Medizininformatik

Als Bachelor in Medizininformatik entwerfen und programmieren Sie Software und ICT-Architekturen im Dienst von Ärzten, Patienten und einem nachhaltigen Gesundheitssystem.

Im Studiengang

  • erhalten Sie eine schweizweit exklusive Ausbildung an der Schnittstelle von Medizin, Gesundheit und Informatik,
  • erwerben Sie das Wissen und die Fähigkeiten, um das digitale Gesundheitssystem weiterzuentwickeln und aktiv zu gestalten,
  • wählen Sie ab Mitte des Studiums die Vertiefungen „Design Thinking“ oder „Advanced Data Processing“,
  • lernen Sie in unserem einzigartigen Living-Lab alle Stationen und Schnittstellen der Gesundheitsinformatik kennen,
  • profitieren Sie vom direkten Bezug zur aktuellen angewandten Forschung dank integriertem Forschungsinstitut,
  • haben Sie einen starken Praxisbezug durch Projektarbeiten und Bachelorthesen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Spitälern,
  • erarbeiten Sie sich ausgezeichnete Chancen auf dem Arbeitsmarkt (Spitäler, Industrie, Behörden).

BSc Medizininformatik

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc)
  • Vertiefungen Design Thinking
    Advanced Data Processing
  • Studienform Vollzeit (6 Semester), Teilzeit / berufsbegleitend (8 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist 31. Juli
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Biel
  • Departement Technik und Informatik
  • Studienführer

BSc Medizininformatik

Inhalt + Aufbau

Als Bachelor in Medizininformatik optimieren Sie Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen. Mit Ihren Kompetenzen in den Bereichen Informatik, Medizin und Management unterstützen Sie Gesundheitsfachpersonen, die Behandlungsqualität und Patientensicherheit zu erhöhen, sowie die Patienten für eine bessere Einbindung in ihre eigene Behandlung und Prävention. Damit verbessern Sie die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung und helfen, die Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren.

Portrait

Im schweizweit einzigen akkreditierten und international anerkannten Studiengang Medizininformatik erarbeiten Sie sich ein solides Grundlagenwissen in Bereichen wie Medizin, und (Gesundheits-, Medizin-) Informatik und eHealth, aber auch in Management und Organisation, Qualitätsmanagement, Recht und Ethik. Darüber hinaus vertiefen Sie sich in aktuelle und zukunftsweisende Themen wie „Design Thinking“ oder „Advanced Data Processing“. Sie lernen und forschen in einem europaweit einzigartigen Living-Lab, das Sie in einer lebendigen und praxisnahen Lernumgebung befähigt, die erworbenen Kompetenzen in innovativen ICT-Lösungen auf vielfältige Art umzusetzen.

Als Absolventen und Absolventinnen

  • kennen Sie die funktionalen Aspekte der Informatik, die Abläufe im Gesundheitswesen, sowie die Methoden der Projektleitung.
  • verstehen Sie die Zusammenhänge zwischen Medizin und Informatik, sowie die Bedeutung der Schnittstelle Mensch-Computer.
  • können Sie Ihr Know-how zur Verbesserung der Abläufe im Gesundheitswesen in den Bereichen Projektleitung, Beratung und Applikations-Entwicklung einsetzen.
  • wissen Sie Anforderungen von Anwendern unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben optimal umzusetzen.
  • können Sie neue Software-Lösungen analysieren und hinsichtlich Effizienz, Qualität und Patientensicherheit einordnen.
  • können Sie Methoden der künstlichen Intelligenz und von Machine Learning/Deep Learning in Datenanalyse und für Expertensystem einsetzen.
  • können Sie kompetent Inhalte präsentieren, dokumentieren und Workshops moderieren.
  • können Sie Ihr Know-how gezielt mit wissenschaftlicher Literatur auf dem neusten Stand halten.

