Live Cases

Erlerntes Wissen an einer komplexen, realen Herausforderung anwenden: Dies ist das Ziel unserer «Live Cases». Gemeinsam mit Praxispartner*innen erarbeiten wir die Problemstellungen, an welchen unsere Student*innen während eines Semesters in Teams arbeiten. In einer Abschlusspräsentation präsentieren die Teams ihre Lösungsvorschläge den Praxispartner*innen.

Aktuelle Live-Cases

Unternehmen

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) ist einer der internen IKT-Leistungserbringer der Bundesverwaltung. Es unterstützt die Verwaltung durch die Entwicklung und Bereitstellung effizienter, sicherer, benutzer- und bürgerfreundlicher Informatiklösungen.

Case

Ein One-Stop-Shop-Kundenerlebnis mit automatisierter Nachfrage- und Auftragsabwicklung von Anfang bis Ende. Studierende des Master Digital Business Administration arbeiteten gemeinsam mit Vertretern des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) an der Lösung eines Dienstes zur digitalen Transformation. Ziel des Live Cases war ein Mockup eines IT-Markplatzes, welcher ein One-Stop-Shop-Kundenerlebnis innerhalb der öffentlich Verwaltung möglich machen könnte.

Ergebnisse

In den Abschlusspräsentationen zeigten die Teams Möglichkeiten eines One-Stop-Shop Erlebnisses mit automatisierten Bestellprozessen auf. Zusätzlich zur technischen Lösung wurde auch eine agile Arbeitsweise zur Veränderung der internen Kultur vorgeschlagen.

Andreas Lautenschlager​, Mitglied der Geschäftsleitung​, Leiter Management Services​

«Das BIT hat in den vergangenen Monaten eine ausserordentlich interessante Partnerschaft mit der BFH erlebt und wird die Ergebnisse und Learnings aus den Präsentationen für die weitere Transformation nutzen können. Wir sind sehr daran interessiert, die Zusammenarbeit mit der BFH für zukünftige Live Cases aufzubauen.»

Highlights und Key Take-Aways Bild vergrössern

Networking-Event mit Preisverleihung am Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

Siegerteam digital.jam
Siegerteam digital.jam
Führung durch den Campus
Führung durch den Campus
Studierende des MSc Digital Business Administration zu Besuch beim BIT
Studierende des MSc Digital Business Administration zu Besuch beim BIT

Unternehmen

Cognizant ist eines der weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen, das Geschäfts-, Betriebs- und Technologiemodelle seiner Kund*innen digital transformiert. An seinen Schweizer Standorten beschäftigt das Unternehmen durchschnittlich 22 Lernende in den Bereichen Anwendungsentwicklung (Informatiker*in EFZ) und CX/UX (Mediamatiker*in EFZ). 

Case

Ein Ort der Innovation und Entfaltung: Die Lernenden sollen in Zukunft innerhalb von Cognizant ihr eigenes Unternehmen führen. Unsere Student*innen des Master Digital Business Administration hatten die Aufgabe, gemeinsam mit den Lernenden ein launchfähiges Modell für dieses Unternehmen zu entwickeln – unter Berücksichtigung strategischer, organisatorischer, kultureller und technologischer Aspekte. 

Ergebnisse

Drei Teams stellten Businesspläne und USP’s für diese innovative Unternehmensform vor. Sie schlugen vor, Business Coaches als Unterstützung für die Lernenden beizuziehen, um ihnen Erfahrungen in der Unternehmensführung zu vermitteln. Auf der Basis von vergleichbaren Modelle zeigten die Student*innen Hindernisse, finanzielle Aufwendungen und Profitabilität auf. Die Zusammenarbeit mit den Lernenden war dabei eine einzigartige und sehr lehrreiche Erfahrung. 

Take Aways der Teams Bild vergrössern

Robert Bonomo​, Head of Sales DACH / Member of the Swiss Management Board​

«Die Teams schlugen nützliche Konzepte für ein von Lernenden geführtes Start-up vor. Sie arbeiteten strukturiert an den Projektaufgaben und halfen uns, mögliche Lösungen für solche Start-ups besser zu verstehen. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden und der BFH hat uns sehr gut gefallen. Vielen Dank für die tollen Ergebnisse.»

Unternehmen

Ecolab ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Hygiene und Energie. Sie arbeiten unter anderem mit Kund*innen aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Lebensmittelverarbeitung und Öl-/Gasindustrie zusammen. 

