SNF-Projekt für die Frauengesundheit in der Perimenopause

10.04.2026 Die Berner Fachhochschule (BFH) und die Universität Zürich haben im Rahmen des Förderprogramms des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ein Projekt für die Frauengesundheit akquiriert. Es legt den Fokus auf das Gesundheitsverhalten der Frau während der Perimenopause und entwickelt auf Basis einer umfassenden Bedürfnisanalyse eine digitale Intervention.

Das Wichtigste in Kürze

  • BFH und Universität Zürich haben den Zuschlag für ein SNF-Projekt erhalten.
  • Ziel ist, die Frauengesundheit während der Perimenopause zu verbessern. 
  • Auf Basis einer umfassenden Bedürfnisanalyse wird eine digitale Intervention entwickelt.

Rund 1.3 Millionen Frauen in der Schweiz befinden sich in der Perimenopause – den Jahren vor und um die letzte Menstruation. Hormonelle Veränderungen führen in dieser Zeit zu ungünstigen Stoffwechselveränderungen, die das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Gleichzeitig bietet diese Lebensphase eine Chance für günstige Veränderungen: Viele Frauen nehmen ihren Körper bewusster wahr und sind offen für einen gesünderen Lebensstil.

Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Projekt Meno-CARE der Berner Fachhochschule und der Universität Zürich untersucht, wie Frauen in der Perimenopause bedarfsgerecht unterstützt werden können, um gesunde Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu entwickeln. Auf Basis einer umfassenden Bedürfnisanalyse wird mit den Betroffenen eine digitale Anwendung entwickelt, die situationsspezifische und individualisierte Unterstützung im Alltag gibt. Auch entwickelt das Forschungsteam evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Praxis, um Gesundheitsförderung und Prävention in der Perimenopause zu fördern. 

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Fachgebiet: Caring Society, Alter + Mental Health