frequenz

Das «frequenz» bewegt sich am Puls der Gesundheitslandschaft. So widmen wir uns in jeder Ausgabe einem Fokusthema, welches das Gesundheitswesen bewegt.

In jeder Ausgabe lesen Sie Aktuelles und Fachartikel aus Forschung, Lehre und Weiterbildung am Departement Gesundheit – in den Rubriken «Ernährung und Diätetik», «Geburtshilfe», «Pflege» und «Physiotherapie». 

Schwerpunkte: Gesundheitswesen, Ernährung und Diätetik, Geburtshilfe - Hebammenwesen, Pflege, Physiotherapie

Aktuelle Ausgabe

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Noch nie zuvor haben so viele Generationen neben- und miteinander gelebt wie heute. Dies, weil die durchschnittliche Lebenserwartung einen bisherigen Höchstwert erreicht hat und die Gruppe der Pensionierten nicht mehr nur aus einer Generation besteht. Generationen wirken konstitutiv auf unsere Gesellschaft: Der Zustand einer Generation und mehr noch das Verhältnis zwischen den Generationen sagt viel aus über die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Höchste Zeit also, dass wir den Generationen im «Fokus» unsere Aufmerksamkeit zuwenden.

Das Thema manifestiert sich gerade im Gesundheitswesen auf verschiedenen Ebenen. In erster Linie sind wird gefordert, eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten jeden Lebensalters anzubieten. Das Gesundheitswesen ist aber auch Arbeitgeberin für verschiedene Generationen; oft bestehen die Teams in Gesundheitsinstitutionen aus Vertretenden unterschiedlicher Generationen. Wie also fördern wir eine gute Zusammenarbeit, die gleichsam den Bedürfnissen der einzelnen Mitarbeitenden gerecht wird?

Auch am Departement Gesundheit ist das Thema Generationen vielfältig verankert. Einzelne Beispiele zeigen wir Ihnen auf den nächsten Seiten: In der Ausbildung profitieren Physiotherapie-Studierende im begleiteten Selbststudium von pensionierten Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Ein Forschungsprojekt untersucht derweil den Generationen-Mix in Pflegeteams, seine Stärken und Herausforderungen. Ein anderes Projekt stellt die ausgewogene Ernährung bei älteren Menschen ins Zentrum.

Wir wünschen Ihnen bereichernde Lesestunden.

Prof. Dr. Urs Brügger
Direktor Departement Gesundheit

Das Departement Gesundheit erweitert mit dem Aufbau des Instituts für Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik seine Angebotspalette, wovon nicht nur unsere Studierenden profitieren. Wir wirken dadurch aktiv bei Entscheidungsgrundlagen für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung mit.

Autorin:
Stefanie Diviani-Preiswerk, Leiterin Direktion und Kommunikation

Wir alle haben eines gemeinsam: Wir altern. Aber: Was heisst Alter(n)? Und was sind Generationen? Einen Eindruck davon vermittelt der Besuch der multimedialen Ausstellung «forever young. Willkommen im langen Leben» im Berner Generationenhaus.

Autorin:
Bettina Nägeli, Kommunikation

Bis zu fünf Generationen arbeiten gegenwärtig in Pflegeteams. Unterschiedliche Ansprüche und Wertvorstellungen treffen aufeinander – eine Herausforderung für das Pflegemanagement. Wie erleben die Leitungspersonen die intergenerative Zusammenarbeit?

Autorinnen:

  • Miriam Wettstein, Wissenschaftliche Mitarbeiterin BFH Wirtschaft
  • Iris Lipp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Pflege

Physiotherapeutinnen und -therapeuten im Ruhestand begleiten Bachelor-Studierende beim Lernen. Welche Auswirkungen das Zusammentreffen der Generationen auf Lernerfolg und Altersbilder hat, untersucht die Berner Fachhochschule Gesundheit in der Pilotstudie «Retired PhysioTherapists’ Tutor Supported Learning».

