Mikro- und Medizintechnik

Als Bachelor in Mikro- und Medizintechnik sorgen Sie mit Innovationen im Kleinen für Effizienz, Präzision und grosse Wirkung in verschiedensten Fachbereichen.

Im Studium

  • kombinieren Sie Mikro- und Medizintechnik an der faszinierenden Schnittstelle von Technik und Medizin,

  • lernen Sie, Elemente der Elektronik, Informatik und Mechanik zu hochpräzisen Produkten in kleinen Dimensionen zu vereinen,

  • spezialisieren Sie sich in 2 von 5 Vertiefungen: Medizintechnik, Optik/Photonik, Robotik, Sensorik und Management,

  • erlangen Sie mit der Wahl des zweisprachigen Studiengangs (deutsch/französisch) eine wertvolle Zusatzqualifikation,

  • haben Sie einen starken Praxisbezug durch Projektarbeiten und die Bachelor-Thesis  in Zusammenarbeit mit Industriepartnern,

  • erarbeiten Sie sich als interdisziplinäre/r  Mikrotechnik-Ingenieur/in beste Berufsaussichten in unterschiedlichsten Branchen.

Steckbrief

  • Titel/Abschluss Bachelor of Science (BSc)
  • Vertiefungen Medizintechnik, Optik/Photonik, Robotik, Sensorik, Management
  • Studienform Vollzeit (6 Semester), Teilzeit/berufsbegleitend (8 oder 10 Semester)
  • Studienbeginn KW 38
  • Anmeldefrist Studienjahr 19/20: 31.07.2019
  • Anzahl ECTS 180 ECTS-Credits
  • Unterrichtssprache Deutsch oder Bilingue Deutsch/Französisch
  • Studienort Biel
  • Departement Technik und Informatik
  • Studienführer

BSc Mikro- und Medizintechnik

Inhalt + Aufbau

Als Bachelor in Mikro- und Medizintechnik kombinieren Sie Elemente der Elektronik, Informatik und Mechanik zu hochpräzisen Produkten. Sie entwickeln Komponenten und Systeme für Bereiche wie Automatisierung, Mess- und Regeltechnik, Computer-, Automobil- oder Kommunikationstechnologien sowie Medizintechnik.

Portrait

Als Mikroingenieurinnen oder Mikroingenieure zeichnen Sie sich durch Multidisziplinarität aus und sind auf kleine Dimensionen spezialisiert. Sie sind in 3 Ingenieurdisziplinen zu Hause: in Mechanical Design, Elektronik und Informatik. Ausserdem verfügen Sie über Fachwissen in Bereichen wie Mechatronik, Medizintechnik, Optik/Photonik, Robotik, Sensorik und Management. 
Im Sinne einer ersten Spezialisierung wählen Sie 2 aus 5 angebotenen Vertiefungen aus.

Ausbildungsziele

Als Absolventinnen und Absolventen…

  • Verfügen Sie über solide Grundlagen insbesondere in der Mechanik, Elektronik und Informatik.
  • verstehen Sie das Zusammenspiel von mechanischen und elektronischen Komponenten und Software in mikrotechnischen Systemen.
  • können Sie multidisziplinäre Problemstellungen analysieren und praxisnahe Lösungen finden.
  • können Sie mikrotechnische Systeme in den Spezialgebieten Optik, Medizintechnik, Robotik und Sensorik realisieren.
  • können Sie relevante Daten sammeln und interpretieren, um geeignete mikrotechnische Lösungen zu konzipieren und umzusetzen.
  • können Sie die soziale, wissenschaftliche und ethische Dimension von (mikro)technischen Lösungen mitberücksichtigen.

Vertiefungen + Schwerpunkte

Als Bachelor der Mikrotechnik bietet sich Ihnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Ihre berufliche Zukunft. Im Rahmen des modularisierten Angebots können Sie durch die Wahl der Vertiefung individuelle Akzente für Ihre berufliche Entwicklung setzen.

