Über das Studium

Organisation des Studium

Studienjahrstruktur

Das Studienjahr gliedert sich in zwei Semester mit je 14 Unterrichtswochen. Die Lehr-/Lerninhalte sind so ausgelegt, dass vor allem die Kontaktlektionen innerhalb der 14 Unterrichtswochen stattfinden. Daneben soll das geführte, aber vor allem das freie Selbststudium während der unterrichtsfreien Zeit stattfinden, was in der Lernverantwortung jedes Studierenden liegt. Unter das individuelle Selbststudium fallen beispielsweise auch die Prüfungsvorbereitungen.

Unterrichtszeiten

Eine Kontaktlektion dauert 45 Minuten.

Vollzeitstudium

Präsenzveranstaltungen finden in der Regel von Montag bis Freitag statt.

In den Block- und Prüfungswochen können die Präsenzzeiten von diesem Zeitfenster abweichen.

Berufsbegleitendes und Teilzeitstudium

Präsenzveranstaltungen finden in der Regel am Montag und Dienstag ganztags sowie am Samstag bis max. 16.00 Uhr statt.

In den Block- und Prüfungswochen können Präsenzveranstaltungen von Montag bis Samstag stattfinden, die konkreten Termine werden frühzeitig kommuniziert. In der präsenzfreien Zeit finden keine Pflichtveranstaltungen statt.

Inhalte des Studiums

Das Studium ist nach dem Bolognamodell aufgebaut und unterstützt die Transparenz und Mobilität unter den Fachhochschulen. Der Bachelor in Wirtschaftsinformatik kann in drei verschiedenen Studienarten absolviert werden: als Vollzeitstudium, als Teilzeitstudium und als berufsbegleitendes Studium. Es richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten mit einer Fach-, Berufs- oder gymnasialen Maturität.

Das Studium ist baukastenartig aus Lehr-/Lerneinheiten, so genannten Modulen aufgebaut. Die Module bestehen aus inhaltlich zusammengehörenden Kursen (Lehr-und Lernveranstaltungen) und werden mit einer bestimmten Anzahl ECTS-Credits gewichtet (grundsätzlich jeweils 3, 6 oder 12 ECTS-Credits pro Modul). Sie erlangen diese Credits bei erfolgreich absolvierten Kompetenznachweisen (1 ECTS-Credit entspricht 30 Arbeitsstunden). Module weisen teilweise unterschiedliche Anteile an Kontaktlektionen, begleitetem und freiem Selbststudium auf.

Jedes Modul ist grundsätzlich einer Stufe zugeordnet. Insgesamt beinhaltet das Studium drei Stufen: Stufe 1 (Basisstufe), Stufe 2 (Aufbaustufe) und Stufe 3 (Spezialisierungsstufe).

Die ersten zwei Semester im Vollzeitstudienmodell respektive die ersten drei Semester im Teilzeit- oder berufsbegleitenden Studienmodell sollen Ihnen Sicherheit geben, dass Sie das Studium erfolgreich bestehen können. Der Übertritt von der Stufe 1 zur Stufe 2 und 3 ist nur dann möglich, wenn auf der Stufe 1 mindestens 51 ECTS-Credits erworben wurden.
Details sind im Studien- und Prüfungsreglement des Studiengangs geregelt.

Es wird unterschieden zwischen Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodulen. Sie erlangen je nach gewähltem Studienmodell rund 150 der 180 ECTS-Credits aufgrund von Pflichtmodulen. Zusätzlich können Sie unter bestimmten Voraussetzungen weitere Module als Wahlmodule besuchen.

Das generalistisch ausgerichtete Studium beansprucht etwa 150 von 180 ECTS-Credits. Die Vertiefung wird insgesamt mit 30 ECTS-Credits gewichtet (inkl. Bachelorarbeit).

Wenn Sie das Vollzeitstudienmodell wählen, werden in den ersten vier Semestern die Grundlagen für die spätere Spezialisierung geschaffen. D.h. Sie wählen im letzten Teil des Studiums (5. und 6. Semester) Ihre fachspezifische Vertiefung aus. Sie haben die Möglichkeit, sich für ein Kombiangebot von zwei Vertiefungen (Kombination Major-Minor) zu entscheiden.

Sollten Sie das berufsbegleitende Studienmodell bzw. das Teilzeitstudienmodell wählen, legen Sie in den ersten sechs Semestern die Grundlagen und wählen im 7. und 8. Semester dementsprechend Ihre Vertiefung.

Für Details fragen Sie uns und konsultieren Sie bitte das Studien- und Prüfungsreglement sowie die weiteren Reglemente.

Das Vollzeitstudienmodell

Das Vollzeitstudium dauert mindestens 6 Semester, d.h. 3 Jahre. Diesen Weg wählen Sie, wenn Sie neu einsteigen und mit höchstem Einsatz möglichst rasch zum Ziel kommen wollen. Sie investieren pro Jahr ca. 1800 Arbeitsstunden, was einem Vollzeitpensum entspricht.

Pro Studienjahr sind Module im Umfang von durchschnittlich 60 ECTS-Credits zu bestehen.

Das berufsbegleitende Studienmodell

Wenn Sie parallel zum Bachelorstudium einer Berufstätigkeit nachgehen, ist dieses Normstudienmodell die ideale Lösung. Dabei wird das gleiche Modulangebot wie beim Vollzeitstudienmodell auf mindestens acht Semester, d.h. 4 Jahre verteilt. Es ergibt sich daher eine zeitliche Entlastung pro Semester.

Voraussetzung für dieses berufsbegleitende Normstudienmodell ist eine parallel zum Studium am Fachbereich Wirtschaft der Berner Fachhochschule ausgeübte und qualifizierte Tätigkeit (im Bereich kaufmännisch oder Informatik) von mindestens 20 Wochenstunden während dem ganzen Studienjahr. Für diese Praxistätigkeit werden Ihnen pro zwei Semester 3 ECTS-Credits angerechnet. Wir empfehlen maximal 60% neben dem berufsbegleitenden Studium zu arbeiten.

Pro Studienjahr sind Module im Umfang von durchschnittlich 42 ECTS- Credits zu bestehen, was einem Arbeitsaufwand von 1260 Stunden fürs Studium entspricht.

Das Teilzeitstudienmodell

Wenn Sie parallel zum Studium anderweitige Verpflichtungen wahrnehmen, ist das Teilzeitstudienmodell von mindestens acht Semestern die ideale Lösung.

Im Gegensatz zum berufsbegleitenden Studienmodell werden Ihnen keine ECTS-Credits für Ihre Verpflichtungen ausserhalb des Bachelorstudiums angerechnet.

Pro Studienjahr sind Module im Umfang von durchschnittlich 45 ECTS-Credits zu belegen. Dies entspricht einem Arbeitsaufwand von 1350 Arbeitsstunden.

Konsequenzen der Flexibilisierung

Ein flexibles Studienkonzept ermöglicht Ihnen eine persönliche Ausbildungsplanung und eröffnet Vielen überhaupt erst den Zugang zu einer Hochschule. Seien Sie sich allerdings bewusst:

  • Ein modularisierter Studiengang verlangt in hohem Mass eigenverantwortliches Lernen. Nicht nur die Planung und Auswahl von Inhalt und Ablauf, auch die Verknüpfung und Integration der erarbeiteten Inhalte wird vermehrt den Studierenden überlassen.
  • Die im Interesse der Studierenden flexible und zugleich dichte Planung verlangt administrative Präzision und Verbindlichkeit auch auf Seiten der Studierenden. Dies bedeutet, dass Sie sich selbstständig um Ihr gewähltes Modul-Portfolio kümmern und die Fristen für deren Einschreibung, für die Kompetenznachweise usw. termingerecht einhalten.

Bei Fragen und Problemen hinsichtlich der persönlichen Ausbildungsplanung beraten wir Sie gerne.