Entrepreneurship an der BFH-TI

Unternehmerisches Denken und Handeln ist ein wesentliches Ziel unseres Bildungs- und Forschungsauftrags. Wir motivieren und befähigen Studierende, Alumni und Mitarbeitende, technische Innovationen zu wettbewerbsfähigen Geschäftsmodellen zu entwickeln.

Angebote

Im Zusammenhang mit Entrepreneurship bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern vielfältige Leistungen an. So unterstützen wir einerseits unsere Studierenden (Studium) oder Mitarbeitende aus der Forschung & Entwicklung (Forschung) bei ersten unternehmerischen Erfahrungen. Andererseits bieten wir auch Unterstützung bei der Gründung eines Spin-off-Unternehmens und dem Transfer von der BFH zum eigenen Unternehmen (Spin-off).

Angebot für Studierende

Erwerben Sie im Rahmen Ihres Studiums relevante Kompetenzen, tauchen Sie in die Start-up-Welt ein und bereiten Sie sich optimal auf die Gründung Ihres eigenen Unternehmens vor.

Hierzu verwendet das Modul die «Running Lean» Methode von Ash Maurya, welche auf Prinzipien des Lean Management sowie der agilen Entwicklung aufbauen und speziell auf Innovationsprozesse von Geschäftsideen zugeschnitten ist. 

Ziel

Ziel des Moduls ist es, in einer frühen Phase durch den Einbezug von potenziellen Kunden, Geschäftsmodelle zu erstellen, diese zu validieren, sowie einen auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenen Prototypen zu realisieren. 

Durchführung

Frühjahrssemester (2 ECTS)

Anforderungen

Es sind keine Eingangskompetenzen notwendig. Eine eigene Geschäftsidee ist von Vorteil, aber nicht zwingend.

Kurzbeschrieb

Basierend auf zahlreichen Praxis-Erfahrungen eines «Serial Entrepreneurs» führt dieses Modul schrittweise die wesentlichen Aspekte für den Aufbau einer Startup-Firma ein. Zu Beginn werden die «Start-up-Industrien» in USA und Europa beleuchtet und die Voraussetzungen zu einem erfolgreichen Start-up eingeführt. Im Anschluss werden die Grundlagen zur Definition eines geeigneten Geschäftsmodelles erarbeitet und es wird aufgezeigt, wie eine Start-up-Firma geeignet finanziert werden kann. Schliesslich werden wichtige Elemente für die erfolgreiche Umsetzung einer Start-up-Firma beleuchtet.

Ziel

Die Studierenden kennen die Definitionen eines Geschäftsmodells und  können ein Geschäft dokumentieren (Business-Plan, Marketing, etc.). Sie können die notwendigen Schritte zur Umsetzung durchführen und  die kritischen Erfolgsfaktoren beurteilen.

Durchführung

Frühjahrssemester (2 ECTS)

Anforderungen

Es sind keine Eingangskompetenzen notwendig.

Kurzbeschrieb

Unternehmerisches Denken und Handeln ist sowohl für innovative Start-ups wie auch für etablierte Unternehmen höchst relevant. Kern der unternehmerischen Tätigkeit ist es, auf der Grundlage eigener Stärken und mit Blick auf nachhaltige Trends innovative Produkte zu entwickeln, die einen differenzierenden Kundennutzen stiften, um so die Basis für ein tragfähiges Geschäftsmodell zu schaffen.

Der Kurs «Entrepreneurship» vermittelt systematisch die zentralen Schritte und relevanten Methoden auf der unternehmerischen Reise: vom Etablieren des Teams über die Identifikation von Kundenbedürfnissen, der iterativen Schärfung des Angebots bis zur kompakten Vorstellung der neuen Geschäftsidee.

Ziel

Die Studierenden können die volkswirtschaftliche Relevanz des Unternehmertums einordnen. Sie verstehen die systematische Herangehensweise zur Generierung und Prüfung von neuen Geschäftsideen. Die Studierenden sind in der Lage, zahlreiche vermittelte Methoden und Tools selbständig anzuwenden. Sie können neue Geschäftsideen gegenüber potenziellen Kundengruppen pitchen und systematisch jene Geschäftsideen selektieren, die das grösste Potenzial haben. Sie können im Rahmen der Validierung von Geschäftsideen Hypothesen entwickeln, diese am Markt prüfen und so fundierte Entscheidungen treffen.