Die Medizintechnik widmet sich den Grundlagen, die für die Entwicklung von medizintechnischen Geräten notwendig sind. Hierunter fallen neben den anatomischen und physiologischen Grundlagen auch die spezifischen Anforderungen an Diagnose- und Therapiegeräte in medizinischen Anwendungen. Im Blickpunkt stehen die Messung, Aufbereitung und Nutzung von Biosignalen sowie die Funktionsweise und der Einsatz von Herzschrittmachern und anderen therapeutischen Instrumenten, Bio-Sensoren, bildgebenden Verfahren und Implantaten und Prothesen.

Die folgenden zwei Module werden im Rahmen der Vertiefung Medizintechnik angeboten und müssen gemäss Studienplan belegt werden.

 

Die Bachelor-Thesis und die Vorstudie (Projektarbeit) werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.

Die Optik ist ein stark wachsendes Gebiet der modernen Technik. Hochpräzise optische Sensoren, die berührungslos messen, werden in vielen Bereichen eingesetzt. Vertieft behandelt werden: Interferometer, Spektrometer, Mikrooptik, optische Systeme mit Bildverarbeitung, holografische Verfahren usw.

Die folgenden zwei Module werden im Rahmen der Vertiefung Optik / Photonik angeboten und müssen gemäss Studienplan belegt werden.

 

Die Bachelor-Thesis und die Vorstudie (Projektarbeit) werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.

Studium, Entwurf, Konstruktion und Programmierung von Industrie- und mobilen Robotern. Entwicklung und Anwendung von Produktions- und Montageeinrichtungen für die Mikrotechnik.

Die folgenden zwei Module werden im Rahmen der Vertiefung Robotik angeboten und müssen gemäss Studienplan belegt werden.

 

Die Bachelor-Thesis und die Vorstudie (Projektarbeit) werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.

Die Sensortechnik und die digitale Signalverarbeitung sind wichtige Bereiche der modernen Industrie. Sie besetzen eine Schlüsselposition in der 
der Produktionstechnik, der Robotik, der Messtechnik, der Automatisierungstechnik und der Regeltechnik.

Die folgenden zwei Module werden im Rahmen der Vertiefung Sensorik angeboten und müssen gemäss Studienplan belegt werden.

 

Die Bachelor-Thesis und die Vorstudie (Projektarbeit) werden in der Regel in der gewählten Vertiefung absolviert.

Die BFH-TI bietet mit der Vertiefung Management eine komplementäre Ausbildung für Ingenieurstudierende an. Sie reagiert damit auf den Trend zu mehr Dienstleistungen im Ingenieurwesen und hofft so auch zusätzliche Studierende anzusprechen, für welche die Ingenieurausbildung bis heute zu einseitig technisch war.

Studienform + Dauer

Wenn Sie den Bachelor-Abschluss in der minimalen Zeit von 6 Semestern erreichen wollen, wählen Sie die Vollzeit-Studienform. Bei einem Teilzeitstudium können Sie das Studium auch über eine längere Zeit erstrecken, so dass Sie parallel zum Studium auch eine Berufstätigkeit ausüben können.

Folgende Standardvarianten stehen zur Wahl:

  • Vollzeitstudium – Dauer: 6 Semester
  • Teilzeitstudium – Dauer: 8 oder 10 Semester

Im Teilzeitstudium findet der Unterricht während den ersten drei Jahren tagsüber an drei Tagen pro Woche statt – zwei Tage in Folge sind jeweils unterrichtsfrei. Die letzten zwei Semester können Sie entweder zu 100% im Vollzeitstudium absolvieren (Studiendauer 8 Semester) oder Sie teilen das entsprechende Pensum auf vier Semester auf (Studiendauer 10 Semester).

Der Übergang von einer Variante zur anderen während des Studiums ist möglich.