Ausbildungsziele

Medizininformatikinnen und Medizininformatiker verfügen über ein breit gefächertes Fachwissen in medizinischen und pflegerischen Arbeitsprozessen, der technischen Interoperabilität im Gesundheitswesen und über den Aufbau klinischer Studien. Systematisch verarbeiten und vernetzen sie die Behandlungsinformationen und das Wissen der Humanmedizin zu einem ganzheitlichen Gesundheitswesen. Weitere Schwerpunkte bilden medizinische Terminologie und Dokumentation, eHealth, Anbindung medizinischer Geräte, Gesundheitsökonomie, Telemedizin (Diagnostik und Therapie), mobile Systeme, medizinische Spezialsysteme (z.B. Labor, Intensivmedizin, Expertensysteme etc.) sowie Anwendungen im stationären oder ambulanten Sektor.

Medizininformatikinnen und Medizininformatiker entwerfen, implementieren und installieren neue Informatiklösungen und ICT-Infrastrukturen. Dazu führen sie erforderliche Abklärungen durch und beraten sich mit den entsprechenden Fachleuten aus anderen Fachbereichen. Sie entwickeln z.B. neue betriebliche Abläufe für das Führen von Patientenakten, für Abläufe auf der Notfall-, Intensiv- und Bettenstation, im Operationssaal, für die Verordnung von Medikamenten oder Chemotherapien. Die Patientensicherheit geniesst dabei höchste Priorität, d.h. es dürfen durch die elektronischen Abläufe keine neuen Fehler geschehen. Zudem sind sie für Datensicherheit, Qualitätsmanagement, Bereitstellen von IT-Dienstleistungen sowie für die Schulung der Anwender zuständig.

Medizininformatikinnen und Medizininformatiker verfügen neben fundiertem IT-Fachwissen über medizinische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Produkt- und Innovationsmanagement sind weitere Domänen. Meist führen sie ein Team von Mitarbeitenden. Als Projektleitende oder Mitarbeitende formulieren sie Ziele, suchen Lösungen und erstellen Konzepte. Sie leiten Projektsitzungen oder führen Workshops durch und überwachen die Einhaltung von Terminen und Kosten. Die Ergebnisse dokumentieren und kommunizieren sie der Geschäftsleitung.

Vertiefungen

Mit der Wahl Ihrer Vertiefungsrichtung setzen Sie Akzente für Ihr künftiges Kompetenzprofil.

In der modernen Medizin und im Gesundheitswesen sind ICT-Projekte im Kontext multiprofessioneller Kollaboration eine grosse Herausforderung und erfordern ein professionelles wie auch kreatives Projektmanagement. Mit Fokus auf Systems Engineering, Business Engineering und agile Projektmethoden erarbeiten Sie, wie eine teamorientierte strukturierte Zerlegung, Planung und Durchführung von komplexen ICT-Grossprojekten erfolgt. Dabei eignen Sie sich klassische und moderne Projektmethoden an und lernen diese zu kombinieren. Ausserdem erhalten Sie einen vertieften Einblick in Themen des User Centered Designs, in professionelle und innovative Projektführung und in das agile Applikations-Management.

Bachelor-Thesis

Die Bachelor-Thesis und der zweite Living Case werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.


Website

Mit Fokus auf spezifischer Mathematik für Data Science, Business Intelligence (BI) und Deep Learning erlernen Sie die Methoden des Datenmanagements von der Datenbeschaffung, Aufbereitung hin zur Datenauswertung. Ausserdem erhalten Sie einen vertieften Einblick in den Einsatz von Business Intelligence (BI), in Deep Learning Methoden und in mHealth.

Bachelor-Thesis

Die Bachelor-Thesis und der zweite Living Case werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.


Website

Schwerpunkte

Informatik in der Medizin, im Gesundheitswesen insgesamt, ist eine interdisziplinäre Herausforderung zwischen Gesundheitsfachpersonen aus verschiedenen Disziplinen, Institutionen und den Patientinnen und Patienten. Regulatorische Vorgaben, öffentliche und private Angebote komplettieren die anspruchsvolle Branche. Die Bedeutung der Medizininformatik ist deshalb nicht zu unterschätzen. Entscheidend für die zukünftige Entwicklung ist der durchgängige, interoperable Informationsfluss durch die Systeme für die Behandlungsplanung und Dokumentation sowie für die Forschung.

Medizininformatik ist eine interdisziplinäre Fachrichtung. Entsprechend wurde unser Studiengang mit den Schwerpunkten Medizin, Informatik und Management/Organisation konzipiert. Zusammen mit den Schnittstellen zwischen diesen Schwerpunkten – Gesundheitswesen, Prozessoptimierung und Gesundheitsinformatik – komplettieren sie die moderne Ausprägung der Medizininformatik und unseres Studienangebots.

