frequenz zum Thema Partnerschaften

Das «frequenz» bewegt sich am Puls der Gesundheitslandschaft. So widmen wir uns in jeder Ausgabe einem Fokusthema, welches das Gesundheitswesen bewegt.

In jeder Ausgabe lesen Sie Aktuelles und Fachartikel aus Forschung, Lehre und Weiterbildung am Departement Gesundheit – in den Rubriken «Ernährung und Diätetik», «Geburtshilfe», «Pflege» und «Physiotherapie». 

Schwerpunkte: Gesundheitswesen, Ernährung und Diätetik, Geburtshilfe - Hebammenwesen, Pflege, Physiotherapie

Aktuelle Ausgabe

Aus- und Weiterbildung, Forschung, Praxis – diese Bereiche funktionieren im Idealfall miteinander, beziehen sich aufeinander und entwickeln sich gemeinsam weiter. Darin entfalten sie ihren gesamtgesellschaftlichen Nutzen. Als Hochschule ist die BFH Bildungs- und Forschungseinrichtung zugleich – den Bezug zur Praxis zu gewährleisten, ist zudem in ihrem Selbstverständnis als anwendungsorientierte Fachhochschule verankert.

Das Departement Gesundheit pflegt Partnerschaften auf mehreren Ebenen. Diese sind unterschiedlich organisiert und reichen von der punktuellen, projektbezogenen Zusammenarbeit bis hin zur hochstrukturierten, vertraglich definierten Kooperation. Einige dieser Partnerschaftsformen stehen im Fokus dieser «frequenz»-Ausgabe: Die Akademie-Praxis-Partnerschaften etwa sind vertraglich geregelte Partnerschaften zwischen dem Departement Gesundheit der BFH und Partnern in der Gesundheitsversorgung. Sie haben zum Ziel, innovative Versorgungsmodelle hervorzubringen und auf Herausforderungen in der Praxis zu reagieren. Nicht nur die Gesundheitsversorgung – und letztlich die Bevölkerung – profitiert davon, sondern auch Lehre und Forschung bleiben dadurch aktuell und zukunftsorientiert. Eine weitere Partnerschaftsform, die wir pflegen, bezieht sich auf das Kompetenzprofil unserer Mitarbeitenden: Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende entwickeln in Spitälern und anderen Gesundheitsbetrieben ihr Praxis-Knowhow weiter. So bleiben wir am Puls der Praxis. Elementar sind zudem unsere Praxispartnerschaften im Zuge des Studiums: In Spitälern, Pflegeinstitutionen, Geburtshäusern etc. absolvieren unsere Studierenden ihre Praxismodule und festigen so ihre praktischen Skills.

Mit unseren Partnern tauschen wir uns aus, denken und handeln wir, entwickeln und fördern wir – und lassen Neues entstehen.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Einblick.

Starten Sie gut ins neue Jahr.

Prof. Dr. Urs Brügger
Direktor Departement Gesundheit

Artikel in der aktuellen Ausgabe

Interprofessionell, innovativ und praxisorientiert: Im Fokus der Akademie-Praxis-Partnerschaft der Berner Fachhochschule mit der Insel Gruppe stehen Projekte zu Versorgungsmodellen. Innerhalb von zwei Jahren ist es gelungen, die Kooperation in beide Institutionen zu integrieren und erste Projekte erfolgreich umzusetzen.

Interview mit

  • Ulrich von Allmen, Direktor Pflege/MTT der Insel Gruppe
  • Prof. Dr. Kai-Uwe Schmitt, Leiter Akademie-Praxis-Partnerschaft BFH-Insel Gruppe

Das Interview führte

Bettina Nägeli, Kommunikation

Gestartet als punktuelle Kooperation bilden die Berner Fachhochschule und die Lindenhofgruppe AG heute eine etablierte Akademie-Praxis-Partnerschaft. Die systematische Verzahnung von Akademie und Praxis ist ein Innovationsmotor, insbesondere für die Pflege. Sabine Hahn und Sabin Zürcher-Florin diskutieren über Ursprung, Höhepunkte und Zukunft der Partnerschaft.

Gespräch zwischen

  • Sabin Zürcher-Florin, Leiterin Fachentwicklung Pflege, Lindenhofgruppe AG
  • Prof. Dr. Sabine Hahn, Leiterin Fachbereich Pflege, BFH Gesundheit

Wie können die Pflegeaufgaben entsprechend der jeweiligen Kompetenzen auf die verschiedenen Berufsgruppen verteilt werden? Eine drängende Frage – gerade im Bereich der Langzeitpflege. In der Akademie-Praxis-Partnerschaft zwischen der Berner Fachhochschule und Domicil wurde der Grade- und Skill-Mix optimiert – mit positiven Auswirkungen auf die Pflegequalität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Interview mit

  • Maja Ulli, Pflegeexpertin im Team Pflege und Entwicklung, Domicil
  • Iris Lipp, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Angewandten Forschung und Entwicklung Pflege, BFH Gesundheit

Das Interview führte

Bettina Nägeli, Kommunikation

In die Therapie der Mangelernährung sind die Ernährungsberatung, die Ärzteschaft, die Pflegefachpersonen und je nach Einrichtung auch die Hotellerie involviert. Dass eine gut funktionierende interprofessionelle Kommunikation nicht nur für den Therapieerfolg, sondern auch für die Forschung Voraussetzung ist, zeigt das Beispiel der MEDPass-Studie.

