Digital Health

Informationstechnologien im Gesundheitswesen und die personalisierte Medizin erzeugen sehr viele Daten und Informationen, um präzisere Behandlungen zu ermöglichen, Ineffizienzen zu reduzieren, Kosten zu senken und Qualität zu steigern. Sie bringen aber auch neue Herausforderungen, z.B. in der Produktentwicklung, in Cyber Security oder bei gesetzlichen Vorgaben, mit sich. Dieses MAS vermittelt Ihnen alle Kompetenzen für die vielfältigen Aufgaben in einem digitalen Gesundheitswesen.

Der Studiengang:

  • richtet sich an Fachkräfte von Unternehmen und Organisationen aus dem Bereich Medizintechnik, Pharma und Life Sciences,
  • stellt zwei grundlegende Veränderungen im Gesundheitswesen ins Zentrum: neue gesetzliche Vorgaben und die Digitalisierung,
  • befähigt Sie, leitende oder fachspezifische Aufgaben zu übernehmen und komplexe Projektleitungen zu übernehmen,
  • bereitet Sie auf die Veränderungen in der Medizin-, der Healthtech- und der Pharma-Branche vor, die durch die Digitalisierung hervorgebracht wurden,
  • besteht aus vier CAS-Modulen und der Master-Thesis und dauert in der Regel 2.5 bis 3 Jahre.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Master of Advanced Studies (MAS)
  • Dauer 5 Semester
  • Unterrichtstage Diverse Durchführungsdaten
  • Anmeldefrist Einen Monat vor Studienbeginn
  • Anzahl ECTS 60 ECTS-Credits
  • Kosten ab 30’400 CHF
  • Unterrichtssprache Deutsch
  • Studienort Bern Wankdorf
    Biel (SIPBB) | ab Herbst 2022
  • Departement Technik und Informatik
  • Nächste Durchführung Herbst 2021
    Frühling 2022

Inhalt + Aufbau

Portrait

Technologisierung, der Einsatz von Computern und die Entwicklung neuer biotechnologischer Methoden haben die Medizin zunehmend verändert und verbessert. Wir integrieren immer mehr digitale Technologien in unser Leben und rüsten uns so für das sogenannte vierte Industriezeitalter, die digitale Revolution. Heute dreht sich alles um Künstliche Intelligenz (KI), Robotik und Big Data. Digitale Technologien verändern Geschäftsmodelle und auch in der Medizin erhofft man sich, mit dem Einsatz digitaler Gesundheitstechnologien Ineffizienzen zu reduzieren, die Qualität zu steigern und Kosten zu senken.

Die Digitalisierung bringt viele Vorteile mit sich. IT-Technologien, die bei der Diagnose, den Behandlungsoptionen, der Speicherung und Weitergabe von Gesundheitsakten und der Verwaltung des Workflows helfen, ermöglichen eine effizientere klinische Praxis. Digitale Gesundheits-technologien machen es Patientinnen und Patienten möglich, selbständig fundiertere Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit zu treffen und neue Optionen zur Vorbeugung, Früherkennung von lebensbedrohlichen Zuständen und Behandlung chronischer Erkrankungen ausserhalb traditioneller Pflegeeinrichtungen zu erhalten. Die digitale Gesundheitstechnologie hat auch neue Marktteilnehmer in den Bereich der Medizinprodukte gebracht, welche neue Innovations- und Herstellungsverfahren erfordern.

Digitale Gesundheitstechnologien bringen aber auch Herausforderungen in Bezug auf Cybersicherheit und Interoperabilität sowie ethische Fragestellungen mit sich. Sie führen zu neuen gesetzlichen Vorschriften wie dem Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) sowie den neuen EU-Verordnungen wie Medical Device Regulation (MDR) und In-vitro-Diagnostic Regulation (IVDR).

Im Weiterbildungsstudiengang MAS Digital Health der Berner Fachhochschule erhalten Sie einen Einblick in die digitalen Gesundheitstechnologien und den damit zusammenhängenden gesetzlichen Anforderungen. Damit sind Sie für die Herausforderungen gerüstet, die die digitale Transformation in der Medizin - sei es in den Gesundheitsbereichen oder in der Industrie - mit sich bringt.