Autoren:

  • Dr. Slavko Rogan, Dozent Physiotherapie
  • Dr. Jan Taeymans, Dozent Physiotherapie

Eine genussvolle, ausgewogene Ernährung fördert die Lebensqualität älterer Personen. Im Auftrag des Bundes erarbeitete die angewandte Forschung und Entwicklung Ernährung und Diätetik Ernährungsempfehlungen, die den Bedürfnissen der Zielgruppe entsprechen.

Autorinnen:

  • Franziska Scheidegger-Balmer, Wissenschaftliche Assistentin Ernährung und Diätetik
  • Katja Uhlmann, Wissenschaftliche Assistentin Ernährung und Diätetik

Psychische Erkrankungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt können betroffene Mütter und ihre Kinder schwer belasten und zu hohen Folgekosten für die Gesellschaft führen. Um eine Übertragung der Problematik der Mutter auf die Kinder zu vermeiden, ist eine frühzeitige und wirksame Behandlung von perinatalen psychischen Erkrankungen essenziell.

Autorinnen:

  • Karin Schenk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Geburtshilfe
  • Dr. Anke Berger, Dozentin Geburtshilfe

Online- statt klassische Face-to-Face-Beratung: Digitale Technologien halten Einzug in die Ernährungsberatung. Die Forschungsabteilung Ernährung und Diätetik untersuchte, wie effektiv die  Ernährungsberatung via Smartphone-App bei übergewichtigen und adipösen Klientinnen und Klienten ist.

Interview mit:Dr. Karin Haas ist Dozentin in der Abteilung Ernährung und Diätetik. Die Ernährungskommunikation im Kontext der Digitalisierung bildet einer ihrer Forschungsschwerpunkte.

Das Interview führte
Bettina Nägeli, Kommunikation

687 Expertinnen und Experten aus 41 Ländern versammelten sich am 12. International Symposium on Pediatric Pain (ISPP) in Basel. Sie tauschten sich über die neusten Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Schmerzen bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen aus.

Autorinnen:

  • Karin Schenk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Geburtshilfe
  • Prof. Dr. habil. Eva Cignacco Müller, Co-Leiterin Abteilung Geburtshilfe, Leiterin angewandte Forschung und Entwicklung Geburtshilfe, Leiterin Master-Studiengang Hebamme

Kibang, Tanzania: Hier absolvierten wir, zwei Bachelor-Studentinnen Pflege, ein Pflegepraktikum. In ganz anderer Umgebung als gewohnt konnten wir unsere Kompetenzen des Clinical Assessments anwenden. Dabei hat sich dieses trotz Sprachbarriere als wichtiges Kommunikationsinstrument erwiesen.

Autorinnen:

  • Jasmin Rüesch, Bachelor-Studentin Pflege
  • Olivia Messer, Bachelor-Studentin Pflege

«No health without mental health and physical health.» Die Zusammenhänge zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit sowie der positive Einfluss körperlichen Trainings sind bekannt. Physiotherapeutinnen und -therapeuten können im Bereich Mental Health eine wichtige Rolle einnehmen. Wo genau liegen die Potenziale aber auch Herausforderungen?

Autor und Autorin:

  • Dr. Maurizio Trippolini, Dozent Physiotherapie
  • Dr. Emanuel Brunner, Physiotherapeut, klinischer Spezialist Schmerz, Kantonsspital Winterthur

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Archiv

Im Archiv finden Sie alle bereits erschienen Ausgaben von «frequenz» als PDF.

Impressum

  • Herausgeberin: Berner Fachhochschule BFH, Departement Gesundheit
  • Erscheinungsweise: 3-mal jährlich
  • Auflage: 8’000 Ex.
  • Redaktion: Bettina Nägeli
  • Fotos: Alexandra Berger, Daniel Haid, Alexander Jaquemet, Nick Schneeberger, Adobe Stock, Fotolia und weitere 
  • Layout: BFH Gesundheit, Alexandra Berger
  • Lektorat: Barbara Suter Ammann
  • Druck: Merkur Druck AG, Langenthal
  • Copyright: Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.