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Netzwerke für eine kompetente Demenzversorgung
09.08.2026 Ein mehrjähriges Projekt zur Demenzbetreuung bildet Netzwerke bestehend aus Spitex-Organisationen, Alters- und Pflegeheimen sowie Alterspsychiatrien. Darin erhöhen die beteiligten Institutionen gemeinsam ihre Demenzkompetenz und verhindern vermeidbare Wechsel zwischen den Settings. Das Institut Alter verantwortet dabei das Teilprojekt Kompetenzerweiterung.
Im angestrebten Netzwerkmodell des Projekts Demenz-Kompetenz und Monitoring DeKoMo stellt die Prävention von komplizierten Verläufen mit verhaltensbezogenen und psychologischen Symptomen – wie etwa Apathie oder der Verweigerung von Pflege oder Nahrung – ein zentrales Ziel dar.
Im Projekt nehmen Multiplikator*innen eine Schlüsselrolle ein. Dies sind Fachpersonen, die Verbindungsstellen zu anderen Settings bilden und intern Mitarbeitende in der Demenzkompetenz schulen. Ihre Aufgabe im Netzwerk ist es, die Kompetenzentwicklung in ihrer Organisation gezielt voranzutreiben. Als Projektpartner verantwortet das Institut Alter die Weiterbildung, welche die Multiplikator*innen qualifiziert.
Durch das Projekt, das erste Netzwerke in Bern und Zürich aufbaut, werden auch Standards erarbeitet: Behandlungspfade, Gefässe, Prozesse, gemeinsame Haltungen und Monitorings. Sie liefern die Grundlagen dafür, dass langfristig in der ganzen Schweiz DeKoMo-Netzwerke entstehen können.
Die DeKoMo Webseite bietet einen umfassenden Einblick in das vierjährige, von der Gesundheitsförderung Schweiz gefördert Projekt. Und mit dem regelmässigen Newsletter kann die weitere Projektentwicklung verfolgt werden.
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Rubrik: Forschung