Durchführung

Herbstsemester (2 ECTS)

Anforderungen

Es sind keine Eingangskompetenzen notwendig.

Kurzbeschrieb

Die Beschaffung von Drittmitteln für angewandte Forschung und Dienstleistungsaufträge gehört zum täglichen Geschäft im Berufsleben eines Ingenieurs.  Die Erfolgsquoten zeigen, dass die Herausforderung der Erschliessung von Finanzierungsquellen immer kompetitiver wird. Am Arbeitsplatz eigene Ideen zu generieren, zu entwickeln und im Hinblick auf die Sicherung von Finanzmitteln zu verteidigen, kann einen erheblichen Karrierevorteil bieten.

Dieses Modul bietet Masterstudierenden der Ingenieurwissenschaften der Berner Fachhochschule eine systematische, praxisnahe Herangehensweise an die Entwicklung von Projektideen, den Verkauf, die Verteidigung und das Schreiben eines Projektantrags im Hinblick auf die Finanzierung des Projekts. Die Studierenden entwickeln eine Idee für ein angewandtes Forschungsprojekt oder einen Dienstleistungsauftrag und verfassen eine Antragsskizze, die diese Idee detailliert beschreibt. Sie präsentieren ihre Idee (benotete mündliche Aufgabe) in einem simulierten Review-Prozess, verkaufen die Idee und erhalten kritisches Feedback von Experten und Peers. Am Ende des Moduls wird ein vollständiger Projektvorschlag eingereicht, der eine bestimmte Förderorganisation überzeugen soll (benotete schriftliche Arbeit).

Ziel

Die Studierenden erwerben Kompetenzen in der Ideenentwicklung und -prüfung sowie in der schrittweisen Ausarbeitung der Idee zu einem vollständigen Antrag im Hinblick auf die Finanzierung des Projekts.

Durchführung

Herbstsemester

Anforderungen

Das Modul setzt den Abschluss eines technischen Bachelor-, bzw. Diplomstudiengangs voraus.

Kurzbeschrieb

Sie haben eine innovative Geschäftsidee und beabsichtigen, ein wissens- oder technologieorientiertes Unternehmen zu gründen? Im Modul «Business Concept» trainieren Sie Ihr unternehmerisches Handeln und Denken und bereiten sich theoretisch wie auch praktisch auf die Gründung und Führung eines Unternehmens vor.

Ziel

Während des 12-wöchigen Kurses werden Sie theoretische und praktische Fähigkeiten erwerben, wie z.B. Pitching, wie Sie Ihr Team aufbauen, einen Finanzplan erstellen, Ihre Kunden kennenlernen, mit dem Business Model Canvas arbeiten und vieles mehr. Zusätzlich lernen Sie viele Gleichgesinnte kennen und werden Teil des Berner Startup-Ökosystems.

Durchführung

Herbstsemester (keine ECTS)

Anforderungen

Es sind keine Eingangskompetenzen notwendig. Eine eigene Geschäftsidee ist von Vorteil, aber nicht zwingend.

Kurzbeschrieb

Sie sind auf der Suche nach einer Arbeitsstelle in den Semesterferien und möchten etwas Startup-Luft schnuppern? Berner Tech-Start-ups suchen Praktikantinnen und Praktikanten, die ihnen bei der Umsetzung eines konkreten Projekts zur Seite steht. Dort können Sie Ihre im Studium erlernten Kompetenzen in die Praxis umsetzen, in einem jungen dynamischen Team arbeiten und Praxiserfahrung sammeln, die sich gut im Lebenslauf macht.

Das Praktikum ist für alle Studiengänge der BFH-TI offen. Die Anzahl der Praktika ist begrenzt, weshalb ein Motivationsschrieben der Studierenden benötigt wird. Das Vertragswesen und die Entlohnung der Studierenden erfolgt beim Start-up.