Case

Ecolab möchte ihr Serviceverfahren erweitern. Der Prozess soll standardisiert und mit Augmented Reality (AR) ergänzt werden, sodass eine Remoteunterstützung von Kund*innen möglich ist. Daneben befassten sich unsere MSc Digital Business Administration Student*innen mit den strategischen, organisatorischen und kulturellen Herausforderungen dieser Prozessanpassung. 

Ergebnisse

Die Student*innen-Teams präsentierten Roadmaps, Produktportfolios und mögliche Remotelösungen, um die Dienstleistungen von Ecolab zu verbessern. Das Potenzial von AR sahen die Teams vor allem bei Kundentrainings, bei der Dienstleistungserbringung und zur Einsparung von Reisetätigkeiten. Ausserdem stellten die Teams ihre Überlegungen zu neuen Rollen von Mitarbeiter*innen vor. 

Take Aways der Teams Bild vergrössern

Tillmann Kleine​, Commercial Digital Solutions Industrial Europe

«Die Ergebnisse der Studierenden Teams waren hervorragend. Die detaillierten Berichte wie auch die Präsentationen gaben uns neue Ideen für die Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Dienstleistungen. Wir freuen uns über die Teilnahme an diesem Live Case. Vielen Dank an die Studenten und die BFH!»

Unternehmen

Das Finanz-Start-Up Splint Invest bietet auf seiner Plattform und App Investitionsmöglichkeiten für alternative Anlagen (z.B. Wein, Whiskey, Uhren) ab EUR 50.- an.  

Case

Anleger*innen suchen aufgrund von Inflation und historisch hohen Börsenkursen alternative Möglichkeiten, ihr Vermögen zu schützen und zu vermehren. Dieses Potenzial will Splint Invest nutzen. Unsere Student*innen des Master Digital Business Administration evaluierten das bestehende Geschäftsmodell des Start-Ups in strategischer, organisatorischer und technologischer Hinsicht und zeigten neue Möglichkeiten auf. 

Visualisierung Case

Ergebnisse

Die Student*innen-Teams präsentierten strategische Roadmaps und zeigten Vor- und Nachteile auf, wenn Splint Invest weiterhin ein Investment House bleibt oder sich künftig als Marktplatz für Drittanbieter positioniert. Mittels Umfragen lieferten sie wertvolle Einblicke in die Resonanz des Start-Ups. Zudem skizzierten die Teams die nächsten Schritte für das Unternehmen in kultureller und technologischer Hinsicht. 

Take Aways der Teams Bild vergrössern

Aurelio Perucca​, Co-Founder & CEO

«Die Zusammenarbeit mit der BFH und den Studierenden war sehr inspirierend und hat uns neue Impulse gegeben, die wir nun testen und umsetzen werden. Vielen Dank an alle Beteiligten - es hat sehr viel Spaß gemacht!»

Smart City Aktivitäten

Patrizio Bisante (Vorstandsmitglied im Smart City Verein Bern), Marisa Kappeler-Schudel (Smart City Verantwortliche der Stadt Winterthur) und Dr. Christian Geiger (Chief Digital Officer der Stadt St. Gallen) brachten ein breites Themenspektrum in das Modul Business Case Studies der Bachelor Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebsöknomie ein.

Case

In einer zweiwöchigen Initialphase erarbeiteten Studierende der beiden Studiengänge Lösungsvorschläge zu verschiedenen Themen wie z.B. Smart City Projektportfolios, smarter Interaktion mit Steuerbehörden, Fragen rund um Mobilität, Energieeffizienz und Partizipation.

Ergebnisse Unconference

Im Rahmen einer Unfconference wurden die Lösungsvorschläge präsentiert. Dabei kristallisierten sich 48 konkretere Projektideen heraus, die mittels Design Thinking Kreativitätstechniken in Peer-Gruppen mehrfach reflektiert wurden. Diese wurden mit den Themensponsoren diskutiert, die 24 Teams werden je ein Thema weiterverfolgen und Lösungen dazu entwickeln. Beipspiele sind Airbnb für Parkplätze, smarte Stadt-Butler oder Chatbots für die vereinfachte Interaktion mit Steuerbehörden.  

Final Pitching Event

Beim Pitching Event der Business Case Studies wetteiferten im Finale 8 der 24 Studierendenteams um die Vorstellung der besten Lösungskonzepte. 
Kursleiter Eduard Klein und Claus Noppeney durften das Team "Qu-Air" zum Sieger küren, die ein Konzept zur Erfassung der Luftqualität auf Baustellen anhand mobiler Sensoren inkl. Visualisierung durch eine App ausarbeiteten. Behörden und Bevölkerung haben dadurch ein Instrument an der Hand, um auf Grenzwertüberschreitungen schneller zu reagieren und Daten für neue smarte IT-Lösungen zu verknüpfen. 