Das ganze Studium ist aus Lerneinheiten, den so genannten Modulen aufgebaut.
Der Studienplan legt im Detail fest, welche Module besucht werden müssen und wo Wahlfreiheit besteht. Insgesamt umfasst das Studium 180 ECTS-Credits, was einem gesamten Studienaufwand von 5400 Arbeitsstunden entspricht. Bei der zeitlichen Einteilung des Studiums besteht eine individuelle Gestaltungsmöglichkeit.

Modulfächer

Das Diagramm gibt eine Übersicht über die Fachgebiete, die im Rahmen von Modulen im Studium der Mikro- und Medizintechnik abgedeckt werden

Modulgruppen Bachelor Mikro- und Medizintechnik

Projekte und Bachelor-Thesis

Das Studium baut auf den beruflichen Grundlagen der Mikrotechnikberufe auf. Eine solide berufliche Basis ist daher eine wichtige Grundlage für den Erfolg im Berufsleben. Nach erfolgreichem Bestehen der verlangten Module und der Abschlussarbeit erhalten Sie das Zeugnis als „Bachelor of Science BFH in Mikrotechnik“.

Individueller Stundenplan

Diese Excel-Datei erleichtert Ihnen, den für Sie optimalen Stundenplan für das kommende Semester zu erstellen.

Stundenplan im iCal-Format zum Download

Mit dem iCal-Tool können Sie sich Ihren Stundenplan mit ein paar Klicks zusammenstellen und direkt im iCalendar-Format exportieren und so in Ihren elektronischen Kalender übernehmen. Dieses selbsterklärende Tool haben Julien Farine und Xavier Hennig, Studierende der Informatik für Sie programmiert.

13.09.2019

Begrüssung und Informationsanlass für neu eintretende Studierende in Biel, Burgdorf und Bern.

16.09.2019 Start Herbstsemester
20.09.2019 Diplomfeier
23.12.2019 - 05.01.2019

Unterrichtsfreie Zeit

18.01.2020

Ende Herbstsemester

20.01.2020 - 16.02.2020

Unterrichtsfreie Zeit

27.01.2020 - 07.02.2020

Prüfungswochen

17.02.2020

Start Frühlingssemester

06.03.2020

Diplomfeier

06.04.2020 - 13.04.2020

Ferien Karwoche und Ostern

13.05.2020

Sporttag "the games"

21.05. – 22.05.2020

Auffahrt

01.06.2020

Pfingstmontag

13.06.2020

Ende Frühlingssemester

15.06.2020 - 13.09.2020

Unterrichtsfreie Zeit

29.06.2020

Solennität (nur Burgdorf)

29.06.2020 – 17.07.2020

Prüfungswochen

14.09.2020

Start Herbstsemester

18.09.2020

Diplomfeier

Möchten Sie als Studentin, als Student aus der Schweiz gerne in einem anderen Land wohnen, dort studieren oder arbeiten? Oder möchten Sie ein Gastsemester an einer anderen Schweizer Hochschule verbringen? Oder kommen Sie aus dem Ausland und wollen ein Semester an der Berner Fachhochschule verbringen? Mobilitätserfahrungen sind immer einmalig und wertvoll. Wir ermöglichen Ihnen, während des Studiums Austauschsemester und Praktika im In- oder Ausland zu absolvieren.


International Advisor

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Betreuer für internationale Kontakte der Abteilung Mikro- und Medizintechnik.

Partnerhochschulen

Im Rahmen Ihres Studiums in der Mikro- und Medizintechnik stehen Ihnen zwei Studienmodelle zur Verfügung:

Studium in Deutsch

Am Standort Biel haben Sie die Möglichkeit, Ihr gesamtes Studium, in Deutsch zu absolvieren.  