Bewerbung

Bei Interesse senden Sie ein Motivationsschreiben an entrepreneurship.ti@bfh.ch

Durchführung

Sommerpraktikum (4-12 Wochen gem. Vereinbarung zwischen Studierenden und Start-up)

Anforderungen

Studierende ab dem 4. Semester

Mit dem „Entrepreneurship Zertifikat“ haben Sie die Möglichkeit, sich Grundlagenwissen und Kompetenzen zu Entrepreneurship anzueignen und legen damit die Basis für ihre unternehmerische Karriere.

Das Zertifikat verfolgt einen Portfolioansatz, der aus Theorie, Praxis und Systemwissen besteht. Siemüssen in jedem Bereich vorgegebene Anforderungen erfüllen, um das Zertifikat zu erhalten. Dabei eignen Sie sich unternehmerisches Denken und Handeln an und verbriefen diese Handlungskompetenzen durch Belege aus der Praxis.

Das Entrepreneurship Zertifikat wird im Frühjahr 2021 eingeführt .

Kurzbeschrieb

Mit «First Ventures» fördert die Gebert Rüf Stiftung Bachelor- und Masterstudierende von Fachhochschulen, die in ihrer Abschlussarbeit eine innovative Geschäftsidee entwickeln. Die Unterstützung bietet einen finanziellen Projektbeitrag von bis zu CHF 150’000 sowie ein individuell abgestimmtes Coachingprogramm. 

Ziel

«First Ventures» richtet sich an unternehmerische Fachhochschulstudierende, die ihre Innovationsprojekte unmittelbar nach Diplomabschluss weiterverfolgen wollen. Die Projektbeiträge von maximal CHF 150'000 ebnen den Weg, das eigene Spin-off zu gründen. Für die Dauer des First Ventures-Projekts sind die Projektleiter*innen an der Fachhochschule angestellt und haben volle Budgetautonomie.

Anmeldung

Mai und November

Anforderungen

  • Antragsberechtigt sind Bachelor- und Masterstudierende sämtlicher Fachbereiche und Disziplinen bzw. Fachhochabsolvent*innen bis maximal 6 Monate nach Abschluss. Absolvent*innen von Weiterbildungsmaster-Studiengängen werden nicht berücksichtigt.
  • Der ideale Eingabezeitpunkt liegt im Verlauf der Bachelor- oder Masterarbeit.
  • Projektteams sind willkommen, formal hat jedoch nur eine Person die Projektleitung inne.
  • Projektleiter*innen und allfällige Mitarbeitende des Projektteams sind für die Dauer des Projekts an der Fachhochschule angestellt. Diese trägt das Projekt ausdrücklich mit. Ein entsprechendes Unterstützungsschreiben ist dem Gesuch beizulegen.
  • Die Laufzeit beträgt ein bis maximal zwei Jahre, der Budgetrahmen CHF 50'000 bis maximal CHF 150’000. Pro Projekt können zusätzlich Kursangebote und Coachingleistungen im Umfang von CHF 5'000 beansprucht werden.
  • Die Betreuung durch den Fachhochschuldozierenden kann über das Projektbudget angemessen entschädigt werden.
  • Finanziert werden in erster Linie Salärkosten von der an der Fachhochschule angestellten Projektleiter*innen und Mitarbeiter*innen des Projektteams. Erwünscht ist der Einsatz von Hochschulmitteln. Auf jeden Fall sind Infrastruktur, Ausrüstung und Verbrauchsmaterial von der jeweiligen Schule bereit zu stellen.
  • Projekte können auch von dritter Seite mitunterstützt werden (z.B. Bundesmittel, Kantone, Stiftungen, Wirtschaft). Lückenfinanzierungen sind allerdings nicht das Ziel dieses Programms.
  • Es sind konkrete Pläne über die finanzielle Fortsetzung nach Auslaufen der Förderung vorzulegen.

Angebote für Forschende und Mitarbeitende

Am Departement Technik und Informatik besteht ein grosses Potenzial zu technischen Innovationen bei Mitarbeitenden in der Forschung oder Lehre, das im unternehmerischen Kontext weiterentwickelt werden kann. Hierfür bieten wir verschiedene Gefässe an, damit Forschende den Übergang vom Labor ins Unternehmertum bestmöglich in Angriff nehmen können.   

