Wirtschaftsingenieurwesen

Als Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen gestalten Sie den digitalen Wandel mit Ihrem Know-how aus Betriebswirtschaft, Informatik und Ingenieurwissenschaften.

Im Studium

  • beschäftigen Sie sich mit technischen und wirtschaftlichen Fragen und erwerben Fähigkeiten für die digitale Welt,

  • lernen Sie, Kommunikationsabläufe zu verbessern, Wirtschaftlichkeitsanalysen zu erstellen und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln,

  • optimieren Sie Logistikabläufe und Produktionsanlagen – die Grundlage für den Wandel zum vernetzen Unternehmen,

  • vertiefen Sie Ihr Wissen in den Fachbereichen Industrie 4.0 (Industrial Engineering) und Digitalisierung (Business Engineering),

  • erwerben Sie verhandlungssicheres Englisch dank zweisprachigem Unterricht (deutsch/englisch),

  • haben Sie einen starken Praxisbezug durch Projektarbeiten und der Bachelor-Thesis in Zusammenarbeit mit Industriepartnern,

  • erarbeiten Sie sich dank dieser zukunftsorientierten, fächerübergreifenden Ausbildung attraktive Berufsperspektiven in allen Branchen.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc)
  • Vertiefungen Industrial Engineering (Industrie 4.0)
    Business Engineering (Digitalisierung)
  • Studienform Vollzeit (6 Semester) und Teilzeit (8 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist 31. Juli
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Zweisprachig Deutsch/Englisch, je ca. 50%
  • Studienort Biel
  • Departement Technik und Informatik

Kontakt

  • Studienführer

BSc Wirtschaftsingenieurwesen

Inhalt + Aufbau

Als Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen fokussieren Sie auf neue Technologien, Wertschöpfungsnetzwerke und Geschäftsmodelle. Dank Ihren Kompetenzen in der Betriebswirtschaft, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften führen Sie Unternehmen erfolgreich durch Zeiten der digitalen Transformation.

Portrait

Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen bereitet Sie mit Vertiefungen in den Bereichen Industrie 4.0 und Digitalisierung auf topaktuelle Themen vor. Sie erwerben Kompetenzen, die Sie in einer immer stärker digitalisierten Welt arbeitsmarktfähig machen. Dank der Zweisprachigkeit des Studiengangs erlangen Sie hervorragende Englisch-Kenntnisse und sind fit für den globalen Arbeitsmarkt.

Ausbildungsziele

Als Absolventinnen und Absolventen sind Sie in der Lage

  • auf der Grundlage Ihres Wissens aus der Betriebswirtschaft, Informatik und den Ingenieurwissenschaften, anspruchsvolle Schnittstellen- und Koordinationsaufgaben zu übernehmen;
  • erfolgversprechende Geschäftsideen zu erkennen und bei deren Ausarbeitung und Umsetzung mitzuwirken;
  • Ihr Know-how auf alle Technologien und Verfahren der materiellen und immateriellen Wertschöpfung anzuwenden;
  • Methoden der empirischen Sozial- und Ingenieursforschung bei praktischen Aufgabestellungen anzuwenden;
  • Wertschöpfungsnetzwerke und Geschäftsmodelle zu analysieren, zu bewerten und zu optimieren;
  • technische Probleme in einen technisch-ökonomischen Gesamtzusammenhang zu stellen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten;
  • Inhalte zielgruppenadäquat und wirkungsvoll aufzubereiten und zu präsentieren.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Das Aufbaustudium in der Vertiefung legt das Fundament, die digitale Transformation in Unternehmen voranzutreiben und neue Produktionssysteme und Geschäftsmodelle zu realisieren.