Zweisprachiges Studium

Am Standort Biel haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, Ihr Studium nach dem «Immersionsprinzip» in einer perfekt bilingualen Umgebung Deutsch und Französisch zu absolvieren. Die Unterrichtssprache wird für jeden Kurs im Voraus festgelegt. Mit Ausnahme der Sprachmodule wird etwa die Hälfte der Module nur in Deutsch, die andere Hälfte nur in Französisch unterrichtet.

In der Regel stehen sämtliche Unterlagen (Skripten, Tests, Prüfungen usw.) in beiden Sprachen zur Verfügung. Die Leistungsnachweise (Tests, Prüfungen) können Sie in der Sprache Ihrer Wahl (Deutsch oder Französisch) erbringen.

Ihrem Bachelordiplom wird ein entsprechender Hinweis auf ein erfolgreich abgeschlossenes zweisprachiges Studium hinzugefügt.

Auf Wunsch können Sie am Ende des Studiums das «Zertifikat für zweisprachige Kompetenzen» erlangen. Die Bedingungen sowie weitere Informationen entnehmen Sie dem gleichnamigen PDF.

Interessieren Sie sich für die wirtschaftlichen Aspekte der Mikro- und Medizintechnik? Möchten Sie Ihre Kenntnisse schon während des Studiums sinnvoll ergänzen? Mit dem Zertifikat in Management haben Sie die Möglichkeit, wirtschaftliche Kompetenzen zu erlernen und zu vertiefen. 

Das Zertifikat in Management ist eine Zusatzausbildung, die speziell auf Ingenieure -innen zugeschnitten ist. Ab dem 4. Semester können sie 6 Module belegen, welche Ihnen Themen wie Investition, Strategie- und Innovationsmanagement näherbringen. Die Module werden insgesamt mit 12 ECTS validiert. Jedes der 6 Module muss bestanden werden um das Zertifikat zu erhalten. Es müssen zur Validierung des Zertifikats folgende Module belegt werden:

Bachelor-Thesis

Während ihres Studiums beschäftigen sich die Studierenden mit Projekten aus der Praxis, zunächst im Rahmen von Projektarbeiten, anschliessend im Rahmen einer Bachelorarbeit. Interessierte Wirtschaftspartner, die ein Thema für eine solche Arbeit oder für ein anderes Projekt vorschlagen möchten, füllen bitte das Onlineformular «Projektvorschlag» aus.

Abschlussarbeiten 2019

Das Book ist ein eindrückliches Zeugnis der Innovationskraft, des kreatives Leistungsvermögens und der persönlichen Motivation unserer Studienabgängerinnen und –abgänger. Es beinhaltet die Abschlussarbeiten unserer Bachelor-, Master- und Weiterbildungsstudiengänge des jeweiligen Jahres.

Voraussetzungen + Zulassung

Folgende spezifischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie die Zulassung zum Bachelor-Studiengang in Mikro- und Medizintechnik erhalten.

Zulassungswege Bachelor-Studium BFH-TI

Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität

Sie haben eine Berufsmaturität und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten Beruf wird zusätzlich eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf verlangt. Bei einer beruflichen Grundbildung in einem der Studienrichtung teilweise verwandten Beruf verkürzt sich die Praktikumsdauer. Jeder Studiengang führt eine Liste mit den verwandten und teilweise verwandten Berufen.


Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) ohne Berufsmaturität

Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik führt keine Aufnahmeprüfungen durch. Die verlangte Berufsmaturität kann jedoch nachträglich noch erarbeitet werden. Die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen (EBMP) bieten die Möglichkeit, nach individueller Vorbereitung ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis zu erwerben. Zu den EBMP werden Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) zugelassen.

Sie haben eine gymnasiale Maturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.


Das Departement Technik und Informatik bietet ein Passerellenprogramm an, das Sie beim Erwerb der Arbeitswelterfahrung unterstützt und begleitet.

