Kommunale Alters- und Generationenpolitik gestalten

Sie kennen Indikatoren für eine hohe Lebensqualität älterer Menschen im kommunalen Raum und erarbeiten Grundlagen einer zukunftsgerichteten Alters- und Generationenpolitik.

Der Fachkurs:

  • richtet sich an Fach- und Leitungspersonen aus Politik, Verwaltung,  Verbänden, Unternehmen, HR, Beratung, Vereinen und Seniorenorganisationen.
  • betrachtet die kommunale Alters- und Generationenpolitik aus gerontologischer Sicht und thematisiert die Mitbestimmung älterer Menschen.
  • diskutiert Entwicklungskonzepte wie Smart Cities und Caring Communities.
  • stellt die integrierte Sozialplanung und deren Netzwerkorientierung vor.
  • thematisiert Rahmenbedingungen der kommunalen Alters- und Generationenpolitik wie politische Vorgaben der Kantone und internationale Leitlinien.
Patina

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Fachkursbestätigung
  • Dauer 6 Kurstage
  • Unterrichtstage Mi, Do
  • Anmeldefrist 8.3.2021
  • Anzahl ECTS Keine
  • Kosten CHF 2'200
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung 7./8. April 2021
    5./6. Mai 2021
    2./3. Juni 2021

Inhaltliche Auskünfte

Administrative Auskünfte

  • Broschüre

Weiterbildungsangebot Institut Alter

Inhalt + Aufbau

Portrait

Der Fachkurs vermittelt Ihnen Indikatoren einer hohen Lebensqualität von älteren Menschen im kommunalen Raum: Sie diskutieren Entwicklungskonzepte wie Smart Cities und Caring Communities und betrachten die kommunale Alters- und Generationenpolitik aus gerontologischer Sicht sowie die Mitbestimmung älterer Menschen. Zudem lernen Sie den innovativen Ansatz der integrierten Sozialplanung und dessen Netzwerkorientierung kennen. Anhand der Rahmenbedingungen durch politische Vorgaben und internationale Leitlinien, erarbeiten Sie Grundlagen einer zukunftsgerichteten Alters- und Generationenpolitik.

Ausbildungsziel

  • Sie kennen die Gestaltungsräume und die planerischen Herausforderungen von Gemeinden – u.a. auf dem Hintergrund kantonaler Steuermechanismen.
  • Sie sind in der Lage, Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf deren Mitwirkung in politischen Entscheidungsprozessen aufzugreifen.
  • Sie kennen das inklusive Entwicklungskonzept Smart City und die Chancen der Digitalisierung.
  • Sie wissen, wie auf kommunaler Ebene Sorgestrukturen für hochaltrige Menschen aufgebaut werden können.
  • Sie kennen die Merkmale altersfreundlicher Wohnumgebungen.

Inhalte

  • Rahmenbedingungen für die Gestaltung der der Alters- und Generationenpolitik auf kommunaler Ebene: Steuermechanismen des Kantons, interdepartementale Zusammenarbeit, Age friendly Cities u.a.
  • Integrierte Sozialplanung und Netzwerkorientierung
  • Smart City als ganzheitliches Entwicklungskonzept
  • Gelingende kommunale Alterspolitik aus gerontologischer Sicht
  • Caring Community
  • Wohnen und Wohnbedürfnisse im Alter

Unsere Lern- und Arbeitsformen betonen Praxisorientierung, Reflexion und die Integration von Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen. Das Kontaktstudium wird ergänzt durch praxisrelevante Übungen und Anwendungsaufgaben sowie den fachlichen Austausch in Gruppen.

Der Fachkurs kann unabhängig von einem CAS-Abschluss und ohne Kompetenznachweis besucht und abgeschlossen werden. Falls Sie mit diesem Fachkurs und zwei weiteren Fachkursen einen CAS-Abschluss anstreben, so erarbeiten Sie als Kompetenznachweis eine schriftliche Arbeit. Der Aufwand für die schriftliche Arbeit entspricht einer Studienleistung von 90 Stunden.