Kurzbeschrieb

Das Programm «Inspire Inside» bietet Mitarbeitenden im Mittelbau  die Möglichkeit, eigene Ideen zu Geschäftskonzepten im Rahmen ihrer Anstellung zu entwickeln. Ein Geschäftskonzept ist eine schriftliche Zusammenfassung der gesamten Geschäftsidee. Darin wird nicht nur die Idee und deren Potenzial beschrieben, sondern auch auf Markt, Finanzen und Team eingegangen. Durch eine Bewerbung mit Projektskizze und Projektplan können Mitarbeitende ein Zeitbudget beantragen. Das zur Verfügung gestellte Budget muss innerhalb von sechs Monaten verwendet werden und wird durch regelmässige Reviews geprüft. Das Budget kann auch auf mehrere Personen aufgeteilt werden, was zu stärkerer Interdisziplinarität und Teamorientierung führt. Der Antrag wird von einer Person gestellt.

Ziel

Das Geschäftskonzept einer technischen Innovation wird hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit geprüft und weiterentwickelt. Ziel ist es, die Grundlage für das BFH Spin-off Label zu erreichen.

Weitere Informationen

Inspire Inside: Programm zur Förderung von Entrepreneurship

Anmeldung

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.

Aufnahmekriterien

  • Mittelbau-Angestellte*r der BFH-TI
  • Im Kompetenzbereich der BFH-TI
  • Potenzial für angewandte Forschung und Entwicklung
  • Motivation und Track-Record des Antragsstellers / der Antragsstellerin
  • Markt- und Wachstumspotenzial sind vorhanden
  • Innovationsgrad des Geschäftskonzepts
  • Eingeschätzte Förderungsnotwendigkeit
  • Mögliches Unternehmen wird in der Schweiz / im Kanton Bern gegründet.
  • Geschäftskonzept hat das Potenzial, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Bei Interesse am Programm teilzunehmen, senden Sie folgenden Antrag an:

Kurzbeschrieb

Sie haben eine innovative Geschäftsidee und beabsichtigen, ein wissens- oder technologieorientiertes Unternehmen zu gründen? Im Modul «Business Concept» trainieren Sie Ihr unternehmerisches Handeln und Denken und bereiten sich theoretisch wie auch praktisch auf die Gründung und Führung eines Unternehmens vor.

Ziel

Während des 12-wöchigen Kurses werden Sie theoretische und praktische Fähigkeiten erwerben, wie z.B. Pitching, wie Sie Ihr Team aufbauen, einen Finanzplan erstellen, Ihre Kunden kennenlernen, mit dem Business Model Canvas arbeiten und vieles mehr. Zusätzlich lernen Sie viele Gleichgesinnte kennen und werden Teil des Berner Startup-Ökosystems.

Durchführung

Herbstsemester (keine ECTS)

Anforderungen

Es sind keine Eingangskompetenzen notwendig. Eine eigene Geschäftsidee ist von Vorteil, aber nicht zwingend.

Kurzbeschrieb

Haben Sie eine vielversprechende Geschäftsidee? Mit der Teilnahme an unserem Wettbewerb kommen Sie Ihrem eigenen Unternehmen ein Stück näher! Mit einer Qualifikation in der ersten Runde erhalten Sie Zugang zu Coaches, exklusiven Workshops und einem wertvollen Netzwerk. Mit professioneller Unterstützung entwickeln Sie Ihre Idee zum Geschäftsmodell weiter. In der Finalrunde werden die besten drei Geschäftsmodelle mit Preisgeldern von total CHF 18‘000.– prämiert. Melden Sie sich an und bewerben Sie sich für einen der 25 Startplätze an unserem ELEVATOR PITCH.

Durchführung

Nächste Durchführung Januar 2023

Anforderungen

Einzelpersonen, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben und mindestens achtzehn Jahre alt sind.

Teams mit maximal fünf Personen, die ihren Wohnsitz in der Schweiz haben und mindestens achtzehn Jahre alt sind.

