veranstaltungen mit Erwachsenen zielgruppengerecht, lösungsorientiert und kompetent zu planen und durchzuführen.
Aufbau des Minors «Unterricht und Beratung»

Studienform + Dauer

Sie können Voll- oder Teilzeit studieren. Dadurch können Sie neben dem Studium einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder familiäre Verpflichtungen wahrnehmen. Die Studienzeit ist grundsätzlich nicht begrenzt. Wir empfehlen jedoch, nach maximal zehn Semestern abzuschliessen. Bei vollem Pensum dauert das Studium drei Jahre. Wegen des halbjährigen Auslandpraktikums dauert das Studium mit der Vertiefung «Internationale Landwirtschaft» 3.5 Jahre.

Das Teilzeitstudium ist aber nicht in dem Sinn berufsbegleitend, dass Sie nur an bestimmten Wochentagen, Abenden oder am Samstag Unterricht haben. Vielmehr absolvieren Sie das Studium zusammen mit den regulären Studierenden, besuchen aber weniger Module pro Semester. Da der Stundenplan jedes Quartal anders ist, setzt dies Flexibilität seitens des Arbeitsgebers beziehungsweise der Familie voraus.

Studienplan + Module

Mobilität + Austausch

Wir fördern den Austausch von Studierenden. Wenn Sie im Ausland studieren, erweitern Sie Ihren Horizont persönlich, sprachlich und beruflich:  

  • Sie entdecken Länder und Kulturen und lernen andere Perspektiven kennen
  • Sie verbessern Ihre Sprachkenntnisse im täglichen Umgang
  • Sie arbeiten in internationalen Teams, was Spontanität und Offenheit fördert

Der Auslandaufenthalt findet in der Regel im 3. oder 4. Semester statt. Er dauert normalerweise ein, in Ausnahmefällen zwei Semester. Die erreichten ECTS-Punkte werden Ihnen angerechnet, die Noten nicht. Dafür muss aber die Hochschule, an der Sie Ihren Austausch machen, zu unseren Partnern gehören oder von der Studiengangleitung anerkannt werden.

Sie möchten ein Austauschprogramm in der Schweiz machen? Ist Ihre Heim-Universität auf unserer Liste der Partnerhochschulen ist, wenden Sie sich an Ihr Erasmus-Büro. Wenn nicht, soll dieses mit uns Kontakt aufnehmen.

  • Anmeldeschluss
    Für das Herbstsemester: 15. Mai
    Für das Frühlingssemester: 15. November
  • Sprache
    Im Bachelor-Studium findet der Unterricht in Deutsch und Französisch statt, in der Vertiefung Internationale Landwirtschaft auch in Englisch. Im Master-Studium ist Englisch die Unterrichtssprache.
  • Unterkunft
    Auf dem Campus der BFH-HAFL befindet sich ein Wohnheim für Studierende. Die Nachfrage nach Zimmern ist allerdings wesentlich grösser als das Angebot.

Projekte + Abschlussarbeiten

Voraussetzungen + Zulassung

Um bei uns Agronomie studieren zu können, müssen Sie gewisse schulische und berufliche Voraussetzungen erfüllen.

Schulische Voraussetzungen

Sie verfügen über:

  • eine eidgenössische Berufsmaturität oder
  • eine eidgenössisch anerkannte gymnasiale Maturität oder
  • eine Fachmaturität oder
  • eine gleichwertige schulische Vorbildung (einen von der BFH anerkannten Abschluss einer Höheren Fachschule HF)

 

Berufliche Voraussetzungen

  • Sie haben eine Berufslehre als Landwirt/in EFZ abgeschlossen oder
  • ein begleitetes Vorstudienpraktikum auf einem Landwirtschaftsbetrieb absolviert

Kenntnisse + Fähigkeiten

Das Studium baut auf der Berufsmaturität der Ausrichtung «Natur, Landschaft und Lebensmittel» auf. Entsprechend müssen Sie über die nötigen Grundlagen in Chemie, Mathematik und Biologie verfügen. Zugelassen sind Sie auch mit dem Abschluss eines anderen Berufsmaturitätstypus. Allfällige Lücken in den erwähnten Disziplinen müssen Sie aber vor Studienbeginn selbständig aufarbeiten.

Sprachkenntnisse

Sie wählen Deutsch oder Französisch als Studiersprache. In dieser müssen Sie mindestens über das Niveau B2, idealerweise C1, des Europäischen Sprachenportfolios verfügen. Der Unterricht in den ersten beiden Semestern findet in der Sprache Ihrer Wahl statt. Zudem besuchen Sie das Modul Französisch bzw. Deutsch als Fremdsprache. Haben Sie ein höheres Sprachdiplom, können Sie sich von diesem Unterricht dispensieren lassen. Ab dem zweiten Studienjahr sind die Klassen sprachlich gemischt. Es stehen Unterlagen in beiden Sprachen zur Verfügung. Auch können Sie alle Prüfungen in Ihrer Studiersprache absolvieren.

Die Zweisprachigkeit im Studienalltag bietet Ihnen eine wertvolle Vorbereitung auf das spätere Berufsleben und die Chance, mit Mitstudierenden aus einer anderen Sprachkultur zusammenzuarbeiten.

Ausländische Bewerbende

Wir prüfen sämtliche Bewerbungen aus dem Ausland einzeln. Bitte wenden Sie sich bei Unklarheiten, an den Studiengangleiter.

Sie verfügen über die nötige schulische Vorbildung, Ihnen fehlt aber die landwirtschaftliche Berufserfahrung? Mit einem zwölfmonatigen Vorstudienpraktikum schliessen Sie diese Lücke.

