Städtebau und Denkmalpflege - D31

Das Modul Städtebau und Denkmalpflege thematisiert ein über das Einzelobjekt hinausgreifendes Denkmalverständnis.

Dozierende: Michael von Allmen, Arch. MA, Dieter Schnell, PD Dr. phil. I

Das Modul

  • ermöglicht Ihnen, sich ein systematisches geordnetes Orientierungswissen anzueignen,
  • zeigt Ihnen die Geschichte des europäischen Städtebaus in den Grundzügen auf und Sie diskutieren die Auswirkungen auf denkmalpflegerisches Handeln,
  • zeigt Praxisbeispiele vor Ort auf,
  • lässt Sie von der Zusammenarbeit zweier Stadtinteressierter mit unterschiedlicher Herkunft profitieren.

Heiliger Simon im Deckengewölbe des Berner Münsters

    Heiliger Simon - © Berner Münster-Stiftung

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Kurs
  • Dauer 5 aufeinanderfolgende Freitage
  • Unterrichtstage Jeweils freitags, 9.00 - 16.30 Uhr, je 8 Lektionen
  • Anmeldefrist 14 Tage vor Modulstart
  • Anzahl ECTS 3 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 1'200.–
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Burgdorf
  • Departement Architektur, Holz und Bau
  • Nächste Durchführung 9.8. / 16.8. / 23.8. / 30.8. / 6.9.2019

Inhalt + Aufbau

Ausbildungsziel

  • Systematisch geordnetes Orientierungswissen
  • Ausweitung des Blicks vom Einzelobjekt zur Baugruppe, zum Kontext und zu städtebaulichen Konstellationen und Zusammenhängen
  • Primäres Kennenlernen von Gebäudegruppen und städtischen Konstellationen des 19. und des 20. Jahrhunderts

Inhalte
 

Der Kurs macht Sie mit den Grundprinzipien der europäischen Städtebaugeschichte vertraut. Auf zahlreichen Kurzexkursionen werden Gebäudekonstellationen vor Ort analysiert und interpretiert. Kurzübungen vertiefen die Beschäftigung und bringen uns ins Gespräch.

Literatur

 

  • Vittorio Magnago Lampugnani, Die Stadt von der Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert,  Berlin 2017.
  • Vittorio Magnago Lampugnani, Die Stadt des 20. Jahrhunderts, Berlin 2011.

Exkursion

 

Mehrere Exkursionen führen uns nach Bern und in die nähere Umgebung.

  • Vorlesungen
  • Analyse von Quellentexten
  • Exkursionen
  • Praxisorientierte Übungen
  • Bewertung der individuellen Hausarbeiten am Kurstag
  • Die letzte Hausarbeit wird vor den Kursteilnehmenden und vor Experten präsentiert und bewertet.
  • Mindestens 80% des Unterrichts müssen besucht werden.

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

  • Michael von Allmen, Arch. MA
  • Dieter Schnell, PD Dr. phil. I

Experte am Schlusstag: Dr. Moritz Flury-Rova

Voraussetzungen + Zulassung

Der Kurs richtet sich insbesondere an Architekten, Kunsthistorikerinnen, Ingenieure und an alle Interessierten.

Der Besuch des Moduls unterliegt keiner Zulassungsbedingung.

Wenn Sie den gesamten MAS Denkmalpflege und Umnutzung absolvieren möchten, müssen Sie einen Hochschulabschluss (Fachhochschule, Universität oder ETH) oder Diplomabschluss in verwandten Themen vorweisen. In Ausnahmefällen ist eine Zulassung «sur dossier» möglich.

Organisation + Anmeldung

Das Weiterbildungsmodul umfasst insgesamt 40 Lektionen, die auf 5 Studientage aufgeteilt sind. Für die Vor- und Nachbearbeitung, die selbstständigen Übungen und die Hausarbeiten muss mit ca. 50 Stunden Selbststudium gerechnet werden.

Stets fünf aufeinanderfolgende Freitage von 9.00–16.30 Uhr (je 8 Lektionen)

Anmeldefrist ist 14 Tage vor Modulbeginn.
Die Studienplätze werden nach der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben.

CHF 1'200.– inkl. Kursunterlagen
Nicht inbegriffen sind Verpflegungskosten, Kosten für Übernachtungen, Anreisekosten und Parkgebühren.

Maximal 18 Personen, in Ausnahmefällen 20

Erfolgt der Rückzug der Anmeldung unmittelbar auf das per E-Mail versandte Informationsschreiben, das in der Regel vier Wochen vor Modulbeginn zugestellt wird, so ist dieser ohne Kostenfolge.

Bei Rückzug der Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt wird ein Unkostenbeitrag von CHF 100 verrechnet.

Nach Beginn der Weiterbildung ist der ganze zu verrechnende Betrag geschuldet.

Studienort + Infrastruktur