Sie lernen im ersten Drittel des Studiums medizinische Grundlagen wie Anatomie, Pathologie und medizinische Dokumentation. Und in der Gesundheitsinformatik geht es direkt praktisch los: in der ersten Blockwoche wird ein kompetitives Team-Projekt durchgeführt. Des Weiteren erlernen Sie, wie Anforderungsspezifikationen erhoben und wie zweckmässige, intuitive Softwareoberflächen entworfen werden (User Centered Design). Ab dem 3. Semester fliessen die erworbenen Informatik- und Projektmanagementkenntnisse in Ihre ersten richtigen Medizininformatik-Projekte ein. Parallel lernen Sie, wie man Behandlungspfade und Prozesse moduliert, wie Spitäler organisiert sind, wie Interoperabilität funktioniert und wieso diese eine der wichtigsten Komponenten der Medizininformatik ist. Darüber hinaus erlernen Sie, wie das elektronische Patientendossier und eHealth zusammengehören, sowie den professionellen Umgang mit Informationssystemen – den Datendrehscheiben – im Gesundheitswesen. All dieses Wissen ist zudem für Sie jederzeit «anfassbar» in unserem Living-Lab umgesetzt, in dem Sie auch selber Ihre Praktika (Living Cases) durchführen und somit an der Weiterentwicklung dieses europaweit einmaligen Labors mitwirken.

Sie starten mit den Grundlagen der Informatik und erlernen das Programmieren. Sie werden fasziniert sein, wie mächtig Programmiersprachen sind, und was Sie damit alles umsetzen können. Mathematik und insbesondere Statistik bereiten sie auf die modernen Methoden der Data Science, der künstlichen Intelligenz und von Deep Learning vor. Weiter geht es mit Algorithmik, Datenbanken, Software Engineering, Web & Netzwerke, sowie Informationssicherheit. Mit diesen Werkzeugen entwickeln Sie in Ihren Projekten aus Informatiksicht effiziente, also wirtschaftliche Anwendungen und Architekturen. Ab Mitte Ihres Studiums können Sie sich zudem in die Welt des Data Engineerings vertiefen. Business Intelligence, Deep Learning und «R» sind hier Stichworte, die sie im Detail erarbeiten werden.

Sie beginnen im Studium gleich mit Aufbau und Organisation Ihrer zukünftigen Branche: das Gesundheitswesen Schweiz. Sie lernen, wie man Projekte professionell durchführt, wie man wissenschaftliche Literatur erarbeitet, wie man präsentiert und kommuniziert. Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Management von Institutionen im Gesundheitswesen, sowie Medizinprodukterecht und nicht zuletzt medizinische Ethik bereiten Sie darauf vor, dass Sie Ihre zukünftigen Informatikaufgaben, die Digitalisierung und Ihr Arbeitsumfeld richtig einschätzen und managen können. Und wenn Sie davon noch nicht genug haben, dann wählen Sie ab Mitte des Studiums die Vertiefung «Design Thinking». Hier eignen Sie sich modernste Projektmanagementmethoden an, schauen vertieft in das Design von Softwareoberflächen und lernen Business Engineering.
In der Mitte des Studiums machen wir zudem gemeinsam eine Exkursion zum grössten Medizininformatikkongress in Europa: der DMEA in Berlin. Dort erleben sie Medizininformatik pur!
Zusätzlich können Sie bei uns ein Zertifikat «Management» erwerben: besuchen Sie im Rahmen von Wahlmodulen vier zusätzliche Managementmodule und erhalten Sie bei deren erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das zusätzliche Zertifikat.

Studienform + Dauer

Wählen Sie die Studienform, die Ihren beruflichen und persönlichen Bedürfnissen entspricht.

Vollzeitstudium

Sie studieren in Biel und erlangen den Bachelor-Abschluss nach der minimalen Studienzeit von 6 Semestern.

Teilzeitstudium

Das Teilzeitstudium dauert 8 Semester. Der Unterricht findet jeweils am Mittwochnachmittag (i.d.R. ab14:20 Uhr) sowie ganztätig am Donnerstag und Freitag in Biel statt. Parallel zum Studium können Sie auch eine Berufstätigkeit ausüben.