  • Sie erlernen die Analyse, Bewertung und Optimierung von Produktionsanlagen, die Konzipierung von Wertschöpfungsnetzwerken und die Perfektionierung von Datenmanagement. Sie fokussieren auf Technologien und Praktiken der Industrie 4.0.
  • Sie erlangen fundierte Kenntnisse über Sensorik, Aktorik, Regelungstechnik und Informationstechnologie sowie deren Zusammenwirken. Die Wirtschaftlichkeit ist dabei stets berücksichtigt. 
  • Module beinhalten u.a. die Themen Operations Management, Operations Research, Simulation betrieblicher Prozesse und Ressourcenplanungssysteme in Produktion und Logistik.
  • Sie wenden diese Inhalte in Labors praxisnah an. Durch professionelles Projektmanagement können Sie relevante Anspruchsgruppen, wie Kunden und Lieferanten, zusammenbringen. Mit Ihrem Wissen über Güter- und Werteflüsse können Sie Investitionsprojekte bezüglich Nutzen und Kosten beurteilen.

Neue, mit digitalen Komponenten ergänzte Geschäftsmodelle erobern die Zukunft. Die Vertiefung Digitalisierung/Business Engineering befasst sich mit der Gestaltung von Management- und Innovationsprozessen, um konventionelle als auch digitale Unternehmen zu gestalten. 

  • Mit Ihrem Wissen über Innovationsmethoden und Geschäftsmodelle können Sie eine nachhaltige Unternehmensentwicklung einleiten. 
  • Die Module beinhalten u.a. folgende Themen: Geschäftsprozessmanagement, Modellierungsmethoden zu Organisations- und Ablaufstrukturen, Innovationsmethoden, Data Science zur Auswertung betrieblicher Daten mittels statistischer Methoden, fortgeschrittene Methoden der Investitionsrechnung unter Berücksichtigung von Unsicherheit. 
  • Sie wenden diese Inhalte in Labors praxisnah an. Durch professionelles Prozessmanagement können Sie relevante Prozesse in Organisationen optimieren sowie die Kunden- und Mitarbeitendenzufriedenheit verbessern.

Studienform + Dauer

Wählen Sie zwischen 2 Studienformen jene, die Ihren beruflichen und persönlichen Bedürfnissen entspricht. Der Wechsel von einer Studienform zur anderen ist während des Studiums möglich. Je nach Anzahl der pro Semester absolvierten Module kann sich die Studiendauer verlängern.

Vollzeitstudium

Das Studium dauert 6 Semester. Pro Semester belegen Sie 30 ECTS-Credits. Die Vertiefungsrichtungen in «Industrie 4.0/Industrial Engineering» und «Digitalisierung/Business Engineering» finden in den letzten 2 Semestern statt.

Teilzeitstudium

Das Studium dauert 8 Semester. Die Technikmodule sind mehrheitlich zu Beginn des Studiums platziert, da diese wichtiges Grundlagenwissen für andere Module vermitteln. Module der Betriebswirtschaft werden vermehrt ab Semester 3 und Informatikmodule ab Semester 5 unterrichtet. Die Vertiefungsrichtungen in «Industrie 4.0/Industrial Engineering» und «Digitalisierung/Business Engineering» finden in den letzten zwei Semestern statt.

Studienplan + Module

Das ganze Studium ist aus Lerneinheiten, den so genannten Modulen aufgebaut.
Der Studienplan legt im Detail fest, welche Module besucht werden müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Insgesamt umfasst das Studium 180 ECTS-Credits, was einem gesamten Studienaufwand von 5’400 Arbeitsstunden entspricht. Bei der zeitlichen Einteilung des Studiums besteht eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit.

Projekte und Bachelor-Thesis

Im Rahmen verschiedener spannender Projektenarbeiten wenden Sie das erlernte Wissen in Teams in der Praxis an. Sie erhalten so eine solide Basis für den Erfolg im Berufsleben. Nach erfolgreichem Bestehen der verlangten Module und der Abschlussarbeit erhalten Sie das Zeugnis als «Bachelor of Science BFH in Wirtschaftsingenieurwesen».

