MINT Nachwuchsförderung

Wir wecken in Kindern und Jugendlichen die Faszination für Technik und Informatik und fördern sie in diesem Bereich. Dazu organisieren wir zahlreiche Anlässe und engagieren uns in Projekten.

Neue Fachkräfte

Die Schweiz braucht mehr Fachkräfte in Informatik und Technik. Darum begeistern und motivieren wir bereits Kinder und Jugendliche für die MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Im Rahmen von Anlässen und Projekten setzen wir uns tatkräftig für die Förderung von Nachwuchs ein – oftmals in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulen und anderen Organisationen.

Früh faszinieren und motivieren

Studien zeigen, dass das Interesse an Technik bei den meisten Kindern im jungen Alter gross ist – und zwar bei Mädchen und Knaben gleichermassen. Damit auch möglichst viele Kinder Feuer fangen und eine entsprechende Laufbahn einschlagen, begeistern wir sie schon früh für MINT-Themen. Genauso wichtig ist, dass die Mädchen und Knaben dabei Erfolge feiern, Selbstvertrauen tanken und Selbstwertgefühl im Bereich der MINT-Fächer aufbauen.

Projekte

Regelmässig bieten wir Projekte im Rahmen der Ferienpass-Angebote durch. Den Bieler Schülerinnen und Schülern vermitteln wir so einen kurzweiligen Einblick in die Technik und Informatik.

Das Projekt nationaler Zukunftstag ermöglicht einmal pro Jahr einen Seitenwechsel für Jungs und Mädchen – so entdecken am Departement Technik und Informatik insbesondere auch Mädchen ihre Begeisterung für (bisher) eher männertypische Themen.

Wir beteiligen uns aktiv am Projekt Swiss TecLadies der SATW, welches gezielt technikinteressierte Mädchen anspricht. Während 10 Monaten lernen die Mädchen die Welt der Technik kennen und werden in ihrem Berufswahlprozess unterstützt. Kernstück des Programms ist ein Mentoring-Programm mit Workshops, Ausflügen und einem direkten Kontakt zwischen Mentee und Mentorin.

Bei Swiss-Imagineering trifft junge Neugierde auf langjähriges Wissen. Pensionierte Ingenieure, Techniker oder Physiker vermitteln interessierten Schülern und Schülerinnen an schulfreien Mittwochnachmittagen die Faszination der Technik. Im Mittelpunkt dieser Nachmittage steht das „aktive Erfahren“ – Theorien werden durch Experimente sicht- und greifbar.

Einmal pro Jahr sind Oberstufenschülerinnen und -schüler wechselnder Gemeinden eingeladen, in die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Holztechnik, Elektrotechnik und Informatik zu schnuppern. Durchgeführt wird der Anlass von Fachleuten unserer beiden technischen Departemente: „Architektur, Holz und Bau“ und „Technik und Informatik“.

Die TecDays unterstützen die Gymnasien in der Technik-Bildung. Während eines Tages besuchen alle Lernenden interaktive, technisch-naturwissenschaftliche Module, welche Einblick in die Praxis geben und spannende Diskussionen mit Fachleuten ermöglichen. Organisiert werden die TecDays von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Seit mehreren Jahren sind wir mit Referenten am Projekt beteiligt.

Mit der Sonderschau tunBern findet innerhalb der BEA im 2-jahres Rhythmus eine interaktive Erlebniswelt für Kinder und Jugendliche statt. Auf spielerische Weise wird das Interesse für Technik und Naturwissenschaften geweckt. Zusammen mit mehreren anderen Institutionen zeigen wir anhand diverser Experimente auf, wie faszinierend Technik und Naturwissenschaft sein kann. Die nächste tunBern findet im Frühjahr 2021 statt.

2013 starteten wir zusammen mit der Berufsmaturitätsschule Langenthal ein Pilot-Projekt. Die Schülerinnen und Schüler der BM Langenthal bekamen erstmals die Möglichkeit, ihre IdPA unter der Betreuung von Dozierenden der BFH zu erstellen. Dies ermöglicht ihnen einen spannenden Einblick in die Welt der Wissenschaft und der Technik.
Diese Zusammenarbeit stärkt auch unseren Kontakt zu den Berufsmaturitätsschulen.
Das Pilotprojekt hatte Erfolg, inzwischen sind weitere Schulen in Kontakt mit uns.

Einmal pro Jahr finden an der BFH-TI in Burgdorf Optik-Kurse für angehende Polymechaniker und Konstrukteure der Gewerbeschule in Langenthal statt.

 

Neben den erwähnten wiederkehrenden Projekten finden immer wieder einmalige Kooperationen und/oder Projektarbeiten statt, die der MINT-Förderung dienen. So wurden z.B. im Frühjahr 2018 2700 Kinderzeichnungen aus einem europaweit durchgeführten Wettbewerb für einen Flug ins All vorbereitet.

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