Kurzbeschrieb

Die Innosuisse fördert Start-ups und Gründungsinteressierte mit einem individuellen Coaching. Erfahrene Businesscoaches begleiten und unterstützen Sie bei der Gründung, der Weiterentwicklung und dem nachhaltigen Wachstum Ihres eigenen Unternehmens.

Stufe A: Initial Coaching

Ziel: Ihr Geschäftskonzept wird hinsichtlich seiner Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit geprüft und weiterentwickelt.

Umfang: bis CHF 5'000
Dauer: bis 6 Monate

Stufe B: Core Coaching

Ziel: Ihr Geschäftskonzept wird auf seine Wirtschaftlichkeit geprüft. Sie erhalten Unterstützung in der Strategieentwicklung, dem Aufbau der Organisation, dem Markteintritt und Rechtsberatung in Fragen des Schutzes von Immaterialgütern, Vertragsabschlüssen oder Steuern.

Umfang: bis CHF 50'000
Dauer: bis 3 Jahre

Durchführung

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.

Anforderungen

Die Kriterien sind in Art. 23 der Beitragsverordnung Innosuisse festgelegt und in Art. 3 Abs. 1 und 3 der Vollzugsbestimmungen Coaching präzisiert.

Sie befassen sich in Ihrem Unternehmen mit der Gestaltung der Zukunft, zum Beispiel als Geschäftsführende, als Innovationsverantwortliche oder als Leitende von Innovationsprojekten. Das CAS Innovation bietet Ihnen eine umfassende Ausbildung mit den neuesten Erkenntnissen in Innovation und Unternehmertum.

Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung, sich auf allen Ebenen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen limitiert. Mit dem CAS Professional Business Case Development lernen Sie, für innovative Vorhaben aus einer unternehmerischen Perspektive Business Cases zu entwickeln und zu kommunizieren. Und dabei vernetzt auf Markt, Kundschaft, Wettbewerb, Technologie, Risiken und Wirtschaftlichkeit einzugehen

Angebote für Spin-offs und Start-ups

Wir möchten Spin-offs ein zielstrebiges Herauswachsen aus der risikoreichen Inkubator-Phase ermöglichen und ihnen gute Voraussetzungen bieten, die Time-to-Market kurz zu halten und sich möglichst gut auf den Markteintritt vorzubereiten.

Definitionen

  • Als BFH-TI Spin-off wird eine Firma bezeichnet, die für ihre wirtschaftliche Tätigkeit geistiges Eigentum der BFH-TI nutzt und an der Angehörige der BFH beteiligt sind, die das geistige Eigentum der BFH selbst (mit-)entwickelt haben.
  • Start-up-Unternehmen der BFH-TI sind rechtlich eigenständige Unternehmen, die von BFH-TI-Angehörigen (mit-)gegründet werden, jedoch kein geschütztes geistiges Eigentum der BFH-TI verwenden.

Das Spin-off Label steht Spin-offs der BFH zur Verfügung. Das Spin-off-Logo kann vom Unternehmen in der allgemeinen Kommunikation eingesetzt werden (z.B. auf der Webseite des Unternehmens, in einer Unternehmensbroschüre, usw.) Zudem darf das Unternehmen den Titel «Spin-off der Berner Fachhochschule» tragen. Dies hilft den noch jungen Unternehmen am Markt Vertrauen zu schaffen und potenzielle Investoren zu überzeugen.

Wir verfolgen eine unternehmerfreundliche Strategie, wenn es um geistiges Eigentum geht. So sind wir stets bestrebt, zusammen mit den Spin-offs, die bestmögliche Lösung zu finden, um geistiges Eigentum von der BFH zum Unternehmen zu überführen.

Kontakt

Es ist möglich, in einer frühen Phase des eigenen Unternehmens, Teilzeit an der BFH-, resp. in einem Forschungsinstitut angestellt zu sein. Wir bieten für verschiedene Formen der Zusammenarbeit Hand und unterstützen Gründerinnen und Gründer dabei schrittweise ins eigene Unternehmen einzusteigen.

Durch die verschiedenen Kanäle der BFH-TI und der BFH als Ganzes, können Gründerinnen und Gründer von der Reichweiter der Hochschule profitieren. Die dadurch gewonnenen Visibilität hilft gerade jungen Firmen, mehr Menschen mit ihrer Idee zu erreichen und sich somit als Startup zu positionieren.