Das ganze Studium ist aus Lerneinheiten, den so genannten Modulen aufgebaut. Der Studienplan legt im Detail fest, welche Module besucht werden müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Insgesamt umfasst das Studium 180 ECTS-Credits, was einem gesamten Studienaufwand von 5400 Arbeitsstunden entspricht. Bei der zeitlichen Einteilung des Studiums besteht eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit.

Modulfächer

Die Liste gibt eine Übersicht über die Fachgebiete, die im Rahmen von Modulen im Studium der Medizininformatik abgedeckt werden.

Individueller Stundenplan

Diese Excel-Datei erleichtert Ihnen, den für Sie optimalen Stundenplan für das kommende Semester zu erstellen.

Stundenplan im iCal-Format zum Download

Mit dem iCal-Tool können Sie sich Ihren Stundenplan mit ein paar Klicks zusammenstellen und direkt im iCalendar-Format exportieren und so in Ihren elektronischen Kalender übernehmen. Dieses selbsterklärende Tool haben Julien Farine und Xavier Hennig, Studierende der Informatik für Sie programmiert.

13.09.2019

Begrüssung und Informationsanlass für neu eintretende Studierende in Biel, Burgdorf und Bern.

16.09.2019 Start Herbstsemester
20.09.2019 Diplomfeier
23.12.2019 - 05.01.2019

Unterrichtsfreie Zeit

18.01.2020

Ende Herbstsemester

20.01.2020 - 16.02.2020

Unterrichtsfreie Zeit

27.01.2020 - 07.02.2020

Prüfungswochen

17.02.2020

Start Frühlingssemester

06.03.2020

Diplomfeier

06.04.2020 - 13.04.2020

Ferien Karwoche und Ostern

13.05.2020

Sporttag "the games"

21.05. – 22.05.2020

Auffahrt

01.06.2020

Pfingstmontag

13.06.2020

Ende Frühlingssemester

15.06.2020 - 13.09.2020

Unterrichtsfreie Zeit

29.06.2020

Solennität (nur Burgdorf)

29.06.2020 – 17.07.2020

Prüfungswochen

14.09.2020

Start Herbstsemester

18.09.2020

Diplomfeier

Möchten Sie als Studentin, als Student aus der Schweiz gerne in einem anderen Land wohnen, dort studieren oder arbeiten? Oder möchten Sie ein Gastsemester an einer anderen Schweizer Hochschule verbringen? Oder kommen Sie aus dem Ausland und wollen ein Semester an der Berner Fachhochschule verbringen? Mobilitätserfahrungen sind immer einmalig und wertvoll. Wir ermöglichen Ihnen, während des Studiums Austauschsemester und Praktika im In- oder Ausland zu absolvieren.


International Advisor

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Betreuer für internationale Kontakte der Abteilung Medizininformatik.

Partnerhochschulen

Am Standort Biel absolvieren Sie Ihr gesamtes Studium in Deutsch.

Interessieren Sie sich für die wirtschaftlichen Aspekte der Medizininformatik? Möchten Sie Ihre Kenntnisse schon während des Studiums sinnvoll ergänzen? Mit dem Zertifikat in Management haben Sie die Möglichkeit, wirtschaftliche Kompetenzen zu erlernen und zu vertiefen. 

Das Zertifikat in Management ist eine Zusatzausbildung, die speziell auf Ingenieure -innen zugeschnitten ist. Ab dem 4. Semester können sie 6 Module belegen, welche Ihnen Themen wie Investition, Strategie- und Innovationsmanagement näherbringen. Die Module werden insgesamt mit 12 ECTS validiert. Jedes der 6 Module muss bestanden werden um das Zertifikat zu erhalten. Ein Teil der Wirtschaftsmodule aus Ihrem Grundstudium wird Ihnen für das Zertifikat angerechnet. Es müssen zur Validierung des Zertifikats folgende Module belegt werden:

Bachelor-Thesis

Während ihres Studiums beschäftigen sich die Studierenden mit Projekten aus der Praxis, zunächst im Rahmen von Projektarbeiten, anschliessend im Rahmen einer Bachelorarbeit. Interessierte Wirtschaftspartner, die ein Thema für eine solche Arbeit oder für ein anderes Projekt vorschlagen möchten, füllen bitte das Onlineformular «Projektvorschlag» aus.

