Integrative Methoden in der Konfliktbearbeitung

In diesem Studiengang erweitern Sie Ihr methodisches Handlungsrepertoire. Sie eignen sich Instrumente an, um schwierigen, blockierenden Konfliktsituationen angemessen und wirkungsvoll zu begegnen.

Der Studiengang:

  • vermittelt ein methodisches Repertoire für schwierige, blockierende Konfliktsituationen und verknüpft dabei emotionale, intuitive und kognitive Zugänge.
  • bietet Ihnen eine vertiefte Auseinandersetzung mit Ihrem eigenen Mediations- beziehungsweise Konflikt-Coachingsstil und Ihrem Selbstverständnis als Mediator oder Mediatorin.
  • beinhaltet wahlweise drei der folgenden Fachkurse 
    - Fachkurs Lösungsfokussierte Konflikttransformation
    - Fachkurs Kreative Methoden in der Konfliktbearbeitung
    - Fachkurs Konflikt-Coaching
    - Fachkurs Gewaltfreie Kommunikation (GfK) intensiv und nachhaltig
    - Fachkurs Klärungshilfe in Konflikten – Einführung
    - Fachkurs Klärungshilfe in Konflikten – Vertiefung
  • richtet sich an Fach- und Führungspersonen mit mindestens einer Grundausbildung in Mediation, Coaching oder Supervision sowie an Mediatorinnen und Mediatoren SDM.
Unterrichtssituation

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Certificate of Advanced Studies (CAS)
  • Dauer 18 Studientage
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist laufend
  • Anzahl ECTS 12 ECTS-Credits
  • Kosten CHF 7'800
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern
  • Departement Soziale Arbeit
  • Nächste Durchführung Siehe Fachkurse

Administrative Auskünfte

  • Broschüre

Aus- und Weiterbildung in Mediation und Konfliktmanagement

  • Broschüre

Mediation und Konfliktmanagement – Programm offene Kurse 2021

Inhalt + Aufbau

Portrait

Dieser CAS-Abschluss attestiert Ihnen hohe methodische Fachlichkeit und eine Flexibilität in der Wahl situationsspezifischer Vorgehensweisen in Konfliktbearbeitung.. Im Fokus stehen eine intensive Auseinandersetzung mit vielfältigen, ganzheitlichen methodischen Zugängen, welche über das rein rational-vernünftige Verstehen hinausgehen. Sie erweitern Ihr methodisches Handlungsrepertoire und erhalten dabei das Rüstzeug, um auch schwierigen, blockierenden Konfliktsituationen angemessen und wirkungsvoll zu begegnen. Durch den modularen Aufbau und die verschiedenen methodischen Ansätze, welche die zum CAS gehörigen Fachkurse bieten, können Sie gezielt und reflektiert Ihre aktuelle Mediations- beziehungsweise Beratungspraxis ergänzen und weiterentwickeln. Die facettenreiche Auseinandersetzung mit den diversen Methoden und der vielschichtige Blick auf Ihre Praxis erhöhen Ihr Gespür für die Situation und führen zu einer grösseren Handlungsfähigkeit. Der CAS-Studiengang ist für Fach- und Führungspersonen konzipiert, die mindestens eine Grundlagenausbildung in Mediation, Coaching oder Supervision besucht haben und Ihre Praxis mit mehr Lebendigkeit füllen möchten.

Ausbildungsziel

  • Sie verfügen über ein breites Repertoire an ganzheitlichen Methoden und Techniken, welches emotionale und intuitive Kanäle anspricht und diese mit der kognitiven Ebene verbindet. 
  • Sie reflektieren Ihre Haltung hinsichtlich komplexer und herausfordernder Konfliktkonstellationen in Ihrer Praxis. 
  • Sie sind in der Lage, sich die vermittelten Methoden anzueignen und mit dem Mediations- beziehungsweise Beratungsprozess zu verknüpfen.
  • Sie haben ein grösseres Bewusstsein für Ihren eigenen Stil entwickelt und verknüpfen das neu Erlernte mit dem bisher Bewährten.
  • Sie ereflektiereneigene Automatismen in emotionsgeladenen Konfliktsituationen  und sind in der Lage, Ihr Handeln entsprechend auch in schwierigen Situationen aktiv zu gestalten. 

Interaktives Kontaktstudium 

Ein intensiver Lernprozess kommt über das Zusammenwirken unterschiedlicher Lernformen zustande. Die Lehrveranstaltungen führen Sie in das Thema ein, vermitteln relevantes Wissen und regen zur vertieften Auseinandersetzung mit zentralen Fragen an. Das Kontaktstudium ist interaktiv und partizipativ gestaltet und umfasst diverse Lehr- und Lernmethoden wie Inputreferate, Fallstudienarbeit, Rollenspiele, Diskussionen oder Gruppenarbeiten. Es wird auf eine effektive Verbindung zwischen dem Erlernten und Ihrer Berufspraxis geachtet, sodass praxisorientiertes, erwachsenengerechtes Lernen möglich wird.

Transferorientiertes Selbststudium 

Die folgenden Arbeitsformen unterstützen Sie dabei, die im Kontaktstudium vermittelten Inhalte bestmöglich in Ihrem eigenen Berufsalltag umzusetzen:

  • Selbst organisierte Gruppenarbeit: Intervision oder kollegiale Beratung als effektive Form zur Entwicklung von Praxislösungen anhand der vermittelten Inhalte.
  • Praxistransfer: Der Transfer der Kursinhalte in die Praxis erfolgt im Rahmen Ihrer aktuellen beruflichen Herausforderungen.

Die wichtigsten Kompetenznachweise sind:

  • Mindestens 90% Anwesenheit im Kontaktstudium.
  • Erstellen eines persönlichen Methodenkoffers als Kompetenznachweis

Titel + Abschluss

Dozentinnen + Dozenten

Dozierende der Berner Fachhochschule sowie ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Praxis.

Voraussetzungen + Zulassung

Fach- und Führungspersonen, die in Ihrer Praxis mit Mediation und Konfliktbearbeitung befasst sind und ihr methodisches Repertoire für die Konflikttransformation erweitern wollen.

Bitte beachten Sie unsere Zulassungsbedingungen.


Studiengangspezifische Zulassungsbedingungen:
Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss des CAS Grundlagen der Mediation oder ein vergleichbarer Abschluss, des CAS Konfliktmanagement oder eine Coaching- bzw. Supervisionsausbildung.

Organisation + Anmeldung

siehe Fachkurse

siehe Fachkurse

Beratung + Infoveranstaltungen

Studienberatung

Infoveranstaltungen

Sie interessieren sich für dieses Angebot? Besuchen Sie eine unserer Infoveranstaltungen.

Studienort + Infrastruktur