Anbei sehen Sie den prinzipiellen Stundenplan für das Vollzeit- und Teilzeitstudium Wirtschaftsingenieurwesen an der BFH. Der Abbildung können Sie die Unterrichtstage entnehmen. An den Vorlesungstagen finden Präsenzveranstaltungen statt. Das begleitete und freie Selbststudium gibt Ihnen Freiheiten in Ihrer zeitlichen und örtlichen Ausgestaltung Ihres Studiums. Hier gelangen Sie zum konkreten und jeweils aktuellen Gesamtstundenplan.

Stundenplan Wirtschaftsingenieurwesen
13.09.2019

Begrüssung und Informationsanlass für neu eintretende Studierende in Biel, Burgdorf und Bern.

16.09.2019 Start Herbstsemester
20.09.2019 Diplomfeier
23.12.2019 - 05.01.2019

Unterrichtsfreie Zeit

18.01.2020

Ende Herbstsemester

20.01.2020 - 16.02.2020

Unterrichtsfreie Zeit

27.01.2020 - 07.02.2020

Prüfungswochen

17.02.2020

Start Frühlingssemester

06.03.2020

Diplomfeier

06.04.2020 - 13.04.2020

Ferien Karwoche und Ostern

13.05.2020

Sporttag "the games"

21.05. – 22.05.2020

Auffahrt

01.06.2020

Pfingstmontag

13.06.2020

Ende Frühlingssemester

15.06.2020 - 13.09.2020

Unterrichtsfreie Zeit

29.06.2020

Solennität (nur Burgdorf)

29.06.2020 – 17.07.2020

Prüfungswochen

14.09.2020

Start Herbstsemester

18.09.2020

Diplomfeier

Am Standort Biel haben Sie die Möglichkeit, Ihr Studium nach dem «Immersionsprinzip» in einer zweisprachigen Umgebung Deutsch und Englisch zu absolvieren. Die Unterrichtssprache wird für jeden Kurs im Voraus festgelegt. Mit Ausnahme der Sprachmodule wird etwa die Hälfte der Module nur in Deutsch, die andere Hälfte nur in Englisch unterrichtet. Die Unterlagen (Skripten, Tests, Prüfungen) stehen in der jeweiligen Unterrichtssprache zur Verfügung und die Kompetenznachweise werden ebenfalls in der Unterrichtssprache abgelegt. Ihrem Bachelordiplom wird ein entsprechender Hinweis auf ein erfolgreich abgeschlossenes zweisprachiges Studium hinzugefügt.

Möchten Sie als Studentin, als Student aus der Schweiz gerne in einem anderen Land wohnen, dort studieren oder arbeiten? Oder möchten Sie ein Gastsemester an einer anderen Schweizer Hochschule verbringen? Oder kommen Sie aus dem Ausland und wollen ein Semester an der Berner Fachhochschule verbringen? Mobilitätserfahrungen sind immer einmalig und wertvoll. Wir ermöglichen Ihnen, während des Studiums Austauschsemester und Praktika im In- oder Ausland zu absolvieren.


Certificate of Global Competence

Das «Certificate of Global Competence» bietet Ihnen die Möglichkeit, sich im Rahmen Ihres ordentlichen Studiums zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen der Inter- und Transkulturalität anzueignen. Das zusätzlich zum Bachelordiplom ausgestellte Certificate of Global Competence hilft Ihnen, sich ein zusätzliches Kompetenzprofil zu verschaffen; ein nicht zu unterschätzender Vorteil in einem Bewerbungsprozess.


International Advisor

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Betreuer für internationale Kontakte der Abteilung Wirtschaftsingenieurwesen.

Partnerhochschulen

Bachelor-Thesis

Während ihres Studiums beschäftigen sich die Studierenden mit Projekten aus der Praxis, zunächst im Rahmen von Projektarbeiten, anschliessend im Rahmen einer Bachelorarbeit. Interessierte Wirtschaftspartner, die ein Thema für eine solche Arbeit oder für ein anderes Projekt vorschlagen möchten, füllen bitte das Onlineformular «Projektvorschlag» aus.