Abschlussarbeiten 2019

Das Book ist ein eindrückliches Zeugnis der Innovationskraft, des kreatives Leistungsvermögens und der persönlichen Motivation unserer Studienabgängerinnen und –abgänger. Es beinhaltet die Abschlussarbeiten unserer Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge des jeweiligen Jahres.

Partner

In folgenden grossen Projekten des Instituts für Medizininformatik (I4MI) werden jedes Semester Seminararbeiten, Praktika oder Bachelor-Thesis vergeben:

Im Projekt „Spital der Zukunft live“ wird mit vielen Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen an der Zukunft des Gesundheitswesens zusammen mit Studierenden und Dozierenden der Medizininformatik gearbeitet. Dazu gehören das Bundesamt für Gesundheit, eHealth Suisse, Gesundheitsdirektorenkonferenz, IHE Suisse, Inselspital, Universitätsspital Basel, Spitalzentrum Biel, Spital Zollikerberg, Kantonsspital Graubünden, Solothurner Spitäler AG, ETH Zürich und viele engagierte Firmen aus der Pharma, Logistik und IT für das Gesundheitswesen Schweiz.

Zusammen mit der ETH Zürich und den Universitätsspitälern wird zudem an dem Projekt „MIDATA“ gearbeitet. Hier können sich die Bürgerinnen/Bürger registrieren und ihre Gesundheitsdaten sicher und neutral ablegen, um sie zu verwalten oder auch kontrollierten medizinischen Studien zur Verfügung zu stellen.

Für das zukünftige elektronische Patientendossier wird untersucht, inwieweit die Menschen, aber auch die Leistungserbringer einen Nutzen daraus ziehen können. Die Anbindung des EPD an die bestehende Infrastruktur ist eine weitere herausfordernde Aufgabe am Institut für Medizininformatik. Projektpartner sind hier diverse Spitäler der Schweiz, sowie die Post und die Swisscom.

Voraussetzungen + Zulassung

Folgende spezifischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie die Zulassung zum Bachelor-Studiengang in Medizininformatik erhalten.

Zulassungswege Bachelor-Studiengänge BFH-TI

Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität

Sie haben eine Berufsmaturität und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten Beruf wird zusätzlich eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf verlangt. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem der Studienrichtung teilweise verwandten Beruf verkürzt sich die Praktikumsdauer. Jeder Studiengang führt eine Liste mit den verwandten und teilweise verwandten Berufen.

Falls Sie nicht eine berufliche Grundausbildung als Informatiker/in, Automatiker/in, Elektroniker/in, oder Mediamatiker/in gemacht haben, wird der Besuch des Programmiervorkurses dringend empfohlen.


Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ohne Berufsmaturität

Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik führt keine Aufnahmeprüfungen durch. Die verlangte Berufsmaturität kann jedoch nachträglich noch erarbeitet werden. Die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (EBMP) bieten die Möglichkeit, nach individueller Vorbereitung ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis zu erwerben. Zu den EBMP werden Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) zugelassen.

Sie haben eine gymnasiale Maturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.

Falls Sie keine Programmiererfahrung haben, wird der Besuch des Programmiervorkurses dringend empfohlen.


Das Departement Technik und Informatik bietet ein Passerellenprogramm an, das Sie beim Erwerb der Arbeitswelterfahrung unterstützt und begleitet.

 

Way-Up-Programm

Alternativ zum Passerellenprogramm können Sie auch in ein zwei- bis dreijähriges Way-Up Programm einsteigen, das Sie zur vollen Berufsbefähigung mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) führt. Im Kanton Bern und Umgebung bieten viele Betriebe Way-Up Programme in den Bereichen Automatiker/in EFZ, Elektroniker/in EFZ, Mechatroniker/in EFZ, Informatiker/in EFZ, Konstrukteur/in EFZ, Polymechaniker/in EFZ, Mediamatiker/in an.
Firmen, die einen Way-Up-Lehrgang anbieten finden Sie auf der Internetseite «Find your future!»

