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Offen sein und sich aktiv integrieren
01.07.2026 Dalila Ferreira Britto kommt aus Brasilien und arbeitete auch schon in Deutschland. An der BFH Wirtschaft absolviert sie den Master Circular Innovation and Sustainability. Im Interview teilt sie ihre Erfahrungen als internationale Studentin und darüber, wie sie Internationalisierung, den interkulturellen Austausch und die unterstützenden Angebote der Fachhochschule erlebt
Dieser Beitrag erschien im Präsenz 1/2026.
Das Kundenmagazin der BFH Wirtschaft zeigt Geschichten, die bewegen, Ideen, die wachsen, und Projekte, die nachhaltigen Impact schaffen.
Wie bist du auf die BFH Wirtschaft gekommen?
Schon seit 2012 wollte ich mich im Bereich Nachhaltigkeit spezialisieren, fand aber lange kein passendes Studienangebot. 2024 entdeckte ich die BFH Wirtschaft: Das interdisziplinare Programm, der starke Nachhaltigkeitsfokus, unternehmerische Initiativen und die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums haben mich überzeugt.
Wie hast du das Ankommen erlebt?
Der Bewerbungsprozess war persönlich und gut organisiert, der Welcome Day sehr hilfreich für den Studienstart.
Welche Herausforderungen siehst du für internationale Student*innen?
Eine der grössten Hürden sind die administrativen Voraussetzungen. In meiner Situation als Non-EU-Studentin wurde ich vom International Office der BFH sehr gut unterstützt. Auch die Behörden stellten viele Informationen auf Englisch zur Verfügung, was den Prozess erleichtert hat.
Wie erlebst du den Studienalltag an der BFH Wirtschaft?
Ich habe viele Freundschaften mit Schweizer Student*innen geschlossen – auch ausserhalb des Studiums. In Gruppenarbeiten gab es zu Beginn unterschiedliche Arbeitsrhythmen, besonders zwischen Teilzeit- und Vollzeitstudent*innen. Mit der Zeit lernt man jedoch, verschiedene Arbeitsstile und Kulturen besser zu verstehen.
Wo siehst du Stärken der Internationalisierung – und wo Potenzial?
Der Mix aus Schweizer und internationalen Student*innen ist sehr bereichernd. Angebote wie das Certificate of Global Competence fördern interkulturelle Kompetenzen. Potenzial sehe ich darin, solche Programme starker für Teilzeitstudent*innen zu öffnen. Zudem fände ich internationale Gastdozent*innen zu Themen wie Nachhaltigkeit sehr bereichernd.
Was nimmst du persönlich mit?
Ein guter Start und Unterstützung sind entscheidend. Mein Rat an internationale Student*innen: offen sein, Hilfe annehmen, die Schweizer Kultur kennenlernen und sich aktiv integrieren. Besonders empfehlen kann ich das Mentoring-Programm für den Berufseinstieg.