Historische Farben - D32

In diesem Modul beschäftigen Sie sich mit Farbe und Material in der Architekturgeschichte sowie mit Farbpaletten.

Dozierende: David Keist, Maler und Farbgestalter; Marcella Wenger-Di Gabriele, Farbgestalterin; Stefanie Wettstein, Kunsthistorikerin

Das Modul

  • ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse im Bereich traditionelle Materialien und Techniken zu vertiefen,
  • gibt Ihnen einen Überblick über die Systematik verschiedener traditioneller Anstrichstoffe und Techniken,
  • zeigt die Bedeutung von Lokalkolorit für die Farbkultur und die Region auf.

Heiliger Gallus im Deckengewölbe des Berner Münsters

    Heiliger Gallus - © Berner Münster-Stiftung

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer Fünf Tage
  • Unterrichtstage 8.7. / 9.7. / 10.7. / 18.7. / 19.7. 2019, jeweils acht Lektionen
  • Anmeldefrist 14 Tage vor Modulstart
  • Anzahl ECTS 3 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 1'200.–
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Zürich
  • Departement Architektur, Holz und Bau
  • Nächste Durchführung Juli 2019

Inhalt + Aufbau

Ausbildungsziel

  • Sie überblicken die Systematik verschiedener traditioneller  Anstrichstoffe und Techniken und kennen die Schnittstelle zu neuen Materialsystemen am Denkmal.
  • Sie kennen die Mustersammlung des Haus der Farbe und können das Online-Archiv nutzen.
  • Sie kennen Beispiele historischer Farbgebung aus unterschiedlichen Epochen und verstehen die Wechselwirkung zwischen Farben an sich und Farben im Kontext.
  • Sie erkennen die Bedeutung von Lokalkolorit für die Farbkultur der Region.

Inhalte
 

  • Farben als Identitätsträger von Ortbsildern
  • Farbe als Material und Ausdrucksmittel in der Architekturgeschichte
  • Traditionelle Materialien und Techniken
  • Farbsammlungen, Farbsysteme und Farbkommunikation
  • Farbreferenzen bei Restaurierungen und für den Unterhalt

 

Literatur

 

  • Isabel Haupt, Farben der Stadt, Standpunkte Dokumente 2012

Zusätzliche Unterlagen werden im Kurs abgegeben (Vorlesungsskripts) und es wird auf weitere Literatur hingewiesen.

  • Vorlesungen
  • Werkstattunterricht
  • Praxisorientierte Übungen
  • Exkursionen
  • Bewertung einer Modularbeit am letzten Kurstag
  • Mindestens 80% des Unterrichts müssen besucht werden.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

  • David Keist, Maler und Farbgestalter
  • Marcella Wenger-Di Gabriele, Farbgestalterin
  • Stefanie Wettstein, Kunsthistorikerin

Voraussetzungen + Zulassung

Der Kurs richtet sich insbesondere an Architekten, Kunsthistorikerinnen, Ingenieure und an alle Interessierten.

Der Besuch des Moduls unterliegt keiner Zulassungsbedingung.

Wenn Sie den gesamten MAS Denkmalpflege und Umnutzung absolvieren möchten, müssen Sie einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, Universität oder ETH) oder Diplomabschluss in verwandten Themen vorweisen. In Ausnahmefällen ist eine Zulassung «sur dossier» möglich.

Organisation + Anmeldung

Das Weiterbildungsmodul umfasst insgesamt 40 Lektionen, die auf 5 Studientage aufgeteilt sind. Für die Vor- und Nachbearbeitung, die selbstständigen Übungen und die Hausarbeiten muss mit ca. 50 Stunden Selbststudium gerechnet werden.

8.7. / 9.7. / 10.7. / 18.7. / 19.7.2019

Anmeldefrist ist 14 Tage vor Modulbeginn.
Die Studienplätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben.

CHF 1'200.– inkl. Kursunterlagen
Nicht inbegriffen sind Verpflegungskosten, Kosten für Übernachtungen, Anreisekosten und Parkgebühren.

Maximal 18 Personen, in Ausnahmefällen 20

Die Anmeldung zu einem Modul ist erst definitiv, wenn die Einschreibegebühr von CHF 100.– bezahlt ist. Diese Einschreibegebühr wird an die Modulgebühr von CHF 1'200.– angerechnet. Bei einer Abmeldung vom Modul wird die Einschreibegebühr nicht zurückerstattet, Ausnahmen sind Mutterschaft, Krankheit, Unfall, Todesfall oder Stellenwechsel. Diese Ausnahmen sind schriftlich zu begründen und mit entsprechenden Dokumenten zu belegen.

Infoveranstaltungen + Beratung

Studienberatung

Der Studienleiter steht gerne für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Studienort + Infrastruktur