Alterspolitik

Im Fokus des Studiengangs stehen aktuelle, staatliche Massnahmen zugunsten älterer Menschen und die Förderung derer gesellschaftlichen Partizipation.

Der Studiengang:

  • richtet sich an Fach- und Leitungspersonen aus Verwaltung, Beratung, Politik, Verbänden, Unternehmen, HR und Administration.
  • fokussiert auf aktuelle Debatten der schweizerischen Alterspolitik.
  • macht Sie vertraut mit den Merkmalen einer altersfreundlichen Lebens- und Umweltgestaltung.
  • setzt Sie in die Lage, unterschiedliche Interessen- und Anspruchsgruppen aufgrund empirischer Daten zu beraten.
  • ermöglicht Ihnen, Fälle aus Ihrem Erfahrungsbereich zu behandeln. Ihr Kompetenznachweis steht in direktem Bezug zu Ihrer beruflichen Situation.
  • sorgt mit dem Mix von Studierenden aus unterschiedlichen Branchen und Disziplinen und praxisorientierten Fachexpertinnen und -experten für einen anregenden Austausch.
Patina

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 18 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist Laufend
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 6'600 (3 Fachkurse à CHF 2'200)
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Der Studiengang und die zugehörigen Fachkurse befinden sich derzeit in Entwicklung und werden ab Sommer 2020 neu angeboten.

Inhaltliche Auskünfte

Administrative Auskünfte

  • Broschüre

Weiterbildungsangebot Institut Alter

Inhalt + Aufbau

Portrait

Der Studiengang behandelt Themenfelder und politische Bereiche, welche aktuelle alterspolitische Debatten in der Schweiz prägen. Es werden Massnahmen seitens Bund, Kantonen und Gemeinden sowie Dienstleister und Seniorenorganisationen vorgestellt und diskutiert, die Einfluss auf die Lebensgestaltung älterer Menschen haben und deren gesellschaftliche Partizipation fördern oder behindern.

Ausbildungsziel

Fachkompetenz

  • Sie kennen die aktuellen Debatten der schweizerischen Alterspolitik.
  • Sie kennen die Argumente für den partizipativen Einbezug älterer Menschen in der Gemeinde und im Sozialraum.

Methodenkompetenz

  • Sie sind in der Lage, eine alterspolitische Planung und Umsetzung zu gestalten.

Sozialkompetenz

  • Sie sind in der Lage, partizipative Prozesse sowie die Vernetzung von Angeboten und Dienstleistern zu initiieren und zu begleiten.

Selbstkompetenz

  • Sie reflektieren Ihr berufliches Selbstverständnis in der Begleitung partizipativer Prozesse.

Die Weiterbildung besteht aus drei Fachkursen à sechs Tage Präsenzzeit. Die voraussichtlichen Themenschwerpunkte der Fachkurse sind:

  • Leitlinien für eine Alterspolitik
  • Kommunale Alterspolitik gestalten
  • Partizipation im Sozialraum

Unsere Lern- und Arbeitsformen betonen Praxisorientierung, Reflexion und die Integration von Fachwissen aus unterschiedlichen Disziplinen und Erfahrungszusammenhängen. Das Kontaktstudium wird ergänzt durch praxisrelevante Übungen und Anwendungsaufgaben sowie den fachlichen Austausch in Gruppen.

Der Abschluss des CAS Alterspolitik besteht aus einer schriftlichen Arbeit, die im Bezug zu Ihrem Praxisfeld steht und einen Arbeitsaufwand von ca. 90 Stunden umfasst. Alle drei Fachkurse können Sie auch unabhängig voneinander und ohne Kompetenznachweis besuchen.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Ausgewiesene Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland
Dozierende des Instituts Alter

Altersrelevante Themen  

Im Institut Alter werden in bestehenden und neuen Handlungsfeldern Akzente gesetzt. Im Fokus der Weiterbildungen stehen Fragen der Lebensgestaltung im Alter, die sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch aus der weiteren gesellschaftlichen und politischen Optik bearbeitet werden. Die Begriffe Alter und Altern beinhalten eine hohe Diversität der entsprechenden Lebensspanne. Altersrelevante Themen haben Bedeutung auch für andere Lebensphasen und -herausforderungen.