 

Way-Up-Programm

Alternativ zum Passerellenprogramm können Sie auch in ein zwei- bis dreijähriges Way-Up Programm einsteigen, das Sie zur vollen Berufsbefähigung mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) führt. Im Kanton Bern und Umgebung bieten viele Betriebe Way-Up Programme in den Bereichen Automatiker/in EFZ, Elektroniker/in EFZ, Mechatroniker/in EFZ, Informatiker/in EFZ, Konstrukteur/in EFZ, Polymechaniker/in EFZ, Mediamatiker/in an.
Firmen, die einen Way-Up-Lehrgang anbieten finden Sie auf der Internetseite «Find your future!»

Sie verfügen über eine der Berufsmaturität als gleichwertig anerkannte Allgemeinbildung und über eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Berufserfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Die Aufnahme wird im Sur Dossier Verfahren geregelt. Zu den als gleichwertig anerkannten Schweizerischen Abschlüssen der Allgemeinbildung gehören beispielsweise Patente für Primarlehrerinnen und Primarlehrer oder Abschlüsse von Diplommittelschulen.

Abschlüsse ausländischer Schulen werden anhand verschiedener Register und Verzeichnisse wie Swiss ENIC, ENIC/NARIC Network oder anabin hinsichtlich ihrer Gleichwertigkeit überprüft. Die Zulassung von Personen mit ausländischen Abschlüssen erfordert die Einreichung verschiedener Unterlagen, die die Gleichwertigkeit der schulischen und berufspraktischen Vorbildung belegen sowie ausreichende Sprachkenntnisse. Dazu muss ein beglaubigter, ins Deutsche übersetzter Nachweis eingereicht werden. Personen, die über einen ausländischen Vorbildungsausweis in einer anderen Sprache verfügen, haben ausreichende Sprachkenntnisse in einer der Unterrichtssprachen des anvisierten Studiengangs nachzuweisen. Ausreichend ist das Sprachniveau B2 gemäss Europäischem Sprachenportfolio. Die Sprachkompetenz ist mit einem anerkannten Sprachdiplom zu belegen. Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der Studiengangleitung über das Verfahren und die geforderten Unterlagen.

Sie haben eine Fachmaturität und eine mindestens einjährige geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie in den Studiengang zugelassen, wenn Sie zusätzlich den Mathematikvorkurs absolviert haben.

 

Fachmittelschulausweis

Der Fachmittelschulausweis ohne Fachmaturität wird nicht anerkannt. Personen mit einem Fachmittelschulausweis müssen die Fachmaturität erwerben, um zum Bachelorstudium zugelassen zu werden.


Das Departement Technik und Informatik bietet ein Passerellenprogramm an, das Sie beim Erwerb der Arbeitswelterfahrung unterstützt und begleitet.

Sie haben ein eidg. Diplom HF einer Höheren Fachschule im Bereich der Technik und eine berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis in einem der Studienrichtung verwandten Beruf, so werden Sie direkt in den Studiengang zugelassen.

Je nach Studiengang können Ihnen auf Stufe HF erbrachte Studienleistungen in geringem Umfange ans Bachelorstudium angerechnet werden (bis maximal 12 ECTS Credits). Bei einer beruflichen Grundbildung in einem nicht verwandten oder teilweise verwandten Beruf wird zusätzlich eine geregelte und qualifizierende Arbeitswelterfahrung (Praktikum) verlangt (siehe auch "Berufliche Grundbildung mit eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) und Berufsmaturität"). Andere Abschlüsse einer Höheren Fachschule (eidg. Diplom HFP, eidg. Fachausweis BP) genügen für die direkte Zulassung nicht. Die für die Zulassung nötigen Auflagen werden fallweise definiert.