Officespace

Spin-off oder Startups der BFH-TI haben die Möglichkeit in einer frühen Phase ihres Unternehmens Officespace der BFH-TI zu nutzen. Die Konditionen sind für junge Unternehmen attraktiv, erhöhen sich aber von Jahr zu Jahr. Mit diesem Angebot sollen junge Unternehmen finanziell entlastet werden, aber auch die Nähe zur BFH weiter aufrechterhalten werden können. Die Anzahl der Räumlichkeiten ist begrenzt.

Progression Kosten Arbeitsplätze Spin-off Park

Laborinfrastruktur

Laborinfrastruktur kann – im Einverständnis mit dem jeweiligen Institut oder Fachbereich –  von Spin-off oder Start-ups der BFH-TI genutzt werden. Die Konditionen (Zeitraum und Kosten) werden direkt mit dem jeweiligen Institut oder Fachbereich, unter Einbezug des WTT, vereinbart.

Sie befassen sich in Ihrem Unternehmen mit der Gestaltung der Zukunft, zum Beispiel als Geschäftsführende, als Innovationsverantwortliche oder als Leitende von Innovationsprojekten. Das CAS Innovation bietet Ihnen eine umfassende Ausbildung mit den neuesten Erkenntnissen in Innovation und Unternehmertum.

Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung, sich auf allen Ebenen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen limitiert. Mit dem CAS Professional Business Case Development lernen Sie, für innovative Vorhaben aus einer unternehmerischen Perspektive Business Cases zu entwickeln und zu kommunizieren. Und dabei vernetzt auf Markt, Kundschaft, Wettbewerb, Technologie, Risiken und Wirtschaftlichkeit einzugehen

Events

Ergänzend zu unseren Angeboten organisieren wir regelmässig Veranstaltungen, um den Austausch und die Information innerhalb der Entrepreneurship Community der BFH zu fördern.

Spin-offs und Start-ups BFH-TI

Unsere Unterstützung von Spin-off-Unternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück. Anbei eine Auswahl von Spin-offs, die aus dem Departement Technik und Informatik der BFH entstanden sind.

Spin-off Porträts

Die Firma Hastema konzentriert sich auf das Entwickeln, Produzieren und Vermarkten von eigenen Produkten im Bereich der Bahntechnik. Das dazu nötige Wissen und die Infrastruktur bietet Hastema auch anderen Unternehmen als Dienstleistung an.

  • Produkte: Weichenprüfgeräte, dynamische Gleiswaagen, Zugsüberwachung
  • Dienste: F+E, Konstruktion, Industrialisierung und in der Fertigung/Montage von mechatronischen Baugruppen
hastema log

Hinter Bern Formula Student stehen 24 motivierte Studierende der Berner Fachhochschule. Seit der Gründung im Jahr 2014 hat der Verein schon fünf Fahrzeuge konstruiert und misst sich damit jährlich mit Teams aus Hochschulen aus der ganzen Welt an den Wettbewerben der Formula Student. Bei den durch das BFS-Team entwickelten Fahrzeugen stehen die Sicherheit, die Performance und das Umweltbewusstsein im Vordergrund. Das Ziel ist, nachhaltige Technologien zu fördern und zukünftigen Ingenieur*innen eine einmalige Chance zu bieten, die erlernte Theorie in einem spannenden Projekt anzuwenden. Ein Fahrzeug von der Skizze bis zum Prototyp mitentwickeln oder Events planen und durchführen – Bern Formula Student bietet seinen Mitgliedern vielseitige und wertvolle Erfahrungen für die Arbeitswelt.

BFS Logo

Im Mai 2015 haben Simon Zumbrunnen und Philipp Haslebacher, zwei Absolventen der Berner Fachhochschule BFH, das Hightech Start-up ReseaTech gegründet. Das Jungunternehmen mit Sitz in Burgdorf stellt Messgeräte für Flüssigkeitsmengen im Mikroliterbereich her. Diese kommen insbesondere in biotechnologischen Prozessen, in der Halbleiterindustrie oder in Abfüllanlagen von Flüssigprodukten zum Einsatz.

