Inhalt + Aufbau
Porträt
Der CAS-Studiengang Psychosoziales Caring eignet sich für Pflegefachpersonen, die erweiterte Kompetenzen für den fürsorgerischen und pflegetherapeutischen Prozess erwerben möchten. Sie erlangen vertieftes Wissen zum therapeutischen Beziehungsaufbau und der pflegetherapeutischen Arbeit. Dabei stehen die Ressourcen der Klient*innen immer im Mittelpunkt. Im CAS wird eine recovery-orientierte Haltung vermittelt, die auf die Erfahrung der Selbstwirksamkeit abzielt. Am Ende des CAS verfügen Sie über die Fähigkeit, dysfunktionale psychische Phänomene in verschiedenen Bereichen des Verhaltens, der emotionalen Wahrnehmung und der Kognition zu erkennen, zielorientiert zu bearbeiten und den Prozess zu evaluieren.
Ausbildungsziel
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Sie können vertrauensvolle und belastbare Arbeitsbeziehungen mit den Klient*innen aufbauen und wissen, wie Sie auf Augenhöhe kommunizieren und partizipative Prozesse gestalten.
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Sie kennen die Grundlagen zum Planen, Einleiten, Halten und Beenden einer therapeutischen Beziehung und wenden diese an.
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Sie kennen Methoden der Ressourcenaktivierung und nutzen diese zur Förderung der Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit bei Ihren Klient*innen.
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Sie unterstützen Klient*innen dabei, individuelle Stärken zu erkennen, einzusetzen und zu pflegen.
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Sie kennen verschiedene Herangehensweisen bei der traumasensitiven Prozessbegleitung,
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Sie kennen Tools und Techniken aus dem körperlichen, mentalen, emotionalen, sozialen und dem gestalterischen Verhaltensbereich, um Klient*innen mit verschiedenen Problemen pflegerisch und phänomenorientiert zu begleiten.
Aufbau
Der CAS-Studiengang setzt sich wahlweise aus 2 der folgenden 4 SAS zusammen: «Caring – traumazentriert», «Psychosoziale Interventionen», «Kognitive Verhaltenstherapie» oder «Motivational Interviewing» sowie einem der beiden SAS «Evidence Based Practice, Review oder Care Report» zusammen.