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Forschung zum Erleben an der Museumsnacht
23.03.2026 Tausende Verkostungen, angeregte Gespräche und leuchtende Kinderaugen: Das war die Museumsnacht 2026. Über 1300 Besucher*innen tauchten in drei Erlebniswelten in unsere Forschung ein: lecker, überraschend, schön.
Zwischen Aha-Momenten, spontanen Diskussionen und neugierigen Blicken entstand an der Museumsnacht etwas, das schwierig zu planen ist: echte Begegnung mit Forschung. In drei Erlebniswelten gaben wir unseren Forschungsprojekten eine Bühne. Die Vielfalt der Themen, zu welchen die BFH-Wirtschaft forscht, überraschten dabei viele der Besucher*innen. Hier stellvertretend einige Highlights der Museumsnacht:
In der Erlebniswelt zu Nachhaltigkeit konnten die Besucher*innen verschiedene Food-Innovationen wie beispielsweise kakaofreie Schokolade verkosten und direkt abstimmen: «Lecker!» oder «Nein danke». Rund um Food-Innovationen wurden an der Museumsnacht über 15'000 Datenpunkte für die weitere Forschung gesammelt.
Welchen Einfluss Marken oder Marketing auf unsere Kaufentscheidungen haben können, sorgte in der Erlebniswelt rund um Konsumpsychologie für überraschende Ergebnisse. Einerseits auf Seiten der Besucher*innen, andererseits auch auf Seiten der Forschenden. Die Ergebnisse der verschiedenen Experimente konnte live vor Ort verfolgt werden.
Die grosse Frage, welcher die dritte Erlebniswelt gewidmet war, lautete: Mensch oder Maschine? Hier galt es, KI-generierte Bilder oder Videos von echten Aufnahmen zu unterscheiden, was sich teileweise als praktisch unmöglich herausstellte. Zudem sorgten verschiedene Chatbots sowie die magische Malstation den ganzen Abend für Unterhaltung. Selbst rudimentäre Skizzen wurden durch KI in schöne Bilder umgewandelt.
Was von der Museumsnacht bleibt, ist mehr als ein gelungener Abend. Es ist die Bestätigung, dass unsere Forschung den Nerv der Zeit trifft. Es ist die Erkenntnis, dass Forschung begeistern und Menschen zusammenbringen kann. Es ist die Motivation, unsere Forschung weiterhin für die Gesellschaft erlebbar und zugänglich zu machen.