Sie verfügen über eine der Berufsmaturität als gleichwertig anerkannte Allgemeinbildung und über eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Die Aufnahme wird im Sur Dossier Verfahren geregelt. Zu den als gleichwertig anerkannten Schweizerischen Abschlüssen der Allgemeinbildung gehören beispielsweise Patente für Primarlehrerinnen und Primarlehrer oder Abschlüsse von Diplommittelschulen.

Abschlüsse ausländischer Schulen werden anhand verschiedener Register und Verzeichnisse wie Swiss ENIC, ENIC/NARIC Network oder anabin hinsichtlich ihrer Gleichwertigkeit überprüft. Die Zulassung von Personen mit ausländischen Abschlüssen erfordert die Einreichung verschiedener Unterlagen, die die Gleichwertigkeit der schulischen und berufspraktischen Vorbildung belegen sowie ausreichende Sprachkenntnisse. Dazu muss ein beglaubigter, ins Deutsche übersetzter Nachweis eingereicht werden. Personen, die über einen ausländischen Vorbildungsausweis in einer anderen Sprache verfügen, haben ausreichende Sprachkenntnisse in einer der Unterrichtssprachen des anvisierten Studiengangs nachzuweisen. Ausreichend ist das Sprachniveau B2 gemäss Europäischem Sprachenportfolio. Die Sprachkompetenz ist mit einem anerkannten Sprachdiplom zu belegen. Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Sie haben eine Fachmaturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie in den Studiengang zugelassen, wenn Sie zusätzlich den Mathematikvorkurs absolviert haben.

Zu beachten sind auch die zusätzlichen Auflagen unter "1. Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)".

 

Fachmittelschulausweis

Der Fachmittelschulausweis ohne Fachmaturität wird nicht anerkannt. Personen mit einem Fachmittelschulausweis müssen die Fachmaturität erwerben, um zum Bachelorstudium zugelassen zu werden.


Das Departement Technik und Informatik bietet ein Passerellenprogramm an, das Sie beim Erwerb der Arbeitswelterfahrung unterstützt und begleitet.

Sie haben ein eidg. Diplom HF einer Höheren Fachschule im Bereich der Technik, Wirtschaft oder Gesundheit resp. Soziales und Erwachsenenbildung und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.

Wenn Sie ein eidg. Diplom HF aus den Fachbereichen Wirtschaft, Gesundheit resp. Soziales und Erwachsenenbildung haben, empfehlen wir vor Studienbeginn den Mathematikvorkurs zu besuchen.

Je nach Studiengang können Ihnen auf Stufe HF erbrachte Studienleistungen in geringem Umfange ans Bachelorstudium angerechnet werden (bis maximal 12 ECTS Credits). Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten oder teilweise verwandten Beruf wird zusätzlich eine geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) verlangt (siehe auch "Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität"). Andere Abschlüsse einer Höheren Fachschule (eidg. Diplom HFP, eidg. Fachausweis BP) genügen für die direkte Zulassung nicht. Die für die Zulassung nötigen Auflagen werden fallweise definiert.

HF- Abschluss

Studiengang

Anrechbare Leistungen

Fachbereich Technik
Dipl. Techniker/in HF

  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Mikrotechnik
  • Produktionstechnik
  • System Engineering
  • Systemtechnik
Automobiltechnik
Elektrotechnik
Informatik
Maschinentechnik
Medizininformatik
Mikrotechnik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier,
in der Regel keine Anrechnung von ECTS Credits

Fachbereich Technik

  • Dipl. Techniker/in HF in Lebensmitteltechnologie
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Fachbereich Wirtschaft*

  • Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF
  • andere Diplome HF aus diesem Fachbereich
Informatik
Medizininformatik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Diplome HF aus den Fachbereichen*

  • Gesundheit
  • Soziales 
  • Erwachsenbildung
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Studieren Sie an einer anderen Fachhochschule in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren, sofern Sie nicht infolge ungenügender Leistungen exmatrikuliert wurden. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Studieren Sie in einer nicht verwandten Studienrichtung, so können Auflagen verfügt werden, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Nach dem endgültigen Ausschluss von einer Fachhochschule infolge ungenügender Leistungen wird nach Ablauf von zwei Jahren zum gleichen Studiengang zugelassen, wer eine Berufstätigkeit von zwei Jahren auf dem Fachgebiet des Studiengangs nachweisen kann.

