Denkmalpflege an Bauten des 20. Jahrhunderts - D15

Das Modul Denkmalpflege an Bauten des 20. Jahrhunderts behandelt die Merkmale und spezifischen Herausforderungen der Denkmäler des 20. Jahrhunderts.

Dozierende: Isabel Haupt, Dr. sc. techn. ETH; Philipp Husistein, Architekt SIA

Das Modul

  • ermöglicht die Diskussion zur Frage, wie man mit Bauten des 20. Jahrhunderts umgehen kann,
  • befähigt Sie, die besonderen Denkmalkategorien zu erkennen und zu erfassen,
  • verschafft Ihnen Einblick in Arbeiten an solchen Denkmälern,
  • beinhaltet spannende Exkursionen.

Heilige Verena im Deckengewölbe des Berner Münsters

     Heilige Verena - © Berner Münster-Stiftung

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 5 aufeinander folgende Freitage
  • Unterrichtstage Jeweils freitags, 9.00 – 16.30, je 8 Lektionen
  • Anmeldefrist 14 Tage vor Modulbeginn
  • Anzahl ECTS 3 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 1'200.–
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau
  • Nächste Durchführung 20.11. / 27.11. / 4.12. / 11.12. / 18.12. 2020

Inhalt + Aufbau

Ausbildungsziel

Sie erkennen und erfassen diese besondere Denkmalkategorie und ihre spezifische Erhaltungsproblematik. Sie kennen die Möglichkeiten des denkmalpflegerischen Umgangs mit Bauten des 20. Jahrhunderts und hatten Einblicke in Arbeiten an solchen Denkmälern.

Inhalte

Die Denkmäler des 20. Jahrhunderts und

  • ihre spezifischen Herausforderungen bezüglich Rezeption und Erhaltung,
  • ihre Konstruktionen und ihre bauphysikalischen Problemstellungen,
  • ihre Konservierungs- und Restaurierungsmöglichkeiten
  • ihre technische Aktualisierungsproblematik, 
  • der Umgang mit ihrer Nutzung und der Umgang mit ihrer Umgebung

Literatur
 

  • DOCOMOMO, Preservation Technology Dossiers (erschienen sind seit 1996 neun Dossiers, die sich jeweils einer spezifischen Fragestellung widmen). 
  • Elise Feiersinger, Andreas Vass, Susanne Veit (Hg.): Bestand der Moderne. Von der Produktion eines architektonischen Werts, Zürich 2012.
  • Roberta Grignolo, Bruno Reichlin (Hg.): Lo spazio interno moderno come ogetto di salvaguardia / Modern Interior Space as an Object of Preservation, Mendrisio 2012. 
  • Giacinta Jean (Hg.): La conservazione delle policromie nell›architettura del XX secolo / Conservation of Colour in 20th Century Architecture, Canobbio / Firenze 2013.
  • Wüstenrot Stiftung (Hg.), Monika Markgraf, Simone Oelker, Andreas Schwarting und Norbert Huse (Bearb.): Denkmalpflege der Moderne. Konzepte für ein junges Architekturerbe, Stuttgart / Zürich 2011. 

Weitere begleitende Literaturvorschläge werden während des Kurses erteilt.

  • Vorlesungen
  • Seminare
  • Selbststudium
  • Übungen
  • Exkursionen
  • Bewertung einer Zwischenarbeit sowie der schriftlichen Modularbeit.
  • Präsentation der Modularbeit vor einem Experten.
  • Mindestens 80% des Unterrichts muss besucht werden.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

  • Isabel Haupt, Dr. sc. techn. ETH
  • Philipp Husistein, Architekt SIA

Experte am Schlusstag: Dr. Moritz Flury-Rova

Voraussetzungen + Zulassung

Der Kurs richtet sich an Architekten, Kunsthistorikerinnen, Ingenieure und an alle Interessierten.

Der Besuch des Moduls unterliegt keiner Zulassungsbedingung.

Personen, die den gesamten MAS Denkmalpflege und Umnutzung absolvieren möchten, müssen einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, Universität oder ETH) oder Diplomabschluss in verwandten Themen vorweisen. In Ausnahmefällen ist eine Zulassung «sur dossier» möglich.

Organisation + Anmeldung

Das Weiterbildungsmodul umfasst insgesamt 40 Lektionen, die auf 5 Studientage aufgeteilt sind. Für die Vor- und Nachbearbeitung, die selbstständigen Übungen und die Hausarbeiten muss mit ca. 50 Stunden Selbststudium gerechnet werden.

Stets fünf aufeinanderfolgende Freitage von 9.00 – 16.30 Uhr (je 8 Lektionen)

Anmeldefrist ist 14 Tage vor Modulbeginn.
Die Studienplätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben.

CHF 1'200.– inkl. Kursunterlagen
Nicht inbegriffen sind Verpflegungskosten, Kosten für Übernachtungen, Anreisekosten und Parkgebühren.

Maximal 18 Personen, in Ausnahmefällen 20

Die Anmeldung zu einem Modul ist erst definitiv, wenn die Einschreibegebühr von CHF 100.- bezahlt ist. Diese Einschreibegebühr wird an die Modulgebühr von CHF 1'200.- angerechnet. Bei einer Abmeldung vom Modul wird die Einschreibegebühr nicht zurückerstattet, Ausnahmen sind Mutterschaft, Krankheit, Unfall, Todesfall oder Stellenwechsel. Diese Ausnahmen sind schriftlich zu begründen und mit entsprechenden Dokumenten zu belegen.

Studienort + Infrastruktur