Team ReseaTech
Team ReseaTech

Software Defined Radio ist Leidenschaft. Das aus dem Research Institute for Security in the Information Society RISIS ausgegründete BFH Spin-off PrecisionWave ist auf Hochfrequenz-Elektronik und hardwarebasierte Echtzeit-Signalverarbeitung spezialisiert. PrecisionWave verfügt über eine Reihe von Standard-Produkten und bietet schlüsselfertige Lösungen und Entwicklungsdienstleistungen für kundenspezifische Projekte an. Neben dem Bau von Hightech-Elektronik mit branchenführender Performanz werden FPGA-IP-Cores und Embedded-Linux-Anwendungen entwickelt, die das Herzstück von PrecisionWaves PC-losen softwaredefinierten Funksysteme bilden. Die Produktanwendungen reichen von RF-Sicherheitssystemen, über RF-Signalanalysatoren bis hin zu RADAR-Systemen. Das Unternehmen mit Sitz in Solothurn beschäftigt zur Zeit acht Mitarbeitende. Die Aktien sind im Privatbesitz der Gründer.

presicionWave Logo

aliunid misst, analysiert und steuert Energieflüsse in Echtzeit. Dadurch kann das Energiesystem flexibel atmen und eine erneuerbare, klimafreundliche Energieversorgung wird möglich. Als digitales EVU verzichtet aliunid auf eigene physische Infrastrukturen wie Netze, Trafos und Kraftwerke. Sie unterstützt bestehende Energieunternehmen bei der Entwicklung von Echtzeit-Kompetenzen und datenbasierten Produkten. Die traditionelle Energiewirtschaft wird durch digitale Geschäftsmodelle ergänzt. aliunid ist als Whitelabel-Lösung konzipiert. Der Vertrieb der aliunid Produkte erfolgt durch eine offene Community von über 20 innovativen, Schweizer Energieunternehmen. Die Aktionäre der aliunid AG sind u.a. Schweizer Stromproduzenten, Energieversorger, IOT-Entwickler.

aliunid lgog

healthinal entwickelt moderne Software für ambulante und stationäre Leistungserbringer im Gesundheitswesen und berät Spitäler, Psychiatrien und Ärztenetzwerke in Bezug auf Digitalisierung und Innovation.

healthinal logo

PRiOT bietet Gesamtlösungen im Bereich Internet der Dinge (Internet of Things IoT) an. Diese Lösungen umfassen die Bereitstellung von Sensoren, die Auswahl und den Betrieb der geeigneten Übertragungstechnologie bis hin zur Auswertung und Visualisierung der Daten.

Mit dem Filtermonitoring, einer Lösung für eine smarte Bewirtschaftung von Luftfiltern, dem Dachmonitor einer Lösung zur Überwachung der Dichtheit von Flachdächern und dem Energiemonitor einer Lösung zum Fernauslesen von Energiezählern, bietet PRiOT ein breites IoT-Portfolio.

priot logo

Geleitet von Dr. Andrea Vezzini verfügt ennos über mehr als 14 Jahre Erfahrung in der Konzeption, Entwicklung und Installation effizienter solarbetriebener Pumpensysteme. Seit 2010 konzentriert sich ennos auf die Produktion und den Vertrieb eigener solarbetriebener Wasserpumpen, die speziell für die Bewässerung und Trinkwasserversorgung in Gebieten ohne Anschluss an das Wassernetz konzipiert sind. Bisher vertreibt ennos seine Modelle sunlight pump in mehr als 30 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa.

ennos

Anastasis ist der erste datenschutzgerechte, transparente und einfach zu bedienende Schlüsselwiederherstellungsservice, der eine Lösung für ein gängiges Problem bei verschlüsselten Verbraucherprodukten bietet. Anastasis ist eine Multi-Cloud-Lösung, die es den Nutzern ermöglicht, ihre geheimen Schlüssel/Passwörter völlig vertraulich und sicher auf mehrere Dienstanbieter aufzuteilen. Die Dienstanbieter erfahren ausser einigen öffentlichen Details zur Authentifizierung nichts über die geheimen Daten des Nutzers oder ihn selbst. Nur der autorisierte Nutzer kann den Schlüssel mit Hilfe von Standard-Authentifizierungsverfahren (SMS-TAN, Video-Ident, Sicherheitsfrage, E-Mail usw.) wiederherstellen.