Autorinnen

  • Katja Uhlmann, Wissenschaftliche Assistentin Ernährung und Diätetik
  • Silvia Kurmann, Dozentin Ernährung und Diätetik

Ein Merkmal des Bachelor-Studiums am Departement Gesundheit ist die ausgeprägte Praxisorientierung. Rund ein Drittel ihres Studiums absolvieren die Studierenden in Spitälern, Physiotherapiepraxen oder in Geburtshäusern. Die Praxismodule gründen auf einer vertraglich geregelten Partnerschaft zwischen dem Departement Gesundheit, den Praxisbetrieben und den Studierenden.

Autorin, Autor

  • Markus Berner, Dozent Pflege
  • Sabine Welti Zwyssig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Ressort Praxisausbildung

Von Dozierenden an Fachhochschulen wird verlangt, dass sie nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen mitbringen, sondern auch Praxiserfahrung – ein doppeltes Kompetenzprofil. Drei Berichte aus verschiedenen Praxispartnerschaften zeigen, wie Mitarbeitende des Fachbereichs Physiotherapie mit Einsätzen in Spitälern ihr Praxis-Knowhow weiterentwickeln.

Autorinnen

  • Angela Blasimann Schwarz, Co-Leiterin Bachelor-Studiengang Physiotherapie
  • Dr. Helena Luginbühl, Dozentin Physiotherapie

Eine Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett werfen für Frauen mit Epilepsie viele Fragen auf. Ob eine interprofessionelle Betreuung die Versorgung von schwangeren Frauen mit Epilepsie verbessern könnte, untersucht aktuell eine Master-Thesis. Dabei arbeiten die Hebamme-Studierende und das universitäre Neurozentrum des Inselspitals, Universitätsspital Bern eng zusammen.

Autorinnen

  • Céline Nadine Michel, Master-Studentin Hebamme
  • Prof. Dr. Eva Cignacco Müller, Co-Leiterin Fachbereich Geburtshilfe
  • Dr. med. Andrea Seiler, Oberärztin Neurologie Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum Universitätsklinik für Neurologie Inselspital, Universitätsspital Bern

Phenylketonurie ist eine vererbbare Stoffwechselerkrankung, die eine strikte Ernährungstherapie erfordert. Eltern und betroffene Kinder müssen folglich gut geschult werden. Bislang wurden Schulungen vor allem von Nahrungsmittelherstellenden entwickelt. Eine Master-Thesis zeigt neue Konzepte für Schulungen auf, die an die Bedürfnisse der Eltern und Kinder anknüpfen.

Autor

  • Peter Jacobs, Dozent Ernährung und Diätetik

Jede vierte Frau erlebt in der Schweiz unter der Geburt informellen Zwang. Betroffene fühlen sich übergangen, eingeschüchtert, durch einseitige Informationen manipuliert oder unter Druck gesetzt, Behandlungen zuzustimmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine schweizweite Studie der Berner Fachhochschule und weiterer Partnerinstitutionen.

Autor, Autorin

  • Dr. Stephan Oelhafen, Dozent, stv. Leiter Angewandte Forschung und Entwicklung Geburtshilfe
  • Stephanie Meyer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Geburtshilfe

Ein Rückblick auf das Frühlingssemester 2020 zeigt Herausforderungen, Erfolge und Erkenntnisse der Coronabedingten Umstellung von Präsenzunterricht auf Distance Learning.

Autorin

  • Tabea Gasser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Geburtshilfe

Interprofessionell ausgerichtet, wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert: Das ist der Bachelor-Studiengang Pflege an der Berner Fachhochschule. Kaspar Küng spricht über die Entwicklung desselben und verrät darüber hinaus, wie er zur Pflege gekommen ist.

Interview mit

  • Kaspar Küng, Leiter Bachelor-Studiengang Pflege

Das Interview führte

  • Janine Jeker, Kommunikation

International ist die Rolle der «Advanced Practice Physiotherapists » in der neurologischen Physiotherapie gut entwickelt und umfasst sowohl erweiterte Kompetenzen als auch eine eigenständige Praxis. Im Schwerpunkt Neurologie des Master-Studiengangs Physiotherapie haben eine britische und eine kanadische Physiotherapeutin ihre Advanced-Practice-Rollen erläutert.

Autorin

  • Dr. Clare Maguire, Schwerpunktleiterin Neurologie Master-Studiengang Physiotherapie und Leiterin Physiotherapie REHAB Basel

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Impressum

  • Herausgeberin: Berner Fachhochschule BFH, Departement Gesundheit
  • Erscheinungsweise: 3-mal jährlich
  • Auflage: 7’200 Ex.
  • Redaktion: Bettina Nägeli
  • Fotos: Alexandra Berger, Daniel Haid, Alexander Jaquemet, Nick Schneeberger, Adobe Stock, Fotolia und weitere 
  • Layout: BFH Gesundheit, Alexandra Berger
  • Lektorat: Barbara Suter Ammann
  • Druck: Merkur Druck AG, Langenthal
  • Copyright: Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion.