Podcast: Was wir kommunikativ von Elon Musk lernen können – und was nicht

28.04.2026 Für die einen ist er visionärer Innovator, für die anderen Reizfigur: Elon Musk polarisiert wie kaum ein anderer Unternehmer. BFH-Professorin Dorothee Winkler hat Musks Tweets jahrelang analysiert. Was sie dabei herausgefunden hat, verrät sie im Podcast «Let’s talk business» der BFH-Wirtschaft.

2013 war Elon Musk der Liebling der Linken. Der Elektroauto-Pionier galt als Vorzeige-Unternehmer der Obama-Ära, beliebt bei jenen, die sich für Klimaschutz und saubere Technologien einsetzten. Gleichzeitig kritisierten ihn die konservativen US-Medien aufgrund seiner Ideologie. Sie warfen ihm vor, er stelle auf dem Rücken der Steuerzahler Produkte für die Reichen her. Heute ist es umgekehrt, Musk hat eine ideologische 180-Grad-Kehrtwende vollzogen.

Dorothee Winkler hat diesen Wandel wissenschaftlich dokumentiert. Winkler ist Professorin für Global Management an der BFH-Wirtschaft und hat jahrelang jeden Tweet von Elon Musk analysiert. Parallel dazu hat sie verfolgt, wie rechte und linke US-Medien über ihn berichten: «Mit unserer Studie wollten wir untersuchen, wie Unternehmer*innen kommunikativ auf Donald Trump und seine Politik reagieren», erklärt Winkler.

Wie Elon Musk es zeitweise geschafft hat, von beiden politischen Lagern gleichzeitig positiv wahrgenommen zu werden – und warum CEO-Aktivismus auch problematisch sein kann, erklärt Winkler in der aktuellen Folge von «Let’s talk business».

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