Die Situation der Jenischen und Sinti in der Schweiz
Die nomadische Lebensweise stösst in der Schweiz bis heute auf Ablehnung. Das Rechercheprojekt zeigt die Diskriminierungsgeschichte der Jenischen und Sinti sowie deren Auswirkungen auf.
Steckbrief
- Beteiligte Departemente Soziale Arbeit
- Institut(e) Institut Soziale und kulturelle Vielfalt
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 15.05.2024 - 31.07.2025
- Projektleitung Dr. Nadine Gautschi
Ausgangslage
Die Geschichte der Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz ist geprägt von jahrhundertelanger Verfolgung und Diskriminierung. Im Zuge der systematischen Kindswegnahmen in jenischen Familien durch die Pro Juventute zwischen 1926 und 1973 sowie der sogenannten «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen» bis 1981 spielten auch Organisationen und Vorläuferinstitutionen der Sozialen Arbeit eine aktive Rolle.
Vorgehen
Die Literaturrecherche zeigt den aktuellen Wissensstand zur historischen und gegenwärtigen Situation von nomadisch lebenden Jenischen und Sinti in der Schweiz auf, und geht auch auf transgenerationale Langzeitfolgen ein.
Ergebnisse
vgl. Schlussbericht