D27 - Nachhaltiges Bauen im Bestand

Das Modul Nachhaltiges Bauen im Bestand führt in die Thematik des nachhaltigen Bauens im Bereich der Denkmalpflege ein.

Dozierende: Peter Schürch Architekt SIA SWB

Das Modul

  • ermöglicht Ihnen die Beurteilung von Gebäuden in Bezug auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit,
  • gibt Ihnen einen fundierten Input konstruktiver und technischer Lösungen zur Sanierung des historischen Bestands,
  • beleuchtet die aktuellen Energiediskussionen,
  • ergänzt Ihr Wissenstand zur Norm SIA 112/2 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau».

Heiliger Elia im Deckengewölbe des Berner Münsters

    Heiliger Elia - © Berner Münster-Stiftung

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 5 aufeinanderfolgende Freitage
  • Unterrichtstage Jeweils freitags, 9.00 - 16.30 Uhr, je 8 Lektionen
  • Anmeldefrist 14 Tage vor Modulstart
  • Anzahl ECTS 3 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 1'200.–
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau
  • Nächste Durchführung 19./26.03. + 09./16./23.04.2021

Sekretariat Weiterbildung

Inhalt + Aufbau

Ausbildungsziel

  • Ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden in Bezug auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
  • Anwendung der Empfehlung SIA 112/1 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau»
  • Sensibilisierung für die zentralen Fragen der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion (Gebäudehülle, energietechnische Fragen, konstruktive Lösungen, zukünftige Anforderungen)

Inhalte
 

  • Sie werden in die Problematik des nachhaltigen Bauens eingeführt.
  • Der Kurs vermittelt Beurteilungskriterien und sensibilisiert für die Auswirkungen in soziokulturellen, ökonomischen und ökologischen Bereichen.
  • Es wird grundsätzlich der Begriff Nachhaltigkeit geklärt.
  • In Bezug auf den Erneuerungsbedarf denkmalgeschützter Gebäude werden die spezifischen Problemstellungen aufgearbeitet und anschliessend aktuelle konstruktive und technische Lösungen vorgestellt und diskutiert.
  • Anlässlich der Exkursion werden Objekte besucht, die exemplarisch die nachhaltige Erneuerung des historischen Bestands aufzeigen.

Literatur

 

  • SIA-Norm 112/1 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau»
  • Vorlesungen
  • Seminare
  • Problemorientierte Übungen an Objekten
  • Modularbeit mit Präsentation vor dem Experten.
  • Mindestens 80% des Unterrichts müssen besucht werden.

Titel + Abschluss

Kurs in «Nachhaltiges Bauen im Bestand»

Dozentinnen + Dozenten

  • Peter Schürch Architekt SIA SWB
  • Diverse Gastreferenten

Experte am Schlusstag: Dr. Daniel Schneller

Voraussetzungen + Zulassung

Der Kurs richtet sich insbesondere an Architekten, Kunsthistorikerinnen, Ingenieure und an alle Interessierten.

Der Besuch des Moduls unterliegt keiner Zulassungsbedingung.

Wenn Sie den gesamten MAS Denkmalpflege und Umnutzung absolvieren möchten, müssen Sie einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, Universität oder ETH) oder Diplomabschluss in verwandten Themen vorweisen. In Ausnahmefällen ist eine Zulassung «sur dossier» möglich.

Organisation + Anmeldung

Das Weiterbildungsmodul umfasst insgesamt 40 Lektionen, die auf 5 Studientage aufgeteilt sind. Für die Vor- und Nachbearbeitung, die selbstständigen Übungen und die Hausarbeiten muss mit ca. 50 Stunden Selbststudium gerechnet werden.

Stets fünf aufeinanderfolgende Freitage von 9.00–16.30 Uhr (je 8 Lektionen)

Anmeldefrist ist 14 Tage vor Modulbeginn.
Die Studienplätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben.

CHF 1'200.– inkl. Kursunterlagen
Nicht inbegriffen sind Verpflegungskosten, Kosten für Übernachtungen, Anreisekosten und Parkgebühren.

Die Anmeldung zu einem Modul ist erst definitiv, wenn die Einschreibegebühr von CHF 100.– bezahlt ist. Diese Einschreibegebühr wird an die Modulgebühr von CHF 1'200.– angerechnet. Bei einer Abmeldung vom Modul wird die Einschreibegebühr nicht zurückerstattet, Ausnahmen sind Mutterschaft, Krankheit, Unfall, Todesfall oder Stellenwechsel. Diese Ausnahmen sind schriftlich zu begründen und mit entsprechenden Dokumenten zu belegen.

Studienort + Infrastruktur

Das Bild des Heiligen Elia wird mit freundlicher Genehmigung der Berner Münster-Stiftung verwendet.