Posterausstellung während der «Unconference»
Posterausstellung während der «Unconference»
Präsentation an der Unconference
Final Pitching Event

Unternehmen

Das Berner Start-Up TEIL steht für Stil und Abwechslung im Kleiderschrank, ohne dadurch Umwelt und Menschen zu belasten. Das innovative Geschäftsmodell bietet Mitgliedern der Community Zugang zu einer grossen Auswahl an Kleidung. Die Kleidungsstücke werden für einen bestimmten Zeitraum geliehen und im Anschluss wieder zurückgegeben.

Case

Welche relativen Vor- und Nachteile sehen Verbraucher*innen darin, Kleidung zu leihen statt sie kaufen? Welche Adoptionsbarrieren halten sie davon ab und wie muss ein Preismodell aussehen, damit eine solche Dienstleitung auch in Anspruch genommen wird?

Im Modul Entrepreneurial Marketing haben sich unsere Studierenden am Live-Case des Berner Start-Ups TEIL.style ein komplettes Semester mit diesen Fragen beschäftigt.

Ergebnisse

Antworten auf diese und weitere Fragen haben unsere Studierenden in spannenden Teilprojekten erarbeitet und dabei aktive sowie potenzielle TEILER in quantitativen und qualitativen Projekten befragt. Auf Basis der gewonnen Einsichten haben die Teams Handlungsempfehlungen für den Marketing-Mix (Product, Price, Place, Promotion) von TEIL erarbeitet und dem Start-Up in Abschlusspräsentationen vorgestellt.

Debora Alder-Gasser, Co-Founder

«Es hat nicht nur Spass gemacht, ein Teil des Modul Entrepreneurial Marketing an der BFH Wirtschaft zu sein, sondern es war auch sehr lehrreich und hilfreich für uns. Als Start Up sind unsere Research Kapazitäten sehr limitiert. So sind solche Projektarbeiten und das Mitdenken von Studierenden und Dozierenden für uns Gold wert. Herzlichen Dank allen involvierten Studierenden, Dr. Stefan Rose, Dr. Sven Feurer und Anna Knutti, für spannende Präsentationen und wertvollen Impulse.»

Vergangene Live Cases

Auftraggeber

Case

Die aktuellen Prozesse rund um die Führerscheinzulassung (z.B. Bestätigung Nothelferkurs, Zulassung zur Theorieprüfung, Bestätigung Verkehrskundeunterricht) unterliegen mehreren Medienbrüchen. Sie sind zudem meist an Papierformulare gebunden und erfordern die Anwesenheit einer/eines Mitarbeiter*in in einem Amt. Die Auftraggeber*innen verfolgen die Vision, möglichst alle Schritte im «Leben» eines Führerausweises zu digitalisieren und damit zu vereinfachen.

Swiss Digital Driving License

Ergebnisse

In Gruppen erarbeiteten Studierende des MSc Digital Business Administration verschiedene Lösungsvorschläge, um die Vision einer «Swiss Digital Driving License» zu realisieren. Dabei erarbeiteten sie Datenmanagement-Konzepte, mögliche zukünftige Prozesse sowie erste Prototypen für Plattformen. Zusätzlich reflektierten sie über die Folgen dieser grundlegenden Digitalisierung für aktuelle Mitarbeitende und deren Arbeitsprofile. Im Januar 2021 stellten die Student*innen in aufwändigen virtuellen Abschlusspräsentationen ihre Ergebnisse vor. 

Swiss Digital Driving License Level of Collaboration Bild vergrössern

Andreas Vetsch, Präsident der asa

«Zusammen mit den Partnern von abraxas und ASTRA sind wir uns einig, dass die Student*innen die verschiedenen Herausforderungen sehr gut erkannt und interessante Lösungsansätze entwickelt haben. Wir sind sehr zufrieden mit den Resultaten, aus welchen sich ein breites Set an Ideen gewinnen lässt, woraus wir sicherlich Einiges weiterverfolgen werden. Es wird spannend sein zu sehen, welches Lösungskonzept der Student*innen der schlussendlichen Umsetzung am nächsten gekommen ist.» 