POWDIENCE bietet mit seiner Online-Plattform die Möglichkeit, effektiv und effizient datenbasierte relevante Personas zu erstellen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden wirklich verstehen und damit die Kundenbeziehung verbessern, die Kundenzufriedenheit steigern und letztlich den ROI ihres Marketings optimieren.

Damit Sie Ihre Kunden in Zukunft wirklich kennen: Erstellen Sie auf Basis der Echtdaten Ihres Unternehmens und durch die Integration von Facebook-Daten authentische Personas. Schätzen Sie die potenzielle Reichweite ein. Bewerten Sie die Relevanz Ihrer Personas und verleihen Sie ihnen durch Bilder eine emotionale Dimension. Nutzen Sie Vorlagen und teilen Sie diese mit Ihrem Team für ein gemeinsames Verständnis.

powdience logo

Für Interessierte gibt es eine Vielzahl von Angeboten im Start-up-Ökosystem. Anbei finden Sie eine Liste mit unseren Partnern und weiteren spannenden Links:

be-advanced arbeitet im Auftrag der Standortförderung des Kantons Bern und steht für einen unabhängigen und überregional vernetzten Impulsgeber. Die Innovationsförderagentur stärkt die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der im Kanton Bern angesiedelten Gründer*innen, Start-ups und Unternehmen und solche, die sich hier ansiedeln möchten.

Die Stiftung STI fördert Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer mit innovativen Projekten im Wirtschafts- und Lebensraum Espace Mittelland (Kantone BE, SO, FR, NE, JU). Für die Entwicklung und den Aufbau einer technologisch orientierten Geschäftstätigkeit bieten sie finanzielle Unterstützung und Coaching. Ziel der Stiftung ist es, innovative Projekte mit Marktpotenzial zum Erfolg zu führen.

Der Switzerland Innovation Park Biel/Bienne ist eine private Schweizer Non-Profit-Organisation, die industrienahe und primär angewandte Forschung und Entwicklung betreibt und unterstützt. Als Teil des nationalen und internationalen Netzwerkes der Stiftung Switzerland Innovation, hat der Switzerland Innovation Park Biel/Bienne zum Ziel, Forschungsinvestitionen aus dem Ausland zu generieren, Schweizer Innovationsleistung und Start-ups zu fördern und Forschungsresultate beschleunigt in marktfähige Produkte umzusetzen.

Innosuisse ist die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung. Sie ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die Aufgabe von Innosuisse ist es, die wissenschaftsbasierte Innovation im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Das IFJ begleitet schweizweit Gründer/innen mit Beratungen, Intensivkursen, Workshops, Webinaren, Fachreferaten, Events, Businessplan-Tools, Business Software, Förderprogrammen und den Onlineservices für Firmengründungen und Handelsregisteränderungen. Dank namhafter Partner ist der Start-up-Support kostenlos.

Venture Kick ist ein philanthropisches Drei-Stufen Finanzierungsmodell, das initiiert wurde, um Schweizer Start-ups mit Finanzierung in der frühen Phase auszustatten und so den unternehmerischen Erfolg zu unterstützen. Start-ups können sich qualifizieren, um bis zu CHF 150'000 Startkapital zu erhalten. Nach jeder Stufe können vielversprechende Gründer*innen professionelles Coaching in einem 2-Tages Kickers Camp in Anspruch nehmen.

Startupticker.ch ist die Online-Plattform für Jungunternehmer, Innovatoren und Unterstützer. Der Hub erhöht die Sichtbarkeit von jungen Schweizer Unternehmen und dient dazu, die vielfältige und lebendige Start-up-Szene zu beleuchten. Das Newsportal informiert täglich über Unternehmensergebnisse, Lancierung von Innovationen, Wachstum, Finanzierung, Exits, Unterstützungsleistungen, Events und Award-Ausschreibunge.