Ausbildungsziel

Nach Absolvierung dieses Studiums können Sie leitende oder fachspezifische Aufgaben und komplexe Projektleitungen übernehmen:

  • Sie können bereichsübergreifende Aufgaben an den Schnittstellen zwischen «Medizintechnik und Medizininformatik», «Medizintechnik und Life Science» oder «Medizininformatik und Life Science» übernehmen.
  • Sie sind – je nach dem gewählten Schwerpunkt – sattelfest mit den Anforderungen und den Konsequenzen der neuen gesetzlichen Grundlagen (EPDG, MDR, IVDR, weitere) und den regulatorischen Vorgaben der Pharmaindustrie.
  • Sie sind gerüstet für die Veränderungen, die die Digitalisierung in der Medizin, in der Healthtech- und in der Pharma-Branche mit sich bringt und bringen wird.
  • Sie können Aufgaben übernehmen, die in das Themengebiet der personalisierten Medizin hineingehen, und wissen, was das datengestützte Zusammenspiel von Prävention, Diagnostik und Behandlung basierend auf individuellen PatientInnen-Merkmalen bedeutet.

Book | Abschlussarbeiten

Das Book beinhaltet die Abschlussarbeiten unserer Weiterbildungsstudiengänge des aktuellen Jahrgangs. Es ist ein eindrückliches Zeugnis der Innovationskraft, des kreativen Leistungsvermögens und der persönlichen Motivation unserer Studienabgängerinnen und –abgänger.

Inhalte

Der MAS Digital Health ist folgendermassen aufgebaut:

  • Dauer: 5 Semester
  • 4 CAS-Module à 12 ECTS-Credits
  • Master-Thesis

Um den Abschluss MAS Digital Health zu erhalten, müssen folgende CAS absolviert werden (siehe Abbildung unten):

  • Mind. 1 CAS aus der 1. Kreisbah (gelb)
  • Mind. 1 CAS aus der 2. Kreisbahn (grau)
  • Bis zu 2 Wahl-CAS aus der 3. Kreisbahn (hellgrau)
Übersicht Kernmodule MAS Digital Health

Master-Thesis

Die Master-Thesis dient der methodischen Vertiefung und der praktischen Umsetzung der im Studium erworbenen Lerninhalte, dabei liegt der Fokus auf einer hochschulorientierten, wissenschaftlichen Vorgehensweise. Die gesamte Erarbeitungszeit der Master Thesis erstreckt sich in der Regel über das letzte Modul und dem Durchführungssemester und umfasst einen Workload von 12 ECTS (360 Stunden).

  • Vorbereitung: Während dem letzten Modul wird das Thema definiert und der Antrag erarbeitet.
  • Durchführung: Selbständiges Erarbeiten der Master Thesis mit zwei Reviews, Abgabe des Berichts und der Verteidigung.

 

MAS | Digital Health

Kompetenzstufen

  1. Kenntnisse | Wissen
  2. Verstehen
  3. Anwenden
  4. Analyse
  5. Synthese
  6. Beurteilung
  • Kontaktunterricht
  • Selbststudium
  • Semesterarbeiten
  • Master-Thesis

Titel + Abschluss

Master of Advanced Studies (MAS) in «Digital Health»

Voraussetzungen + Zulassung

  • Mitarbeitende, Fachkräfte und mittlere Kader aus der Pharma-, Biotech- und Life Sciences Industrie, die in die Bereiche der digitalisierten Medizin einsteigen oder sich in diesem Thema weiterentwickeln wollen.
  • Personen, welche sich mit der Umsetzung von neuen Regulatorien (Medizinprodukte- und Patientendatengesetze) oder mit der effizienteren Steuerung und dem Umbau des Gesundheitswesens in Richtung Digitalisierung in technischer Hinsicht befassen.
  • Personen, die beruflich mit Fragen der Veränderungen/Verbesserung oder der Digitalisierung zu tun haben und sich systematisch mit diesem Thema auseinandersetzen wollen.

Für die Zulassung ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium und Praxiserfahrung erforderlich. 
Personen mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung können zugelassen werden, wenn sie über ausreichend Berufserfahrung und wissenschaftlich-methodische Vorkenntnisse verfügen. 

Voraussetzungen

  • Sie haben einen Abschluss aus einem naturwissenschaftlichen Fachbereich, Ingenieurwesen, Informatik, der Medizintechnik/Medizininformatik, der Medizin/Veterinärmedizin, Pharma- und Life Science- Studienrichtungen oder aus der Pflege.
  • Mitarbeitende in Spitälern (Medizin, Pflege, therapeutische Bereiche), die sich in technischer Richtung weiterentwickeln wollen.
  • Sie bringen einen Abschluss einer Hochschule oder höheren Fachschule mit den Richtungen Life Sciences, Technik, Informatik oder Ökonomie mit.

Studienort + Infrastruktur

Nachfolgend sind die wichtigsten Informationen betreffend IT-Infrastruktur am Standort Bern, Wankdorffeldstrasse zusammengefasst.