Unternehmen

Das Start-Up Cheeky Campers upcyclet gebrauchte Lieferwagen und baut diese mit wiederverwendeten Materialien zu einzigartigen Wohnmobilen um.  

Case

Alte Lieferwagen haben eine zweite Chance verdient! Dies dachten sich die Gründer von CheekyCampers. Studierende des Master Digital Business Administration erarbeiteten Konzepte, um die Idee einer digitalen Plattform für Mietwagen voranzutreiben.

Ergebnisse

In den Abschlusspräsentationen zeigten die Teams auf, welche Lösungen sich für den eingeschlagenen Weg einer digitalen und nachhaltigen Mietwagenfirma eignen. So wurde aufgezeigt, wie das Mieten eines Campers zu 100% digital abgewickelt werden kann und wie verstärkte Aufmerksamkeit auf das nachhaltige Angebot gelenkt werden kann. Zudem wurde eine langfristige strategische Roadmap für das Start-Up präsentiert.

Till Schaltegger​, Co-Founder ​

«Ich bin mit der geleisteten Arbeit der Studierenden sehr zufrieden. Sie haben uns sehr dabei geholfen, Cheeky Campers auf die nächste Stufe zu bringen und die zukünftige Entwicklung zu gestalten. Vor allem, wenn man zwei Schritte vorausschaut!»

cheeck Campers Visualisierung Bild vergrössern

Cheeky Campers in der SRF Kulturplatz Sendung vom 8. Juni 2022.

Unternehmen

EasyGov macht Behördengänge einfach, schnell und effizient. Die Plattform ermöglicht Unternehmen das elektronische Abwickeln von Bewilligungs-, Antrags- und Meldeverfahren an einem einzigen Ort. 

Case

Studierende der Bachelorstudiengänge Business Administration und Wirtschaftsinformatik arbeiteten in 12 Teams gemeinsam an Fragestellungen des Praxispartners EasyGov.swiss. Mit agiler Projektmethodik sollen Problemideen zu User Experience, Aktivierung von Behörden sowie Entwicklungspotenziale und Identifikation möglicher neuer zu integrierender Prozesse skizziert werden. Mit einer «Unconference» wurde anschliessend für jedes Team eine zentrale Idee identifiziert.

Ergebnisse

Das Siegerteam skizzierte unter dem Slogan «EasyGov goes easy!» umfassende Begleitung zum Login- und Firmengründungsprozess durch einen Chatbot, PopUp-Hilfetexte und Erklärvideos.  Auch die anderen Teams präsentierten innovative Lösungen, um die Usability der Plattform sowie die Prozesse zu optimieren. Sie haben ihre Problemstellungen, Methoden und Lösungsvorschläge im digitalen Showroom dokumentiert.  

Unternehmen

Die Erich Keller AG stellt hochwertige, technologisch und ergonomisch bewährte Systemarbeitsplätze her.

Case

Während der ersten Welle der Covid-19-Pandemie entwickelte die Erich Keller AG Luftreinigungsgeräte auf UV-C-Basis für den Einsatz im Büro (die «STERI-Line»), welche Innenräume (z.B. Büros) virenfrei machen. Studierende unseres Masterstudiengangs Digital Business Administration erarbeiteten innovative Lösungen, wie die digitale Expansion der Erich Keller AG und die Promotion der STERI-Line Produkte gelingen kann.

Visualisierung Case

Ergebnisse

In ihren Abschlusspräsentationen am Ende des Semesters stellten die Teams ihre innovativen Ideen vor, wie z.B. eine STERI-Line Landing Page, einen virtuellen Produktkonfigurator und datenbasierte personalisierte Webseiten. Ausserdem schlugen sie einen digitalen Transformationspfad für die gesamte Organisation vor, um die neuen digitalen Geschäfts- und Vergütungsmodelle optimal zu unterstützen.

Pascal Thür, Leiter Klimasysteme bei der Erich Keller AG

«Es hat uns Spass gemacht, mit den Teams am Projekt zu arbeiten. Der Live Case der BFH Wirtschaft gab uns die Möglichkeit, regelmässig über unsere aktuellen Aufgaben zu reflektieren und uns auszutauschen. Ausserdem haben die Student*innen sehr interessante Ideen präsentiert und jede Gruppe hat ein innovatives Element in ihre jeweilige Marketingstrategie eingebracht.»

Unternehmen

Die expo media ag ist ein in der dritten Generation geführtes Familienunternehmen, das seine Kund*innen rund um den Messeauftritt betreut.

