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Inspirierende Begegnungen und vertiefte Partnerschaften: BFH International Staff Week 2025
30.12.2025 Gäste von europäischen Partnerhochschulen lernten die BFH als Ort des Lernens, Lehrens, Forschens und der Innovation kennen. Sie besuchten BFH-Standorte, Labore und Forschungsinfrastrukturen im Kanton Bern.
Mit dem UNO-Nachhaltigkeitsziel 11 – nachhaltige, inklusive, sichere und resiliente Städte und Gemeinden– als Schwerpunkt, legt die PIONEER-Allianz ihren Fokus auf lokale Innovationsökosysteme und deren Vernetzung mit den Hochschulen.
Während der BFH International Staff Week 2025 zeigte sich die Berner Fachhochschule als aktive Partnerin der Allianz und bot ein Programm, das den europäischen Allianzpartnern Projekte der angewandten Forschung und Innovation vorstellte. Der dadurch entstandene Austausch trug massgeblich zur Stärkung der europäischen Vernetzung der BFH bei.
Reallabore und Innovation im Mittelpunkt
Die Keynote von Prof. Dr. Christian Pohl (ETH Zürich) markierte einen thematischen Schwerpunkt der Woche. Er zeigte auf, wie Reallabore als Lernräume dienen, in denen Studierende Problemstellungen selbst definieren, mit lokalen Gemeinschaften zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungsansätze testen. Diese praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stand im Zentrum der Staff Week.
In Workshops und Präsentationen wurden zentrale BFH-Initiativen wie das Stadtlabor Biel/Bienne, oder das Urban Future Lab der BFH-HAFL vorgestellt. Auch technologische und infrastrukturelle Innovationsprojekte standen im Fokus: Der AgroFoodPark als Teil des Berner Innovationsökosystems präsentierte seine Unterstützung für Start-ups und KMU in der Lebensmittelentwicklung, während das BFH-Projekt CircuBAT zukunftsweisende Lösungen für zirkuläre Batterielebenszyklen vorstellte.
Entrepreneurship, urbane Zukunft und regionale Verankerung
Mehrere Workshops unterstrichen die Bedeutung von Entrepreneurship und regionalen Innovationsökosystemen. Diskutiert wurden unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Start-ups sowie der Beitrag von Hochschulen zu Smart Cities und wertorientierter Stadtentwicklung. Praktische Einblicke in die regionale Verankerung boten Exkursionen, zum einen nach Bern West, wo die BFH die partizipative Quartiersentwicklung unterstützt, zum anderen in das historische Berner Münster, das im Rahmen eines Forschungsprojekts zum klimabedingten Schutz von Kulturerbe untersucht wird.
In thematischem Zusammenhang damit standen Besuche bei wichtigen externen Partnern der BFH. Losinger Marazzi SA zeigte, wie bestehende Gebäude für die Bedürfnisse der Zukunft transformiert werden. Sitem-insel AG und der Sitem StartUp Club gaben Einblick in das dynamische Gesundheitsinnovationsökosystem des Kantons Bern, während das TecLab anschaulich vermittelte, wie junge Talente für MINT-Berufe begeistert und gefördert werden.
Kanton Bern profitiert von Partnerschaften
Das breite Programm war für die Teilnehmenden der Partnerhochschulen wie auch für die Vertreter*innen von Berner Firmen und Innovatsakteuren ein Gewinn: «Die BFH International Staff Week mit Fokus auf die PIONEER-Allianz hat eindrücklich gezeigt, wie zentral Kooperation, Vertrauen und starke Beziehungen für die Entfaltung von Innovation und Unternehmertum sind», so Roger Neuenschwander, Geschäftsführer be-advanced AG – die Innovationsagentur des Kantons Bern. «Gerade durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen Räume, in denen neue Ideen nicht nur gedacht, sondern gemeinsam vorangetrieben werden können.»