Sie studieren an der ETH oder einer Universität in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Im Sur Dossier Verfahren wird zudem geprüft, ob Sie zusätzliche Auflagen erfüllen müssen, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf.

Abschluss + Perspektiven

Als Bachelor of Science in Medizininformatik haben Sie einen Professionalisierungsgrad in der Gesundheitsinformatik erreicht, der Ihnen beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sichert.

Titel + Abschluss

Mit dem Hochschulabschluss als Bachelor of Science (BSc) in Medizininformatik können Sie grundsätzlich entsprechende weiterführende Studiengänge der Fachhochschulen, der universitären und der Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie der Pädagogischen Hochschulen und entsprechenden Studiengängen im Ausland absolvieren. Die aufnehmende Institution legt die Aufnahmebedingungen fest.

Berufsbild + Perspektiven

Als Medizininformatiker/Medizininformatikerin sind Sie eine gesuchte Fachkraft. Ihr Berufsumfeld ist äusserst dynamisch, ebenso wie die allgemeinen Entwicklungen in Medizin und Gesundheitswesen.
Sie sind in Spitälern und Institutionen für die gesamte Medizininformatik verantwortlich. Sie stellen die zügige Kommunikation der unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen sicher und verbinden Arbeitsabläufe mit der klinischen Arbeitswelt. Neben dem Entwickeln, Aufbauen und Betreiben von medizinischen Informationssystemen gehören das System-Design, das Datenmanagement und die Implementierungsstrategie zu Ihren Kernaufgaben. Ziel ist es, medizinische Abläufe schlanker und sicherer zu gestalten.

Mögliche Tätigkeitsgebiete
 

  • Spitäler: Aufbau von neuen Medizininformatik-Abteilungen; medizinische Anwendungen beschaffen, installieren, einbinden und betreiben
  • Industrie: medizinische Applikationen und telemedizinische Anwendungen; die Architektur von Softwarelösungen bestimmen, Abläufe spezifizieren und Entwicklungsteams leiten
  • Behörden: Benchmarking, Statistiken, Architektur künftiger Vernetzungen und Interoperabilität der dazugehörigen Datenströme
  • Versicherungen und Pharma: neuartige Dienstleistungen umsetzen, Applikationen betreiben, medizinische Daten einbinden
  • Beratungsunternehmen: Gutachten und Projektmanagement

Das Einbinden der Menschen in ihre Gesundheitsvorsorge mit zukunftsträchtigen Technologien bietet viele Möglichkeiten – im Innovationsmanagement von Spitälern, in IT-Firmen oder in Ihrem eigenen Betrieb. Sie entwickeln Lösungen für zahlreiche Anwendungsgebiete.

Mögliche Themen
 

  • präoperative Vorbereitungen
  • postoperativen Verläufe
  • alltagsunterstützende Wohnungen im Alter oder bei körperlichen Beeinträchtigungen
  • Monitoring und Unterstützung der täglichen Gesundheit und Fitness
  • Verarbeitung von Daten für Vorhersagen zu Gesundheit und Prävention

Organisation + Anmeldung

Je früher Sie sich anmelden, desto eher können wir Ihnen einen Studienplatz garantieren. Berufsmaturitätsausweise können auch noch nachträglich eingereicht werden.

Anmeldefrist: jeweils 31. Juli
Studienbeginn: KW 38
Begrüssung und Info-Anlass Biel am Freitag vor Studienbeginn

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Dienstpflicht

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, siehe unter "Voraussetzungen + Zulassungen".

Infoveranstaltungen + Beratung

Haben Sie noch Fragen zum Studium? An unseren Infotagen vermitteln wir weiterführende Informationen zum Bachelor-Studiengang in Medizininformatik. Dozierende und Studierende geben Ihnen beim Rundgang durch die Labors und bei einem Apéro gerne persönlich Auskunft.

Studienberatung

Auf Wunsch beraten wir Sie auch gerne persönlich ausserhalb der Infotage.

Studienort + Infrastruktur

Die Unterrichtsräume sowie das europaweit einzigartige Labor befinden sich am Höheweg 80, 5 Gehminuten vom Hauptgebäude an der Quellgasse entfernt.