Abschlussarbeiten 2018

Die Publikationsreihe Book erscheint jeweils im Herbst. Sie beinhaltet die Abschlussarbeit unserer Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge des jeweiligen Jahres. Das Book ist ein eindrückliches Zeugnis der Innovationskraft, des Einsatzwillens und der Motivation unserer Studienabgängerinnen und –abgänger.
Da die ersten Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen erst 2020 abschliessen werden, sind diese noch nicht im «Book» enthalten.

Voraussetzungen + Zulassung

Folgende spezifischen Voraussetzungen müssen erfüllt sei, damit Sie die Zulassung zum Bachelor-Studiengang in Wirtschaftsingenieurwesen erhalten.

Zulassungswege Bachelor-Studium BFH

Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität

Sie haben eine Berufsmaturität und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten Beruf wird zusätzlich eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf verlangt. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem der Studienrichtung teilweise verwandten Beruf verkürzt sich die Praktikumsdauer. Jeder Studiengang führt eine Liste mit den verwandten und teilweise verwandten Berufen.

Falls Sie eine Berufsmaturität mit Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen haben, wird der Mathematikvorkurs dringend empfohlen.


Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ohne Berufsmaturität

Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik führt keine Aufnahmeprüfungen durch. Die verlangte Berufsmaturität kann jedoch nachträglich noch erarbeitet werden. Die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (EBMP) bieten die Möglichkeit, nach individueller Vorbereitung ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis zu erwerben. Zu den EBMP werden Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) zugelassen.

Sie haben eine gymnasiale Maturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.


Das Departement Technik und Informatik bietet ein Passerellenprogramm an, das Sie beim Erwerb der Arbeitswelterfahrung unterstützt und begleitet.

 

Way-Up-Programm

Alternativ zum Passerellenprogramm können Sie auch in ein zwei- bis dreijähriges Way-Up Programm einsteigen, das Sie zur vollen Berufsbefähigung mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) führt. Im Kanton Bern und Umgebung bieten viele Betriebe Way-Up Programme in den Bereichen Automatiker/in EFZ, Elektroniker/in EFZ, Mechatroniker/in EFZ, Informatiker/in EFZ, Konstrukteur/in EFZ, Polymechaniker/in EFZ, Mediamatiker/in an.
Firmen, die einen Way-Up-Lehrgang anbieten finden Sie auf der Internetseite «Find your future!»

Sie verfügen über eine der Berufsmaturität als gleichwertig anerkannte Allgemeinbildung und über eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Die Aufnahme wird im Sur Dossier Verfahren geregelt. Zu den als gleichwertig anerkannten Schweizerischen Abschlüssen der Allgemeinbildung gehören beispielsweise Patente für Primarlehrerinnen und Primarlehrer oder Abschlüsse von Diplommittelschulen.

Abschlüsse ausländischer Schulen werden anhand verschiedener Register und Verzeichnisse wie Swiss ENIC, ENIC/NARIC Network oder anabin hinsichtlich ihrer Gleichwertigkeit überprüft. Die Zulassung von Personen mit ausländischen Abschlüssen erfordert die Einreichung verschiedener Unterlagen, die die Gleichwertigkeit der schulischen und berufspraktischen Vorbildung belegen sowie ausreichende Sprachkenntnisse. Dazu muss ein beglaubigter, ins Deutsche übersetzter Nachweis eingereicht werden. Personen, die über einen ausländischen Vorbildungsausweis in einer anderen Sprache verfügen, haben ausreichende Sprachkenntnisse in einer der Unterrichtssprachen des anvisierten Studiengangs nachzuweisen. Ausreichend ist das Sprachniveau B2 gemäss Europäischem Sprachenportfolio. Die Sprachkompetenz ist mit einem anerkannten Sprachdiplom zu belegen. Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Sie haben eine Fachmaturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie in den Studiengang zugelassen, wenn Sie zusätzlich den Mathematikvorkurs absolviert haben.