HF- Abschluss

Studiengang

Anrechbare Leistungen

Fachbereich Technik
Dipl. Techniker/in HF

  • Elektrotechnik
  • Elektronik
  • Informatik
  • Maschinenbau
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Mikrotechnik
  • Produktionstechnik
  • System Engineering
  • Systemtechnik
Automobiltechnik
Elektrotechnik
Informatik
Maschinentechnik
Medizininformatik
Mikrotechnik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier,
in der Regel keine Anrechnung von ECTS Credits

Fachbereich Technik

  • Dipl. Techniker/in HF in Lebensmitteltechnologie
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Fachbereich Wirtschaft*

  • Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF
  • andere Diplome HF aus diesem Fachbereich
Informatik
Medizininformatik
Wirtschaftsingenieurwesen

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Diplome HF aus den Fachbereichen*

  • Gesundheit
  • Soziales 
  • Erwachsenbildung
Medizininformatik

Entscheid sur Dossier, Anrechnung von ECTS Credits nach individueller Überprüfung möglich (Gesuch Anerkennung von erworbenen Kompetenzen)

Studieren Sie an einer anderen Fachhochschule in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren, sofern Sie nicht infolge ungenügender Leistungen exmatrikuliert wurden. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Studieren Sie in einer nicht verwandten Studienrichtung, so können Auflagen verfügt werden, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf. Nach dem endgültigen Ausschluss von einer Fachhochschule infolge ungenügender Leistungen wird nach Ablauf von zwei Jahren zum gleichen Studiengang zugelassen, wer eine Berufstätigkeit von zwei Jahren auf dem Fachgebiet des Studiengangs nachweisen kann.

Sie studieren an der ETH oder einer Universität in einer verwandten Studienrichtung, so können Sie im entsprechenden Studiengang der Berner Fachhochschule Technik und Informatik weiterstudieren. Je nach Studiengang werden Ihnen Studienleistungen, die Sie in Ihrem bisherigen Studium erbracht haben, angerechnet. Erkundigen Sie sich diesbezüglich frühzeitig bei der Studiengangleitung. Im Sur Dossier Verfahren wird zudem geprüft, ob Sie zusätzliche Auflagen erfüllen müssen, beispielsweise betreffend einer geregelten und qualifizierenden Arbeitswelterfahrung (Praktikum) in einem der Studienrichtung verwandten Beruf.

Bereiten Sie sich mit unseren Vorkurse optimal auf Ihr Studium vor!

Abschluss + Perspektiven

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind Sie als Bachelor of Science in Mikrotechnik eine gefragte Fachkraft auf dem Arbeitsmarkt.

Titel + Abschluss

Mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Science (BSc) in Mikro- und Medizintechnik können Sie grundsätzlich entsprechende weiterführende Studiengänge der Fachhochschulen, der universitären und der Eidgenössischen Technischen Hochschulen sowie der Pädagogischen Hochschulen absolvieren. Ausserdem stehen Ihnen entsprechende Studiengänge im Ausland offen. Dabei legt die aufnehmende Institution die Eintrittsbedingungen fest.

Berufsbild + Perspektiven

Als Mikrotechnikerin/Mikrotechniker haben Sie viele berufliche Möglichkeiten – vorwiegend in Industrieunternehmen im In- und Ausland. Eine klassische Aufgabe ist die Projektleitung in der Produktentwicklung.

Typische Branchen

  • Hersteller von Geräten und Apparaten aller Art (Behandlungslaser, Uhren, Kleinroboter etc.)
  • Medizinaltechnik
  • Optik
  • Biotechnologie

Mögliche Tätigkeiten

  • Forschung
  • Mechanical Design und Produktion
  • Informatik
  • Marketing
  • Management

Organisation + Anmeldung

Je früher Sie sich anmelden, desto eher können wir Ihnen einen Studienplatz garantieren. Berufsmaturitätsausweise können auch noch nachträglich eingereicht werden.

Anmeldefrist: jeweils 31. Juli 
Studienbeginn: KW 38 – Vorkurse KW 36
Begrüssung und Info-Anlass Biel am Freitag vor Studienbeginn 

Hier finden Sie die nötigen Informationen zur Finanzierung Ihres Studiums an der BFH. Nicht berücksichtigt sind die Kosten für die individuellen Lebenshaltungskosten.