Detaillierte Informationen sowie Kauftipps und Links zu vergünstigten Angeboten für Studierende finden Sie auf den offiziellen Webseiten der IT-Services im Intranet. Entsprechend sind diese Seiten nur mit BFH-Username und Passwort zugänglich.

Username und Passwort

Sie erhalten zu Studienbeginn ein Benutzerkonto der BFH, welches Sie als Zugang für alle IT-Services benötigt wird. Bitte ändern Sie Ihr Initialpasswort!

WLAN

In allen Gebäuden der BFH steht Ihnen ein sicherer WLAN Zugang zum Schulnetz zur Verfügung.

WLAN-Bezeichnung Anmeldung Verschlüsselung

VPN

bfh Username/Password WPA2

nicht notwendig

eduroam Username/Password WPA2

notwendig

bfh-open

Mobile-Nummer keine

empfohlen

 

Unsere Studierenden nutzen in den Gebäuden der BFH das WLAN "bfh“. Das WLAN „eduroam“ ist für Gäste fremder Hochschulen vorgesehen und darf von den Studierenden der BFH auswärts, zusammen mit VPN verwendet werden. Für Gäste aus der Industrie steht das WLAN „bfh-open“ nach Anmeldung mit den Smart-Phone zur Verfügung. 

E-Mail

Für jeden Benutzeraccount wird an der BFH ein eigenes E-Mail-Konto eingerichtet.

Dieses lautet jeweils: kürzel@bfh.ch oder vorname.name@student.bfh.ch.

Die Adresse steht während der ganzen Studiendauer zur Verfügung und wird von den Dozierenden und der Administration zur Kommunikation verwendet. Es ist empfehlenswert, dieses Konto mindestens einmal pro Tag zu überprüfen. Folgende Varianten stehen zur Verfügung:

  • Verwendung von Microsoft Outlook oder eines andern eigenen E-Mail Client mittels IMAPS resp. SMTP/TLS über imap.bfh.ch:993 (SSL/TLS) und smpt.bfh.ch:587 (STARTTLS)
  • Nachrichten, welche an die BFH-Adresse eingehen, können auch an eine andere (private) Adresse umgeleitet werden.

Homedrive

Mit dem eigenem Benutzeraccount wird den Studierenden an der BFH auch persönlicher Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Auf den PC der BFH ist dieser beispielsweise unter "My Documents" abgebildet. Auf dem eigenen PC kann folgendermassen darauf zugegriffen werden:

  • Zugriff mit SCP/SFTP via sslportal.bfh.ch
  • Über die Windows-Protokolle SMB, resp. CIFS kann das Home-Directory über den UNC \\bfhfilerbe01.bfh.ch\kürzel eingebunden werden (erfordert ggf. eine VPN-Verbindung).

Weitere Datenshares

  • \\bfh.ch\data Zentrale Datenablage der Abteilungen
  • \\bfh.ch\data\TI\pool geeignet für den ungesicherten Datenaustausch bei Gruppenarbeiten

Kopieren und Drucken

Zum Kopieren und Drucken stehen an der Wankdorffeldstrasse zwei grosse Druckcenter, in der ersten und zweiten Etage, zur Verfügung.
Unter Voraussetzung einer VPN-Verbindung können diese Drucker über den  Printserver \\print.bfh.ch\FollowMe genutzt werden.
Zum Auslösen der Kopier- und Druckaufträge wird die persönliche BFH-Card benötigt.

Bitte beachten!

  • Verwenden Sie immer die FQDN-Notation (Angabe des Hostnamens mit Domain, z.B. webmail.bfh.ch). Somit vermeiden Sie Konflikte und Ärger.
  • Bei der Abfrage von Usernamen und Passwörtern für Shares und andere Windows-Services der BFH schreiben Sie für Ihren Benutzernamen (Kürzel) bevorzugt "bfh\kürzel" oder "kürzel@bfh.ch"
  • Bei Problemen im Zusammenhang der IT-Infrastruktur melden Sie diese bitte unverzüglich über unser Trouble-Ticket System.

Falls Sie keine Antiviren-Software auf Ihrem Notebook installiert haben, verwenden Sie bitte während der Dauer Ihres Studiums den von der BFH zur Verfügung gestellten Virenschutz von Sophos für Windows, MAC oder Linux-Systeme.

Ab dem Herbstsemester 2022 findet der Unterricht im Neubau des Switzerland Innovation Park Biel/ Bienne (SIPBB) statt, welcher direkt neben dem Bahnhof Biel/Bienne liegt.

Switzerland Innovation Park Biel/Bienne: https://www.sipbb.ch/