Um unsere Studierenden optimal auf ihre zukünftigen Arbeitsorte vorzubereiten, wurde eine einzigartige Laborlandschaft aufgebaut, die auch international Anerkennung gefunden hat. Dieses „Living-Lab“ bildet die wichtigsten Akteure im Gesundheitswesen realitätsnah ab und ist mit der dazugehörigen IT und entsprechenden Applikationen ausgestattet. Neben einem Spital mit Operationssaal, Intensivstation und Normalstation, gibt es eine Apotheke, eine Arztpraxis, Physiotherapie, ein Logistiklabor, ein Managementlabor u.a. mit dem Bundesamt für Gesundheit, und nicht zuletzt eine komplette 2-Zimmerwohnung, in der „Frau Brönnimann“ mit vielen sensorbasierten Assistenten wohnt, die sie im Alltag unterstützen für ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an einer Fachhochschule ist die berufsbefähigende Ausbildung. In der Medizininformatik sollen die Studierenden daher an praxisrelevanten Beispielen die Gesundheitsinformatik hautnah verstehen und anwenden lernen. Wir haben zu diesem Zweck dieses schweizweit einmaliges Medizininformatik-Labor am Standort Biel aufgebaut.

Ziele des Medizininformatiklabors

Es ist unser Ziel, Ihnen im Rahmen des Labors einen vertieften Einblick in die praktische Arbeit in der Gesundheitsinformatik zu ermöglichen. Dazu wollen wir ein realitätsnahes Abbild der Vernetzung im Schweizer Gesundheitswesen und der darin eingesetzten Informatikapplikationen erstellen. Insbesondere geht es dabei darum, das Management des digitalen Informationsflusses im Gesundheitswesen zu verstehen. Die Erarbeitung von zukünftigen Szenarien und Use-cases in der Gesundheitsinformatik und im Schweizer Gesundheitswesen nimmt in der Arbeit im Labor eine zentrale Stellung ein.

Kenntnisse der Anforderungen und (kulturellen) Schnittstellen am Ort des operativen Handelns sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der Medizininformatik in der Praxis.

Das Medizininformatik-Labor als «Living-Lab»

Überzeugen Sie sich von unserem Medizininformatik-Labor, dank dem virtuellen Rundgang oder werfen Sie einen Blick in unsere Bildergallerie.

Möglichkeiten des Medizininformatik-Labors als «Living-Lab»

Dieses Labor erlaubt uns die Visualisierung der wichtigsten Prozesse im Gesundheitswesen mit den wesentlichen Akteuren. Jede vertretene Institution und jeder Akteur ist mit ihren bzw. seinen Kern-Utensilien in abgetrennten Räumlichkeiten vertreten. Bei jedem dieser Akteure finden sich die wichtigsten Fachapplikationen und Informationssysteme, die mit medizinisch oder medizinisch-administrativ relevanten Daten zu tun haben.

In dieser Laborumgebung können somit Use Cases ebenso wie Anwendungen der Medizininformatik in einem realistischen Umfeld getestet und bis zur Marktreife entwickelt werden. Hier ein paar Ausschnitte aus unserer Laborumgebung und aus der Wohnung des Ehepaars Brönnimann.

Im Speziellen werden folgende Ziele verfolgt:
 

  • Ausbildungs- und Informationsplattform
  • Abbild der Vernetzung im Schweizer Gesundheitswesen
  • Schnittstellenmanagement – technisch und kulturell
  • Erforschung und Simulation der Vernetzung von Morgen
  • Einsatz von Tablets um die Versorgung des Patienten herum (Mobile at point of care)
  • Information am Patientenbett, Integration des Patienten in den Informationsfluss
  • Active and Assisted Living (AAL)
  • Kommunikation mit Sensorsystemen im Haushalt
  • eHealth: Interoperabilitätslabor
  • Sektorübergreifende Kommunikation
  • Elektronisches Rezept
  • ePfade- u. Prozesse im Spital
  • Supply Chain: Verbindung Artikel- und Informationsfluss
  • Horizontaler und vertikaler Informationsfluss im Spital: Aufbau eines Unternehmensinformationssystems: vom KIS zum MIS
  • Come-Together-Plattform

 

Studierendenleben in Biel: BFH Podcast