Case

Im Frühjahrssemester haben sich die Student*innen des Masterstudiengangs Digital Business Administration intensiv damit beschäftigt, strategische Optionen für neue digitale Möglichkeiten der expo media ag zu entwickeln. Ausserdem schlugen sie einen digitalen Transformationspfad für das Unternehmen vor, damit die neuen digitalen Geschäftsmodelle optimal unterstützt werden können.  

Ergebnisse

Die Präsentationen der Teams reichten von Gamification-Ansätzen über «Fair as a Service» bis hin zum Einsatz von Virtual oder Augmented Reality. Einige Teams präsentierten bereits erste Prototypen und bauten virtuelle Messeumgebungen, in denen z. B. der Prozess der Kunden- und Besucherbegleitung simuliert wurde. 

Adrian Sperl, CEO der expo media ag

«Es war eine sehr spannende und wertvolle Zusammenarbeit mit den verschiedenen Teams. Die Vielfalt an Ideen und strategischen Empfehlungen war grossartig und mit den Prototypen zeigten die Teams bereits erste Schritte in Richtung Umsetzung auf. Bei expo media ag sind wir überzeugt, dass physische Veranstaltungen nach wie vor einen wichtigen Bestandteil der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens darstellen, jedoch zunehmend durch virtuelle Interaktionen und digitale Auftritte angereichert und erweitert werden. Durch den Live Case an der BFH haben wir eine Vielzahl innovativer Ideen erhalten, welche die Weiterentwicklung und Transformation unseres Geschäftsmodells unterstützen und es ermöglichen, dass wir auch zukünftig die Bedürfnisse unserer Kunden optimal bedienen können. Ich möchte mich bei den Teams für die hervorragende Arbeit und das Engagement bedanken!» 

Unternehmen

Weniger Foodwaste in den Haushalten: Gaston fokussiert auf Endkonsumenten in lokalen Communities und möchte diese zu einem bewussteren Umgang mit Essensresten motivieren. Die App wurde von unserem Studenten Stefan Tanner gegründet.

Case

Studierende des Masters Digital Business Administration unterstützen das Start-Up, indem sie ein Konzept für den Markteintritt erarbeiteten mit dem Ziel, die App in der Community bekannt zu machen.  

Gaston emerging communities Bild vergrössern

Ergebnisse

In der Abschlusspräsentation wurde empfohlen, mit Social Media Aktivitäten den Bekanntheitsgrad der App zu erhöhen und so eine Community aufzubauen. Weiters wurde die Zusammenarbeit mit Gig Workers empfohlen. Zudem soll die App kein aggressives Wachstum verfolgen.

Thomas Vogel​, Co-Founder Gaston​

«Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit der Gruppe. Unser Ziel mit Gaston wurde gut verstanden, mit den neuen Ideen und der detaillierten Analyse unseres Unternehmens wurde ein echter Mehrwert geschaffen.»

Gaston the solution Bild vergrössern

Unternehmen

heyPatient AG bietet Dienstleistungen an, die schlanke Prozesse und eine nahtlose Interaktion zwischen Patient*innen und Ärzt*innen zu ermöglichen. 

Case

Die Nachfrage nach einer digitalisierten Gesundheitsversorgung wächst und die Bedeutung von digitalisierten und patientenorientierten Prozessen ist offensichtlich. Die App organisiert Gesundheitstermine und papierlose Aufnahmen, informiert über Behandlungen und hält von der Versichertenkarte bis zu persönlichen Dokumenten alles Wichtige immer griffbereit. 

Studierende des Bachelor International Business Administration führten gemeinsam mit Kommiliton*innen der Czech University of Life Sciences  strategische Analysen für ausgewählte Regionen innerhalb der EU, des südlichen Afrikas, des Nahen Ostens, Asiens und Nordamerikas durch, mit dem Ziel, Märkte mit hohem Potenzial in der jeweiligen Region zu identifizieren.

Ergebnisse

Die Studierenden erstellten eine Marktanalyse der potenziellen Kunden*innen des digitalen Gesundheitsdienstleistungsangebots unter der Berücksichtigung globaler, regionaler und lokaler Wettbewerber. In einem zweiten Schritt konzentrierten sich die Studenten*innen auf Markteintrittsstrategien, Kundenakquise und die Identifizierung von machbaren Geschäftsmodellen für die ausgewählten Märkte.  

Regula Spühler, Chief Operating Officer (COO) und Mitgründerin von heyPatient

«Wir schätzen die gründlichen Analysen sehr und haben uns über die spannenden Präsentationen und die vielen überraschenden Erkenntnisse, die von den Teams erarbeitet wurden, gefreut. Darüber hinaus erhielten wir wertvolle Markteinblicke von Studenten*innen, die aus diesen Regionen stammen oder dort leben. Es war keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Gesundheitsmärkte in jeder Region ihre Besonderheiten haben. Wir freuen uns nun auf die Weiterverfolgung der Empfehlungen und danken allen Beteiligten für ihre grossartige Arbeit.»  

Projekt

Das interdisziplinäre, länderübergreifende Projekt LEAVES unterstützt ältere Menschen, die ihre*n Lebenspartner*in verloren haben, bei der Trauerbewältigung. Mithilfe digitaler Technologien sollen die Betroffenen den Weg zurück in ein unbeschwertes Leben finden.

Case

Studierende des Masterstudiengangs Digital Business Administration erarbeiteten für das Projekt eine strategische Roadmap, eine Empfehlung zur Organisationsstruktur sowie einen Vorschlag für die weitere Entwicklung.

Ergebnisse

In der Abschlusspräsentationen zeigte das fünfköpfige Team eine nachhaltige Roadmap für Leaves auf, mit welcher das Angebot für trauernde Angehörige etabliert werden kann.

Benjamin Barblan​, Projektverantwortlicher

«Das Ergebnis des Live Case ist für mich sehr wertvoll. Ich habe wertvolle Hinweise zu verschiedenen Geschäftsmodellen erhalten. Dank dieser Vorarbeit wäre es jetzt für Interessierte möglich, den Vertrieb in der Schweiz aufzubauen. Vielen Dank für die Zusammenarbeit!»

Leaves Open Business Model Bild vergrössern
Leaves Roadmap Bild vergrössern

Unternehmen

Die Initiative «Your Gateway to China» der Post unterstützt KMU’s bei der Expansion ihrer E-Commerce-Aktivitäten in den chinesischen Markt. Dazu offeriert die Post den KMU’s eine umfassende internationale E-Commerce-Lösung. 

Case

Student*innen der Bachelorstudiengänge Betriebsökonomie und International Business Administration führten in Gruppenarbeiten eine strategische Analyse der Industriemärkte in der Schweiz und der EU sowie des Endkonsumentenmarktes in China durch. Ausserdem evaluierten sie das Marktpotenzial des Programms «Your Gateway to China». 

Ergebnisse

Nach einer intensiven Woche der Zusammenarbeit präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse und strategischen Empfehlungen den Vertreter*innen der Post. Die Verantwortlichen waren sehr beeindruckt von den Resultaten, den innovativen Ideen und den kreativen Handlungsvorschlägen und haben die relevantesten Ideen bereits evaluiert und mit deren Umsetzung begonnen.

Unternehmen

Die Geschäftseinheit «Mobilitätshubs und Facility Management» der Division Infrastruktur der SBB AG ist für das Lifecycle Management von über 1'000 betriebsnotwendigen Gebäuden und Bahnhöfen sowie für über 100'000 technische Anlagen in den Gebäuden, Bahnhöfen und Tunneln zuständig. 

Case

Aktuell sind die Gebäude und Anlagen alphanumerisch in einer Datenbank abgebildet. Mit der Einführung von BIM (Building Information Modeling) sollen diese Daten durch 3D-Modelle ergänzt und ersetzt werden – es wird also ein «digitaler Zwilling» je Gebäude / Anlage erstellt. Die Studierenden des Masters in Digital Business Administration analysieren die Potentiale digitaler Zwillinge in strategischer, organisatorischer, kultureller und struktureller Hinsicht.

Ergebnisse

Die Studiernden haben massgeschneiderte Use Cases für die Nutzung «Digitaler Zwillinge» entwickelt. Dabei erarbeiteten sie Vorschläge, wie bestehende Prozesse digitalisiert werden könnten und skizzierten erste Modelle für das Datenmanagement. Zudem untersuchten sie die Auswirkungen für bestehende und zukünftige Stellenprofile und die Arbeitskultur.

Adrian Wildenauer, Building Information Modeling (BIM)-Experte bei SBB Infrastruktur

«Es war ein Vergnügen, die Studierenden dabei zu unterstützen, futuristische und dennoch praktikable Ideen für einen digitalen Zwilling in der Bauindustrie zu entwickeln, ähnlich wie es in vielen anderen Branchen bereits umgesetzt wird.»

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