Die Kosten für das Studium setzen sich aus Studien- und Prüfungsgebühren sowie aus Beiträgen u. a. für Lehrmittel und Exkursionen zusammen.

Kosten

Für Studium und Prüfungen an der BFH werden verschiedene Gebühren fällig. 

Anmeldung (pro Anmeldung)*

CHF 100.–

Immatrikulation**

CHF 100.–

Studiengebühr (pro Semester)

CHF 750.–

Studiengebühr für Bildungsausländer/innen*** (pro Semester)

CHF 950.–

Prüfungsgebühr (pro Semester)

CHF 80.–

Gebühr für soziale und kulturelle Einrichtungen sowie für Sport (pro Semester)             

CHF 24.–

Mitgliederbeitrag Verband Studierendenschaft der BFH (VSBFH) (pro Semester) 

CHF 15.–

* zuzüglich CHF 10.– Bearbeitungsgebühr bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung.
** Führt die Anmeldung zur Immatrikulation, wird die Anmeldegebühr als Immatrikulationsgebühr angerechnet.
***Als Bildungsausländer/innen gelten alle Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die zum Zeitpunkt des Erlangens des Hochschulzulassungsausweises ihren zivilrechtlichen Wohnsitz weder in der Schweiz noch im Fürstentum Liechtenstein hatten. Diese Regelung gilt ab Herbstsemester 2018/19.

Hinzu kommt ein Pauschalbetrag für Material, der je nach Studiengang unterschiedlich hoch ausfallen kann, sowie weitere Kosten für Lehrmittel, Fachliteratur, Verbrauchsmaterial, etc.

Die Anmeldegebühr wird nach der Online-Anmeldung zu gegebener Zeit in Rechnung gestellt und ist innert 10 Tagen zu begleichen. Bei Bezahlung via Einzahlungsschein / Papierrechnung wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 10.– erhoben. Erlass oder Rückerstattung, etwa im Fall einer Abmeldung oder Nichtteilnahme am Verfahren, ist ausgeschlossen.
 
Das Dossier wird erst nach Zahlungseingang bearbeitet.

Stipendien, Darlehen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Ausbildungsbeiträge. Ausbildungsbeiträge werden in Form von Stipendien und Darlehen vergeben. Stipendien sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche bei normalem Verlauf der Ausbildung nicht zurückbezahlt werden müssen. Darlehen sind einmalige oder wiederkehrende Beiträge, welche nach Abschluss der Ausbildung zurückgezahlt werden müssen.

Kantonale Stipendien

Für die Gewährung von Stipendien und Darlehen ist sowohl für Schweizer Studierende als auch für ausländische Studierende grundsätzlich derjenige Kanton zuständig, in dem die Eltern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben.

Studierende, die seit mindestens zwei Jahren im Kanton Bern ihren steuerrechtlichen Wohnsitz haben, können sich um kantonale Stipendien und Darlehen bewerben. Anträge sind bei der Abteilung Ausbildungsbeiträge der Erziehungsdirektion einzureichen.

Weitere Informationen (inkl. Prognoserechner):

Auf den Websites ausbildungsbeiträge.ch, stipendium.ch bzw. European Funding Guide können die wichtigsten Informationen rund um das Stipendienwesen in der Schweiz bzw. im Ausland abgerufen werden.

Stiftungen und Fonds

Es gibt zudem zahlreiche private Stiftungen und Fonds, die Studierende finanziell unterstützen. Das elektronische Stiftungsverzeichnis des Eidgenössischen Departements des Innern bietet eine umfassende Übersicht mit Suchfunktion nach Stichworten (z. B. Student/innen, Forschung, Förderung etc.). Die verschiedenen kantonalen Stiftungsverzeichnisse bzw. private Stiftungen sind weitere mögliche Geldgeber.