Zu beachten sind auch die zusätzlichen Auflagen unter "Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)".

 

Fachmittelschulausweis

Der Fachmittelschulausweis ohne Fachmaturität wird nicht anerkannt. Personen mit einem Fachmittelschulausweis müssen die Fachmaturität erwerben, um zum Bachelorstudium zugelassen zu werden.

Sie haben ein eidg. Diplom HF einer Höheren Fachschule im Bereich der Technik oder Wirtschaft und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.

Wenn Sie ein eidg. Diplom HF aus dem Fachbereich Wirtschaft haben, empfehlen wir vor Studienbeginn den Mathematikvorkurs zu besuchen.

Je nach Studiengang können Ihnen auf Stufe HF erbrachte Studienleistungen in geringem Umfange ans Bachelorstudium angerechnet werden (bis maximal 12 ECTS Credits). Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten oder teilweise verwandten Beruf wird zusätzlich eine geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) verlangt (siehe auch "Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität"). Andere Abschlüsse einer Höheren Fachschule (eidg. Diplom HFP, eidg. Fachausweis BP) genügen für die direkte Zulassung nicht. Die für die Zulassung nötigen Auflagen werden fallweise definiert.

HF- Abschluss

Studiengang

Anrechbare Leistungen

Fachbereich Technik
Dipl. Techniker/in HF

  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Mikrotechnik
  • Produktionstechnik
  • System Engineering
  • Systemtechnik
Automobiltechnik
Elektrotechnik
Informatik
Maschinentechnik
Medizininformatik
Mikrotechnik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier,
in der Regel keine Anrechnung von ECTS Credits

Fachbereich Technik

  • Dipl. Techniker/in HF in Lebensmitteltechnologie
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Fachbereich Wirtschaft*

  • Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF
  • andere Diplome HF aus diesem Fachbereich
Informatik
Medizininformatik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Diplome HF aus den Fachbereichen*

  • Gesundheit
  • Soziales 
  • Erwachsenbildung
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Studieren Sie an einer anderen Fachhochschule in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren, sofern Sie nicht infolge ungenügender Leistungen exmatrikuliert wurden. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Studieren Sie in einer nicht verwandten Studienrichtung, so können Auflagen verfügt werden, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Nach dem endgültigen Ausschluss von einer Fachhochschule infolge ungenügender Leistungen wird nach Ablauf von zwei Jahren zum gleichen Studiengang zugelassen, wer eine Berufstätigkeit von zwei Jahren auf dem Fachgebiet des Studiengangs nachweisen kann.

Sie studieren an der ETH oder einer Universität in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Im Sur Dossier Verfahren wird zudem geprüft, ob Sie zusätzliche Auflagen erfüllen müssen, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf.

Abschluss + Perspektiven

Als Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen haben Sie nach dem erfolgreichen Studienabschluss beste Aussichten auf dem Arbeitsmarkt.

Titel + Abschluss

Mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen können Sie grundsätzlich entsprechende weiterführende Studiengänge der Fachhochschulen, der universitären und der Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie der Pädagogischen Hochschulen absolvieren. Ausserdem stehen Ihnen entsprechende Studiengänge im Ausland offen. Dabei legt die aufnehmende Institution die Eintrittsbedingungen fest.

Berufsbild + Perspektiven

Die Arbeitswelt ändert sich schnell – das betrifft alle Branchen und erfordert von den Akteuren ein hochentwickeltes technisches Verständnis. Mit Ihrer interdisziplinären Ausbildung sind Sie bestens geeignet für Führungsaufgaben im mittleren und oberen Kader. Hier können Sie den digitalen Wandel in unterschiedlichsten Unternehmensbereichen aktiv unterstützen.