Vorstudienpraktikum Agronomie

Praktikumsinhalte

Während Ihres Vorstudienpraktikums auf einem Schweizer Landwirtschaftsbetrieb erhalten Sie einen vertieften Einblick in den Berufsalltag einer Landwirtin bzw. eines Landwirtes. Sie arbeiten in allen Betriebszweigen mit und eignen sich vielfältiges Fachwissen an – von der Tierhaltung bis zum Ackerbau. Theoretische Ausbildungstage an der BFH-HAFL, Exkursionen und Praktikumsberichte vervollständigen Ihr Praktikum.

Praktikumsbetrieb finden

Wir führen eine Liste mit empfohlenen und erfahrenen Betrieben aus der ganzen Schweiz, welche die Anforderungen als Vorstudienpraktikumsbetrieb erfüllen. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Ihnen kann unser Praktikumsteam Sie bei Ihrer Suche individuell beraten.
 
Damit Ihrem Praktikumsstart – im Normalfall Anfang August – nichts im Weg steht, sollten Sie bis Ende des Vorjahres eine Praktikumsstelle gefunden und die organisatorischen Vorbereitungen mit uns abgeschlossen haben.

Wenn Sie sich für das Studium eingeschrieben haben, erhalten Sie ab April Zugang zu unserem Intranet. Dort finden Sie eine Vielzahl Hilfsmittel, um sich optimal auf das Studium vorbereiten zu können:

  • Tests, um Ihr Niveau einzuschätzen (Sprachen, Mathematik)
  • Empfohlene Fachbücher für die individuelle Studienvorbereitung
  • Für Deutsch: Überprüfung der Grammatik, Übungen und die Möglichkeit, Texte zu schreiben und diese korrigieren zu lassen
  • Für Mathematik: Onlinekurse mit Übungen und Musterlösungen

Vorbereitungskurse

Zwei Wochen vor dem Start des Studienjahres organisieren wir kostenpflichtige Vorbereitungskurse in Biologie, Chemie und Mathematik. Die Konditionen und weitere Informationen erhalten Sie im April vor Beginn Ihres Studiums.

Abschluss + Perspektiven

Mit dem abgeschlossenen Bachelor-Studium verfügen Sie über hervorragende und vielfältige Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind eine gefragte Fachkraft und prägen die Landwirtschaft von morgen mit.

Titel + Abschluss

Sie schliessen das Studium mit dem Titel «Bachelor of Science in Agronomie» ab. Der erlangte Titel enthält auch die Vertiefung, die Sie gewählt haben, zum Beispiel: «Bachelor of Science in Agronomie mit Vertiefung in Nutztierwissenschaften».

Berufsbild + Perspektiven

Nach dem Studienabschluss können Sie verantwortungsvolle Funktionen in der Landwirtschaft übernehmen, in vor- und nachgelagerten Unternehmen und Organisationen oder in der Verwaltung. Zu den möglichen Aufgaben zählen:

  • Landwirtinnen und Landwirte in Zukunftsfragen beraten
  • die Tiergenetik verbessern
  • neue Pflanzen züchten
  • nach besseren Fütterungsmethoden forschen
  • über neue Trends in der Landwirtschaft informieren
  • Märkte für innovative Produkte öffnen
  • junge Berufsleute ausbilden
  • in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein

Organisation + Anmeldung

Eine vorausschauende Planung erleichtert Ihnen die Organisation Ihres Studienalltags und die allfällige Koordination mit Ihrer Arbeit, familiären Verpflichtungen und der Dienstpflicht.

Studienjahr 19/20

  • Anmeldefrist: 30.4.2019
  • Studienbeginn: 16.9.2019

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher (Tel. 031 848 33 01, corinne.badertscher@bfh.ch). Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig.

Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule und den Ersteinsatz im Zivildienst vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren. Werden sie während des Studiums absolviert, hat dies Absenzen zur Folge und kann zur Verlängerung der Studiendauer führen.

Beratung

Informationen zur Koordination von Studium und Dienstpflicht erhalten Sie von den Ansprechpersonen.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Haben Sie die Anmeldefrist versäumt, informiert Sie die betreffende Studiengangsleitung gerne, ob eine nachträgliche Anmeldung möglich ist.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, zum Beispiel:

  • Mappe mit Arbeitsproben
  • Aufenthaltsbewilligung (ausländische Bewerber/innen)
  • etc.

Bei der Anmeldung zum Masterstudium muss der Abschluss der ersten Studienstufe (Bachelor oder gleichwertiger Abschluss) sowie das Transcript of Records übermittelt werden.

Infoveranstaltungen + Beratung

Möchten Sie eine individuelle Beratung oder haben Fragen zum Studium? Der Leiter Lehre und der Studiengangsleiter helfen Ihnen gerne weiter. Oder besuchen Sie einen unserer Infoabende oder den Schnuppertag und erhalten Sie aus erster Hand wertvolle Informationen zum Studium.

Studienberatung

Kontaktieren Sie das Sekretariat der BFH-HAFL für eine Besprechung mit dem Leiter Lehre oder mit der Leiterin, dem Leiter eines Studiengangs bzw. einer Vertiefung.

Studienort + Infrastruktur

Der Campus der BFH-HAFL befindet sich in Zollikofen, in der Nähe von Bern. Eingebettet zwischen Feld und Wald bietet er nicht nur eine moderne Infrastruktur für das Studium, sondern auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

Der Unterricht findet mehrheitlich auf dem Campus der BFH-HAFL in Zollikofen statt – in Vorlesungssälen, modernen Labors oder auf den Versuchsfeldern. Der Campus ist aber nicht nur ein Platz zum Lernen. und vielem mehr, bietet er auch ein breites Freizeitangebot. Zudem befinden sich auf dem Gelände ein Studierendenwohnheim mit rund 140 möblierten Zimmern und eine Mensa.