Folgende Stiftungen richten sich spezifisch an BFH- bzw. Fachhochschulstudierende:

Die Berner Fachhochschule BFH fördert die Vereinbarkeit von Studium, Berufstätigkeit und Betreuung von Angehörigen.

Die BFH bietet ihren Angehörigen eine beschränkte Anzahl Kitaplätze an. Interessierte Studierende und Mitarbeitende finden die Unterlagen auf dem BFH Intranet. Die Preise sind einkommensabhängig und richten sich nach den kantonalen Tarifen gemäss der Verordnung über die Angebote der sozialen Integration (ASIV) des Kantons Bern. Die Anmeldung für einen Kitaplatz erfolgt über das Webformular im BFH Intranet. Angehende Studierende und Mitarbeitende ohne Intranet-Zugriff wenden sich bitte an Frau Corinne Badertscher. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz.

Dienstpflicht

Studierende müssen ihre Dienstpflicht auch während des Studiums wahrnehmen. Planen und koordinieren Sie Studium und Dienstpflicht frühzeitig. Wir empfehlen Ihnen dringend, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums vollständig zu absolvieren.

Sie haben sich für ein Studium an der Berner Fachhochschule entschieden? Dann zögern Sie nicht und melden Sie sich gleich an! Mit der Online-Anmeldung haben Sie stets den Überblick über das Verfahren.

Erforderliche Dokumente

Halten Sie entsprechend Ihrer Vorbildung folgende Dokumente in elektronischer Form (Unterlagen: PDF / Bildmaterial: JPG) bereit:

  • ID oder Pass*
  • Passfoto nach internationalen Passnormen*
  • Diplome und Abschlusszeugnisse (z.B. Berufs-/Fachmaturitätszeugnis mit Noten, gymnasiales Maturitätszeugnis, Abitur)
  • Eidg. Fähigkeitsausweis mit Noten
  • Arbeits- und/oder Praktikumszeugnis
  • tabellarischer Lebenslauf

 * zwingend erforderlich
 
Je nach Studiengang und Vorbildung sind zusätzliche Dokumente zu übermitteln, siehe unter "Voraussetzungen + Zulassungen".

Infoveranstaltungen + Beratung

Haben Sie noch Fragen zum Studium? An unseren Infotagen vermitteln wir weiterführende Informationen zum Bachelor-Studiengang in Mikro- und Medizintechnik. Dozierende und Studierende geben Ihnen beim Rundgang durch die Labors und bei einem Apéro gerne persönlich Auskunft.

Studienberatung

Auf Wunsch beraten wir Sie auch gerne persönlich ausserhalb der Infotage.

Studienort + Infrastruktur

Der Unterrichtsort sowie die Labors befinden sich im Hauptgebäude an der Quellgasse 21 in Biel.

Optik - Photonik

  • OCT Optical Coherence Tomography
  • Infrarotkamera 
  • Michelson Interferometer
  • Chromatischer Sensor 
  • Spektrometer
  • Powermeter
  • Beam analyser
  • Goniometer
  • Electronic Speckle Pattern Interferometry
  • FBG Fiber Bragg Grating Sensor
  • Spectrum Analyser HP ESA L1500A
  • Machine vision

Robotik

  • Roboter Sysmelec Autoplace 420 
  • Roboter Stäubli RS20
  • Mikroroboter mit 6 Freiheitsgraden PI F206 
  • Linearmotoren Linnax - JennyScience
  • Nano-Positioniersystem 3D PI NanoCube
  • Laser Wegmesssensor Serie LK
  • Hochpräziser Laser Wegmesssensor Keyence Serie LC
  • Dreistrahl-Interferometer SIOS
  • Kamera Objektive und Makroobjektive
  • Cognex Insight 5400

 

Studierendenleben in Biel: BFH Podcast