Altersrelevante Themen  

Im Institut Alter werden in bestehenden und neuen Handlungsfeldern Akzente gesetzt. Im Fokus der Weiterbildungen stehen Fragen der Lebensgestaltung im Alter, die sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch aus der weiteren gesellschaftlichen und politischen Optik bearbeitet werden. Die Begriffe Alter und Altern beinhalten eine hohe Diversität der entsprechenden Lebensspanne. Altersrelevante Themen haben Bedeutung auch für andere Lebensphasen und -herausforderungen.

Weiterbildung an der Fachhochschule

Die Angebote des Instituts Alter haben eine interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung. Entsprechend richten sie sich auch an Zielgruppen unterschiedlicher beruflicher Herkunft. Es geht in der Hochschul-Weiterbildung um die Vermittlung vertiefender Fachkenntnisse, um das Erschliessen von grösseren Verständniszusammenhängen sowie die mehrperspektivische Bearbeitung von Themen mit hoher Praxisrelevanz.

Weiterbildung und Forschung

Im Institut Alter sind die Leistungsbereiche Weiterbildung und Forschung aufeinander bezogen; ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht die Weiterentwicklung beider Bereiche. Im Rahmen von empirisch ausgerichteten Modul- oder Masterarbeiten profitieren die Weiterbildungsstudierenden vom Knowhow der angewandten gerontologischen Forschung, regen ihrerseits mit ihren Praxisthemen aber auch die Forschung an und tragen so in vielfältiger Weise zu den Forschungsaktivitäten und zum Forschungsfundus des Instituts Alter bei.

Weiterbildung im Kontext der grösseren Wissensgemeinschaft

Das Institut Alter der Berner Fachhochschule pflegt ein breites Netzwerk zu schweizerischen und internationalen Hochschulen, welche im Altersbereich eine bedeutsame Forschungs- und Bildungstradition haben sowie vergleichbare oder ergänzende Projekte bearbeiten. Durch den gezielten Einsatz von namhaften Dozierenden unterschiedlicher gerontologischer Traditionen und Ansätze, erhalten die Studierenden Zugang zu breitem und nachhaltig abgestützten Expertenwissen im Themenfeld Alter.

Bildung für die Praxis mit der Praxis

Um Lösungen für die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Probleme zu finden, braucht es Fachwissen einerseits sowie die Fähigkeit zur geeigneten Implementierung dieses Wissens in der Praxis andererseits. Das Institut Alter kann auf ein umfangreiches und bewährtes Netzwerk von Dozierenden zurückgreifen, welche den Anforderungen wissenschaftlicher und zugleich auch praktischer Expertise entsprechen. Sie bieten Gewähr dafür, dass das vermittelte Wissen in den Kontext der Berufs- und Lebenspraxis transferiert werden kann. 

Bildungskultur

Das Weiterbildungsstudium geschieht in einer förderungs- und unterstützungsorientierten Bildungskultur. Die Studienleitung steht begleitend und beratend zur Verfügung, so dass die Studierenden ihren individuellen Bildungsanliegen nachgehen können. Unter den Studierenden wird eine Zusammenarbeitskultur gefördert, die gemeinsame und individuelle Reflexion sowie die entsprechenden Such- und Findungsprozesse zulässt und unterstützt. Die Reflexion gerontologischer Themen und Inhalte geschieht bezogen auf das Handlungsfeld, aber ebenso auch auf das Altersbild und die eigene Person.

Voraussetzungen + Zulassung

Der Fachkurs richtet sich an Fach- und Leitungspersonen  aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Unternehmen, HR, Beratung, Vereinen und Seniorenorganisationen, die in der Alters- und Generationenpolitik tätig sind oder tätig sein wollen.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Berufliche Voraussetzungen

Erfahrungen in der Betreuungsarbeit mit alten Menschen und ein Praxisfeld in der ambulanten, stationären oder intermediären Altersarbeit oder im privaten Bereich während der ganzen Kursdauer.

Organisation + Anmeldung

7./8. April 2021
5./6. Mai 2021
2./3. Juni 2021

Jeweils 8.45 – 16.45 Uhr

Studienort + Infrastruktur