Machbarkeitsstudie School Nurse
BFH und GSI führen in drei Berner Gemeinden eine Machbarkeitsstudie durch, um Rahmenbedingungen für School Nurses zu klären, Hindernisse früh zu erkennen und Erfolgsfaktoren für die Einführung zu identifizieren.
Steckbrief
- Beteiligte Departemente Gesundheit
- Institut(e) Pflege
- Forschungseinheit(en) Innovationsfeld Gesundheitsversorgung und Personalentwicklung
- Förderorganisation Andere
- Laufzeit (geplant) 01.03.2026 - 31.12.2026
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Projektleitung
Dr. Margarithe Ch. Feuz-Schlunegger
Dr. med. Bettina Meier
Rara Palma -
Projektmitarbeitende
Cécile JeanRichard
Dr. med. Jan von Overbeck - Partner Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern
- Schlüsselwörter School Nurses, schulärztliche Versorgung, Gemeinden
Ausgangslage
Insbesondere ländliche Gemeinden haben aufgrund des Fachkräftemangels zunehmend Schwierigkeiten, die obligatorische schulärztliche Versorgung sicherzustellen. Mit der neuen schulärztlichen Verordnung, die am 01.08.2026 in Kraft tritt, können Berner Gemeinden zwischen drei verschiedenen Versorgungsmodellen wählen – darunter auch das delegierte Modell mit School Nurses. Die Einführung dieses Modells kann die Gemeinden vor organisatorische und strukturelle Herausforderungen stellen. Gleichzeitig besteht ein steigender Bedarf an niederschwelligen Gesundheitsangeboten für Schüler*innen. Bisher fehlen jedoch ein praxisnaher Leitfaden sowie klare Erkenntnisse zu förderlichen Rahmenbedingungen, möglichen Hindernissen und zentralen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Implementierung von School Nurses.
Vorgehen
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie werden Interviews mit drei Berner Gemeinden geführt und Schulen vor Ort besucht. Zudem werden drei School Nurses integriert, die an der Berner Fachhochschule im Masterstudiengang Pflege die Module «Schulgesundheitspflege» und «pädiatrische Gesundheitsversorgung» absolviert haben. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in einem praxisorientierten Bericht zusammengefasst.