Weiterbildung an der Fachhochschule

Die Angebote des Instituts Alter haben eine interdisziplinäre und interprofessionelle Ausrichtung. Entsprechend richten sie sich auch an Zielgruppen unterschiedlicher beruflicher Herkunft. Es geht in der Hochschul-Weiterbildung um die Vermittlung vertiefender Fachkenntnisse, um das Erschliessen von grösseren Verständniszusammenhängen sowie die mehrperspektivische Bearbeitung von Themen mit hoher Praxisrelevanz.

Weiterbildung und Forschung

Im Institut Alter sind die Leistungsbereiche Weiterbildung und Forschung aufeinander bezogen; ein kontinuierlicher Austausch ermöglicht die Weiterentwicklung beider Bereiche. Im Rahmen von empirisch ausgerichteten Modul- oder Masterarbeiten profitieren die Weiterbildungsstudierenden vom Knowhow der angewandten gerontologischen Forschung, regen ihrerseits mit ihren Praxisthemen aber auch die Forschung an und tragen so in vielfältiger Weise zu den Forschungsaktivitäten und zum Forschungsfundus des Instituts Alter bei.

Weiterbildung im Kontext der grösseren Wissensgemeinschaft

Das Institut Alter der Berner Fachhochschule pflegt ein breites Netzwerk zu schweizerischen und internationalen Hochschulen, welche im Altersbereich eine bedeutsame Forschungs- und Bildungstradition haben sowie vergleichbare oder ergänzende Projekte bearbeiten. Durch den gezielten Einsatz von namhaften Dozierenden unterschiedlicher gerontologischer Traditionen und Ansätze, erhalten die Studierenden Zugang zu breitem und nachhaltig abgestützten Expertenwissen im Themenfeld Alter.

Bildung für die Praxis mit der Praxis

Um Lösungen für die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Probleme zu finden, braucht es Fachwissen einerseits sowie die Fähigkeit zur geeigneten Implementierung dieses Wissens in der Praxis andererseits. Das Institut Alter kann auf ein umfangreiches und bewährtes Netzwerk von Dozierenden zurückgreifen, welche den Anforderungen wissenschaftlicher und zugleich auch praktischer Expertise entsprechen. Sie bieten Gewähr dafür, dass das vermittelte Wissen in den Kontext der Berufs- und Lebenspraxis transferiert werden kann. 

Bildungskultur

Das Weiterbildungsstudium geschieht in einer förderungs- und unterstützungsorientierten Bildungskultur. Die Studienleitung steht begleitend und beratend zur Verfügung, so dass die Studierenden ihren individuellen Bildungsanliegen nachgehen können. Unter den Studierenden wird eine Zusammenarbeitskultur gefördert, die gemeinsame und individuelle Reflexion sowie die entsprechenden Such- und Findungsprozesse zulässt und unterstützt. Die Reflexion gerontologischer Themen und Inhalte geschieht bezogen auf das Handlungsfeld, aber ebenso auch auf das Altersbild und die eigene Person.

Voraussetzungen + Zulassung

Angesprochen sind  insbesondere:

  • Leitungsverantwortliche und Fachpersonen aus Verwaltung, Beratung, Politik und weiteren Berufsrichtungen
  • Leitungs- und Personalverantwortliche privatwirtschaftlicher Unternehmen und des öffentlichen Sektors
  • Administrative Fachpersonen in Verwaltung, Verbänden und Unternehmen

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.

Organisation + Anmeldung

Der Studiengang und die zugehörigen Fachkurse befinden sich derzeit in Entwicklung und werden ab Sommer 2020 neu angeboten.

Bitte melden Sie sich einzeln für den CAS sowie die Fachkurse an.

Studienbeginn mit jedem Fachkurs möglich.

Studienort + Infrastruktur