Organisation + Anmeldung

Je früher Sie sich anmelden, desto eher können wir Ihnen einen Studienplatz garantieren. Berufsmaturitätsausweise können auch noch nachträglich eingereicht werden.

Anmeldefrist: jeweils 31. Juli
Studienbeginn: KW 38
Begrüssung und Info-Anlass Biel am Freitag vor Studienbeginn

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Dienstpflicht

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, siehe unter "Voraussetzungen + Zulassungen".

Studierende, die an einer anderen Hochschule (oder gleichwertigen Institutionen im In- oder Ausland) Studienleistungen erbracht haben, können ein Gesuch zur Anrechnung von Studienleistungen stellen. Die Prüfung des Gesuchs kann erst nach der Zulassung zum Studium vorgenommen werden.

Bitte wählen Sie bei der Online-Anmeldung zum Studium die Checkbox «Leistungsanerkennung» an. Folgende Zusatzdokumente müssen nach erfolgter Anmeldung eingereicht werden:

  • Nachweis der abgelegten Module (Zeugnisse)
  • Modulbeschreibungen
  • Curriculum/Studienplan

Infoveranstaltungen + Beratung

Haben Sie noch Fragen zum Studium? An unseren Infotagen vermitteln wir weiterführende Informationen zum Bachelor-Studiengang in Wirtschaftsingenieurwesen. Dozierende und Studierende geben Ihnen beim Rundgang durch die Labors und bei einem Apéro gerne persönlich Auskunft.

Studienberatung

Auf Wunsch beraten wir Sie auch gerne persönlich ausserhalb der Infotage.

Studienort + Infrastruktur

Die Unterrichtsräume und Labors befinden sich im Hauptgebäude an der Quellgasse 21 in Biel.

CNC Bohrmaschine

CNC Bohrmaschine Bild vergrössern
Hier wird das Applikationsmodul Bohren CPS «CNC Bohrmaschine» parametriert und in Betrieb genommen.

Modularer Aufbau der Anlage

Modularer Aufbau der Anlage Bild vergrössern
Die Anlagen sind modular aufgebaut. Applikationen/Stationen können so ohne grossen Aufwand ausgetauscht werden.

Beispiel für AR (Augmented Reality)

Zeigt ein Beispiel für AR (Augmented Reality) Bild vergrössern
Mit AR kann die Anlage erforscht werden und unterstütz Sie im Lernprozess.

 

Studierendenleben in Biel: BFH Podcast

Beirat

Der Beirat begleitet die Abteilung Wirtschaftsingenieurwesen in strategischen Fragen und gibt Impulse zur praxisnahen Weiterentwicklung der Lehre und Forschung.

Balluff Frank Wittwer, CEO
BBZ-CFP Biel-Bienne

Oliver Plüss, Abteilungsleiter Berufsmaturität & Mediamatik

BKW

Stephanie Noser, Leiterin Produktstrategie

Schweizerische Eidgenossenschaft

Dieter Tschan, E-Government-Koordinator des Bundes  

ETA

Martin Känzig, Leitung Industrialisierung Produkte

GÜDEL

Dominique Schär, CTO

Die Mobiliar

Simone Schneuwly, Leiterin Personalentwicklung

PostFinance

Ralf Richert, Leiter Retail Services

LINOA Holding AG

Stefan Schwab, VR / Unternehmer / CEO 

SECURITAS

Dominik Lütolf, Leiter Human Resources

SPOUD

Patrick Bönzli, CEO

SWISSCOM

Marc Steffen, Head of Product Design, AI & Machine Learning Group

Zühlke

Daniel Diezi, Head of Health Tech

Weitere Kooperations-Unternehmen

Le Singe Daniel Schneider, CEO
Selecta Matthias Hammerstein
Smart Grid Schweiz  
Diverse Unternehmungen Jürg Schwarzenbach, Unternehmer