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Studienstart 2026: Bachelor Pflege verzeichnet deutliches Wachstum
14.09.2026 Im Herbst 2026 starten am Departement Gesundheit der Berner Fachhochschule BFH 541 neue Studierende. Besonders deutlich wächst der Bachelor-Studiengang Pflege: Die Zahl der Neustudierenden steigt gegenüber dem Vorjahr um rund 27 Prozent.
Das Wichtigste in Kürze
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Die Anzahl der Neustudierenden im Bachelor-Studiengang Pflege nimmt markant zu.
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Die BFH setzt mit verschiedenen Massnahmen die Pflegeinitiative um.
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Der Männeranteil bei den Studierenden bleibt klein.
Auch insgesamt verzeichnet die BFH Gesundheit auf Bachelor-Stufe ein Wachstum. Erfreulich entwickelt sich zudem der Standort Basel, der weiter an Bedeutung gewinnt. Dort starten in diesem Herbst 130 neue Studierende – letztes Jahr waren es noch 94.
«Die steigenden Studierendenzahlen bestätigen den Bedarf an attraktiven Ausbildungswegen – besonders in der Pflege», sagt Klazine van der Horst, Direktorin des Departements Gesundheit, «sie sind ein ermutigendes Signal für die langfristige Sicherung qualifizierter Fachkräfte im Gesundheitswesen.»
Pflegeinitiative schafft bessere Rahmenbedingungen
Das starke Wachstum im Bachelor-Studiengang Pflege fällt mit verschiedenen Massnahmen zusammen, die den Zugang zum Studium erleichtern und die Pflegeausbildung stärken. Dazu gehören die Aufhebung der Studienplatzbeschränkung im Bachelor-Studiengang Pflege sowie finanzielle Unterstützungsangebote im Rahmen der Pflegeinitiative.
Diese Massnahmen sollen mehr Menschen für eine Ausbildung in der Pflege gewinnen und dazu beitragen, dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken. Der deutliche Zuwachs bei den Neustudierenden könnte ein erstes Zeichen dafür sein, dass diese Bemühungen Wirkung entfalten.
Männer bleiben in den Gesundheitsberufen in der Minderheit
Der Männeranteil unter den Neustudierenden liegt insgesamt bei 18 Prozent. Am höchsten ist er in der Physiotherapie, gefolgt von der Pflege. In Ernährung und Diätetik ist der Männeranteil deutlich tiefer, im Bachelor-Studiengang Hebamme starten dieses Jahr ausschliesslich Frauen.